der anteil an rohprotein beim acana ist viel zu hoch. ein gutes trofu sollte zwischen 22% und 25% haben. die rohfaser müsste auch höher sein, um das abnehmen zu erleichtern.
Beiträge von Lucanouk
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Das kann natürlich auch sein. Die meisten Hunde, mit denen es bei Lucky kracht, kenne ich schlichtweg nicht gut genug, um dazu was sagen zu können.
Was mich nur immer wundert ist die Tatsache, dass der Rüde von Tante Flauschig und meiner sich jedes Mal, wenn wir uns treffen erst einmal zünftig prügeln müssen und danach können sie friedlich nebeneinander in der Wohnung liegen, aber vorher ist immer Spannung drin und passt man einmal nicht auf, haben sie sich in der Wolle.stell doch mal ein video der beiden rein, dann könnte man das verhalten beider hunde sehr gut analysieren. eventuell könnt ihr auch selbst eine menge dazu beitragen, dass es zwischen den beiden besser flutscht.
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linda, gerade diese chemie zwischen den hunden lässt sich am einfachsten und logischsten durch kommuniaktion (körpersprache, chemische kommunikation, lautäußerungen) erklären.
ich kann z.b. anhand der kommunikation der hunde meistens bis kurz vor knapp vorraussagen, bei welchen hunden es wann knallen wird. das hat nichts mit rudelstellung u.ä. zu tun.
wenn ein selbstbewusster, fein kommunizierender rüde mit einer kurzen warnkette und einer niedrigen reizschwelle (wie luca) beispielsweise auf einen grob kommunzierenden, eher trampeligen anderen rüden (wie unser nachbarsboxer) trifft, knallt es in dem meisten fällen, wenn man nicht eingreift.
wenn man in diesem fall dafür sorgt, dass die hunde sich nicht fixieren, der plump kommunizierende hunde eben nicht guckend auf dem weg steht und beide erst sich erst einmal ignorieren, im gehorsam nebeneinander gehen, kann es ebenso sein, dass die hunde miteinander klarkommen, weil man in die kommunkation der beiden eingegriffen hat.
in dem beschriebenen fall handelt es übrigens um zwei sehr unterschiedliche hunde. mein rüde ist ein selbstbewusster klotz, der boxer ist eigentlich unsicher, kommuniziert jedoch sehr ungünstig.
würden die beiden in echten rudeln leben, hätten sie sehr unterschiedliche stellungen innerhalb einer gruppe.
und trotzdem finden die sich blöde.
weil die kommunikation so aneinander vorbei geht.
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So, trotz allem muss ich jetzt mal was positives sagen: Ich finde es großartig, wie kritisch man Millan in diesem Forum sieht.
Das ist auf anderen Hundeplattformen völlig anders und lässt einen schon grübeln...
leider ist das nicht nur in hundeplattformen, sondern auch unter anerkannten hundetrainern so. in seminarpausen fällt sein name gerne mal in einem positiven licht :/ das versteh ich teilweise gar nicht.
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ich fände es voll o.k., wenn man hypothesen wie hypothesen betrachten würde und nicht wie feststehende tatsachen. frau ertel verwechselt tatsachen mit ideen...und das finde ich gefährlich.
diese ganze rudelstellungsgeschichte ist absolut sektenartig und dogmatisch ohne ende. sowas mag ich nicht - weder in der hündischen welt noch in der menschlichen welt.
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Ihr habt mich falsch verstanden. Ich suche keinen Hundetrainer an sich, der ruhig dabei bleibt, sondern eine Möglichkeit, dieses Ruhigbleiben speziell im Umgang mit dem Hund zu trainieren und ob das überhaupt möglich ist.
Auf die Schnelle habe ich eben nur das gefunden, was ich oben verlinkte.
Wäre es ein Hundetrainer wäre das zwar ganz nett, aber mich interessiert bei dieser Fragestellung eher der Mensch, ob man einem Menschen so etwas effektiv beibringen kann, am besten am Hund, weil es sich meist nicht so gut von anderen Situationen übertragen lässt.im lakoko von thomas lernst du genau das.
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Da es hier schon oft erwähnt wurde: Gibt es irgendwo einen Trainer oder ein Seminar in DE, wo man genau das im Umgang mit seinem Hund (evtl. auch einem etwas schwierigerem) lernen kann?
mir fällt da spontan thomas baumann ein. der bleibt IMMER ruhig, ganz egal, was passiert.
und er bestätigt IMMER erwünschtes verhalten.
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Ich weiß noch, als wir Gassi waren und ihr meintet 'da sitzt ein Hase oder so in der Wiese' und es mir egal war, weil es Juri auch egal ist
stimmt, anouk ist halt DER wildindikator schlechthin...die zeigt dir alles an wild an. egal ist das meinen ja nicht (im gegenteil) aber sie sind (mittlerweile) alle dirigierbar
ZitatIch bin wirklich schockiert wie wenige sich an die Anleinpflich in der Brut-und Setzzeit halten
Ich finde es eine Frechheit, wie schlecht manche Hundehalter mit den Wildtieren und der Natur umgehen, und sich dann auch noch Tierfreunde nennen!!!!!!!!!!!!!!
Kein Wunder dass wir Hundehalter so einen schlechten Ruf haben![/quote
wen meinst du? wer aus dem thread lässt seinen hund in der brut- und setzzeit tiere stören? machst du das jetzt an der leine fest?
ich ebenfalls. meine hunde dürfe, egal in welchem bundesland ich mich befinde, auch außerhalb der brut- und setzzeit die wege nicht verlassen und müssen in meinem einwirkungsbereich bleiben...das bin ich meiner umwelt einfach schuldig.
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ich laufe ja nun täglich mit der gassimeute durch feld, wald und wiese und wir haben auch jede menge wildkontakt. sie kennen alle ein klares "stop" und zeigen mir das wild durch vorstehen auch klar an, da einige von ihnen schon enorm jagdlich interessiert sind. den förster habe ich getroffen und, nachdem er sich davon überzeugen durfte, dass die bande auch mit wild lenkbar ist und sie nie meinen einwirkungsbereich verlassen, war das für ihn vollkommen o.k., dass sie frei laufen (obwohl eigentlich leinenzwang herrscht).
er warnte mich nur freundlich vor den wildschweinrotten (im sinne der hunde) und erzählte, dass hier zur zeit nachwuchs wäre. fand ich super von ihm.
er ist mir unmöglich 6-9 hunde angeleint gassi zu führen, deshalb bin ich sehr froh, dass ich das so regeln konnte.
allerdings sind meine hunde kontrollierbar, auch bei wildkontakt. das wird täglich geübt, da uns täglich reh und hase (und auch graugänse) guten tag sagen.
sie zeigen mir teilweise zitternd und vorstehend jedes tier an, belästigen keine jogger/reiter/andere hunde und benehmen sich.
sie dürfen die wege nicht verlassen, dürfen nicht auf die futterwiesen und stören eigentlich niemanden. wir verhalten uns ruhig im wald und an kritischen stellen gehen eben alle fuß.
natürlich sind sie keine maschinen, es gibt immer die klitzekleine möglichkeit, dass irgendwer doch mal nicht hört (ist mir aber bis jetzt noch niemals innerhalb dieser gruppe passiert).
aber selbst mit leinen sind sie nicht kontrollierbarer (ich stell mir gerade ne 6-köpfige gruppe unkontrollierbarer hunde an der leine vor - wohl dem, der sie halten kann.)
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Mein Röschen ist Jägerin und ich sehe es nicht ein, ihr die Jagd mittels Würgeschlinge und absoluter Unterwerfung auszutreiben, sondern versuche ihr zu zeigen das es sich eher lohnt bei mir zu bleiben. Ist der längere Weg, ist auch ein bisschen erkauft (gebe ich zu) aber dafür habe ich keinen gebrochenen Hund, der bei jedem bisschen gleich völlig überzogene Sanktionen zu erwarten hat.
poco: menschen, die einen echten jäger haben werden den niemals nur mit zwang bei sich behalten können. das wird einfach niemals funktionieren. ein jagdhund muss jagdlich gearbeitet werden, es muss eine vertrauensvolle beziehung und eine starke bindung vorhanden sein, die nähe des menschen muss das positivste überhaupt sein und spaziergänge interessant gestaltet sein. die zusammenarbeit zwischen mensch und hund muss top sein. kein mensch wird einen jagdhund nur und ganz allein mit zwang vom jagen abhalten - glücklicherweise.