ich muss vielleicht dazuschreiben, dass ich dogwalker bin und keine pension mit gruppenhaltung habe, in der die hunde auch mal unbeaufsichtigt sind. das würde dann natürlich nicht klappen :)
Beiträge von Lucanouk
-
-
bonnyrudi: ich nehme natürlich keine stehenden hündinnen mit, sondern nur läufige hündinnen außerhalb der stehtage. so verrückt bin ich nun nicht, wenn ich mir die triebtäter hier so anschaue

in meiner meute haben die jungs nix zu klären (ausnahmen bestätigen hier der regel) und ich bestimme, wer was darf.
würde ich das nicht durchsetzen könnte, hätte ich auch ohne läufige mädels täglich mord und totschlag, da einige hunde in der gruppe mitlaufen, die fremde hunde nicht mögen, mobben oder rüdenunverträglich sind.
ich muss dazu sagen, dass es sich bei diesen hunden größtenteils nicht um sozial normal agierende hunde handelt, sondern um hunde mit großen sozialen defiziten und beschädigungsbeißern. hier werden die grenzen innerhalb der kommunikation sehr anders gesteckt, als wenn es sich um gut sozialisierte hunde handeln würde.
wenn es nach einigen jungs innerhalb der gruppe ginge, dürfte da kein anderen rüde mitkommen und wenn die mädels entscheiden dürften, würden sich einige von ihnen auch gegen anderen hündinnen entscheiden.
aber ich entscheide, wer mitkommt und wie sich die hunde zu benehmen haben.und wenn eine läufige dame dabei ist, darf eben keiner pipi schlecken/am hintern riechen, whatever. und das setze ich auch durch. dadurch funktioniert es. und auch sehr gut.
-
jogi, vielleicht solltest du die betreffenden hunde mit einem mk sichern?
-
ganz gut. hab ne neue hündin mit in der kloppertruppe, die zur zeit läufig ist. nach einer kleinen unstimmigkeit am dritten tag läuft sie super mit und die jungs reißen sich, bezüglich ihres tollen duftes, zusammen.
-
schokolabbies haben diese augenfarbe serienmäßig :)
-
Zitat
Was für ein gleichzeitig schönes und trauriges Projekt, der Statistik sozusagen Gesichter zu geben.
Eigentlich wäre es sehr reizvoll, dasselbe hier mal mit Schweinen/Rindern/Schafen zu machen, kurz bevor sie (auch) ins Hundefutter gehen....
seh ich ganz genauso...auch die sogenannten nutztiere haben einen ganz eigenen charakter/eine seele oder wie auch immer man das nennen mag.
warum sollte man die hunde schützen und kühe und schweine gesichtslos sterben lassen?
Zitatweiß doch jeder, wie die Tiere aussehen
also meinetwegen macht es
hindert mich nicht dran, sie zu essenZitatDie süßen Mäuschen, die meine und Millionen anderer Kater töten
und die Mücke, die ich vorhin erschlagen habe. Nicht zu vergessen, die armen Zecken, die tag täglich zu Heerscharen zerquetscht, flambiert u. ä. werden.
Gaby und ihre schweren Jungs
manu und gaby, eure kommentare verstehe ich irgendwie nicht. wieso ist es bei hunden eine tolle idee und bei "nutztieren" gleich so lächerlich?
-
Zitat
Für mich gehört der Maulkorb zur Grundausstattung eines Hundes dazu wie Leine und Halsband/Geschirr.
Da immer eine Situation eintreten kann - Reise, Krankheit, öffentliche Verkehrsmittel, Verordnung - die es zeitweise notwendig machen kann, dass sie ihn tragen, werden meine Hunde daran gewöhnt und ich hab auch für jeden einen gut sitzenden Maulkorb.
das seh ich ganz genauso und erkläre das auch schon welpenbesitzern. was ist, wenn ein hund urplötzlich und unerwartet unter großen schmerzen tierärztlich behandelt werden muss (z.b. bei einem verkehrsunfall) und er ist nicht maulkorbgewöhnt?
ich nutze maulkörbe sehr, sehr häufig bei der arbeit, ob in der gassigruppe (da darf jeder hund, der gerne löcher macht, einen tragen.) oder im einzel-/ bzw. gruppentraining, je nachdem, welche baustelle beim hund vorhanden ist.
natürlich schränkt es die kommunikation teilweise ein, ganz ohne frage. aber wenn man mit hunden zu tun hat, die andere ganz gerne mal plattmachen, ist es mir lieber, sie tragen einen mk, als wenn die ihre zähne einsetzen können.
die windhundmaulkörbe sind allerdings, meiner meinung nach, absolut nichts für wirklich beschädigend beißende hunde - die sind ruck-zuck futsch, wenn es hart auf hart kommt.
-
du könntest ihm viel kontakt mit möpsen und co bieten und aggression als strategie erst einmal hemmen, sowie freundliche annäherungen bestätigen.
-
Zitat
Um diese Phobie zu heilen, gibt es inzwischen eine unagefochtene Therapie: Der Therapeut bringt den Patienten in genau diese Situationen, die ihm Angst machen. (Expositionstraining) Und zwar so oft und so lange, bis es ihm in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass seine Ängste unbegründet sind. So können diese Ängste tatsächlich geheilt werden.
Die Therapie an sich ist für den Patienten aber eine äußert UNANGENEHME Sache. Er wird in EXTREMSITUATIONEN gebracht. Es wird ihm ABSICHTLICH Angst gemacht.
Und dabei ist es sogar zweitranging, was die URSACHEN für diese Ängste sind. Die moderne Verhaltenstherapie fragt nicht: Woher kommen diese Ängste? sondern: Wie können wir diese Ängste heilen?in einer verhaltenstherapie, die wie alle vorschreiber bereits gesagt hatten, gut abgewogen werden muss, ist es ziel, dass der mensch die angst vor den öffentlich plätzen verliert, um sich irgendwann selbstsicher dort bewegen zu können.
in der "traumabehandlung" im round pen ist es ausdrücklich erwünscht, dass der hund die angst in die umwelt behält, damit er sich hilflos an "seinen" menschen klammert. das ist etwas komplett anderes.
der hund soll nicht therapiert werden, sondern nur abhängig gemacht werden (erlernte hilflosigkeit).
das wäre so, als würde man den menschen an die öffentlichen plätze bringen und hier auch noch zusätzlich stress reinbringen, indem man z.b. maskierte männer anheuert, diesen menschen noch zu überfallen, um diese dann heldenhaft zu "entfernen".
ZitatAlles anzeigenEs geht schlicht zu schnell für den Hund um das Geräusch mit dem Menschen in Verbindung zu bringen. So gut gucken kann kein Hund. Außerdem wird mit dem Begriff 'Angst' im Zusammenhang mit der Situation ziemlich freimütig umgegangen - der Hund zuckt kurz und hüpft zur Seite, wobei er die Stelle genau in Augenschein nimmt.. Für mich ist das nicht gerade Panik.
ich denke, es geht um trauma-hunde?
Dann (ums nochmal zu wiederholen) geht der Mensch hin und zeigt, dass ihm an der Stelle nichts passiert und er sie als ungefährlich einstuft.
Die Sache ist doch die: Der Hund wird dosierten Erschreckmomenten ausgesetzt, die nur dazu dienen, ihm den Mensch als beschützend und Lösung seiner Probleme zu präsentieren. Dafür ist Mensch doch da, bei jedem Hund. Und durch die Zeit im Zwinger haben gewisse Ängste zwangsläufig durchaus Zeit gehabt, sich etwas zu legen.
Und ja, wissenschaftlich arbeiten ist wichtig, das sehe ich ein, und mit Sicherheit ist mein Wissen in der Hinsicht nicht umfangreich genug. Ich habe einfach die Ergebnisse und den Weg dahin gesehen, vor allem aber die Hunde, die alles andere als unglücklich oder verängstigt waren. Und das hat mich überzeugt.
Vllt hilft das einigen nochmal weiter.
der erste ansatz wäre für mich, dass der hund lernt, mit stress besser umzugehen, also desensibilisierung und natürlich auch bindungsaufbau, keine erlernte hilflosigkeit.
-
Zitat
Für manche Menschen ist das an der Leine ziehen nicht so wichtig und bedarf keiner Maßregelung, das Auffressen wollen anderer Hunde dafür schon. Der Hund macht den ganzen Spaziergang nur Blödsinn an der Leine, aber erst wenn er bellt, gibt's eins drauf So isses jedenfalls hier bei mir im Kiez
ja, eben...und das ist für hunde einfach schwer verständlich.
leinenführungkeit beispielsweise enthält nicht umsonst das wort "führung", nicht wahr claudia? und wenn das normale an-der-leine-gehen ohne außenreize nicht klappt, wie soll es dann mit reizen gehen?
was ich auch immer wieder interessant finde ist dieser satz, wenn man beispielsweise am grundgehorsam arbeitet:
"der soll ja kein dressierter zirkushund werden, sondern einfach nur nicht mehr andere rüden angreifen..."
gaby, danke für deinen beitrag. ich seh das haargenauso.
ZitatWas ich damit sagen möchte: die Bekannte regelt sonst auch viel und trotzdem hat ihr Hund zuerst reagiert.
Wenn der Mensch in diesem Fall Rudelführer wäre, dann hätte doch der Hund sich garnicht gewagt, zu reagieren.....Versteht ihr, was ich meine? Es geht einfach nicht wirklich.....in diesem Sinne, wie es CM immerwieder betont....mal abgesehen davon, dass ein mensch-hunde-gespann kein rudel ist: wieso sollte in einem rudel nur der chef die verteidigung übernehmen? wer behauptet sowas?
in einem funktionierenden rudel reagieren alle mitglieder auf fremde artgenossen, nicht nur der chef der bande.
teilweise werden sogar andere vorgeschickt.ZitatAnders kann es im Freilauf aussehen. Da vertraue ich Arthos Souveränität, etwaiges Geprolle anderer Hunde selbst zu regeln. Außer bei seinem Haßobjekt, Golden Retriver Rüden, mußte ich noch nie einschreiten.
Woody geht jedem Stänkerer aus dem Weg und Otto ist mit 10 Monaten noch Schisser, der kommt zu "Mama" gerannt.
Mit "Rudelführung" hat das alles nichts zu tun.
Gaby und ihre schweren Jungs
mit rudelführung im originalsinn sicherlich nicht. aber es hat schon etwas mit deinem status als truppenchef zu tun.