Beiträge von Lucanouk

    Zitat

    Kathy, wenn deine Hündin zunehmen soll, dann liegt das wohl daran, dass sie momentan nicht genügend Energie bekommt und die gewinnt sie nicht durch mehr Fleisch, sondern vor allem durch Kohlenhydrahte, also z.b Getreide als schnellen Energielieferanten.
    Mag sein, dass einige Hunde mit nur Fett und Fleisch klarkommen, andere brauchen def. Kohlenhydrate.

    :gut:

    Zitat

    Manche Tiere wären schon ausgestorben, würde es Zoos nicht geben. Außerdem werden die Gehege so gebaut und eingerichtet, dass es dem natürlichen Lebensraum eines Tieres entspricht. Zoos stellen ein sicheres Zuhause für die Tiere dar und es gibt regelmäßige Fütterungen. Nicht zuletzt helfen Zoos auch dabei, Tiere, die man vielleicht bisher nicht kannte, besser "kennen zu lernen" und mehr über sie zu erfahren.

    Hunde lernen ja auch Sachen, indem man sie praktisch mit Leckerlis "besticht". Das ist ja auch nicht sehr natürlich.

    ich habe noch keinen zoo gesehen, indem die tiere annähernd artgerecht gehalten werden. löwen z.b. haben in der natur ein riesengroßes revier und gehen jagen...wie könnten sie das in einem zoo ausleben?

    ich sitze da wahrscheinlich - wie immer - zwischen den stühlen.

    ich finde es enorm wichtig, hunde zu motivieren und erwünschtes verhalten zu bestätigen und dem hund zu zeigen, was sich von ihm möchte. ohne motivation und bestätigung geht meiner meinung nach nix.

    ich habe kein problem damit, unerwünschtes verhalten zu korrigieren und ich habe auch kein problem mit der tatsache, dass ein hund nicht in einer demokratie lebt, sondern eher in einer klar strukturierten gemeinschaft, in der er ganz klar seine bedürfnisse im zweifelsfall unter meine signalkontrolle stellen muss, da wir in einer menschlichen gesellschaft leben, in der ich als mensch einen wissensvorsprung besitze.
    ergo gibt es ein klares machtgefälle zwischen mensch und hund, in dem der mensch führen muss. ich bin demzufolge der formal dominante part in der mensch-hunde-beziehung, wenn ich meinen hund verantwortungsvoll führen möchte. ob man das nun rudelführer, chef or whatever nennt: fakt ist, dass es ohne eine klare führung nicht funzt, ganz egal, wie man es dreht und wendet.

    ich persönlich hab weiterhin nichts gegen körperlichkeit in der hundeerziehung, solange diese dem hund/der situation angepasst ist. ich arbeite teilweise sehr körperlich und auch sehr viel mit körpersprache, was übrigens nicht heißt, dass ich die hunde mit schmerzen erziehe.

    ich finde abbruchsignale und co absolut nicht schlimm und hab auch kein problem damit, wenn leute hierfür ein "ksssscht" oder sonstewas nutzen. ich finde es ebenfalls auch nicht schlimm, wenn hunde aufgrund eines (selten genutzten) abbruchsignals in ein kurzes meideverhalten fallen, solange sie danach im alternativverhalten sofort bestätigt werden.

    kurzum: ich selbst arbeite mit klaren JAs und NEINs und beide seiten können je nach hund sehr unterschiedlich ausfallen.

    was ich allerdings schlimm finde: hundeausbilder, die es nicht für nötig erachten, ihrem schützling erst einmal freundlich zu erklären, was sie von ihm wollen, hundetrainer, die es anscheinend unwichtig finden, ein alternativverhalten zu erarbeiten und hundetrainer, die mit kanonen auf spatzen schießen, wenn es um die durchsetzung ihrer interessen geht, sowie hundeausbilder, die alles mögliche durch einschüchterung/meideverhalten erreichen wollen. also hundetrainer, die es klasse findet, wenn der hund nur noch mit eingekniffenem schwanz im dauermeidemodus neben ihnen herschleicht, hundetrainer, die nur NEINS kennen und jedes problem mit dominanztheorien angehen wollen, menschen, die die worte "motivation", "vertrauen" und "bestätigung" nicht kennen. das finde ich persönlich sehr schlimm.

    mit vier jahren sollten die werte im mittleren drittel liegen. selbst werte, die im unteren drittel (aber noch im referenzbereich) liegen würden, wären hier schon ein indikator für eine sdu. ich verstehe wirklich nicht, warum die tierärzte sagen, dass es super ist, obwohl der t4-wert fast nicht mehr messbar ist. vielleicht schreibst du mal chimi an, die kennt überall tierärzte, die sich auf diesem gebiet fortgebildet haben. du kannst auch gerne mal frau christiane wergowski in prenzlau anrufen. sie ist verhaltenspezialisierte tierärztin und wird bei den werten wahrscheinlich die hände über dem kopf zusammenschlagen :) aber sie kann dir auf jeden fall helfen.

    die schilddrüsenwerte sind allesamt sehr aussagekräftig: der t4-wert ist viel zu niedrig. bei einem jungen hund sollte er im oberen drittel liegen und bei einem mittelalten hund im mittleren drittel des referenzbereiches liegen. bei deinem hundliegt er aber schon außerhalb des referenzbereiches. wie alt ist dein rüde?

    das gleiche gilt für die anderen schilddrüsenhormone: der freie t4-wert ist viel zu niedrig, ebenso wie der freie t3-wert. der tsh-wert an sich ist nicht so aussagekräftig, da er in einem momentanen tsh-tief aufgenommen worden sein kann. tsh hinkt dem t4 sehr oft hinterher.

    leider haben die meisten tierärzte von dieser thematik keine ahnung, weil sie sich nicht ausreichend fortbilden. das empfohlene buch von beate zimmermann ist übrigens wirklich klasse.

    top in ordnung bei diesen werten??? die werte sind im gesamtbild extrem niedrig angesiedelt, t4 ist sogar unter dem referenzbereich. liest sich für mich persönlich wie eine schilddrüsenunterfunktion. der tsh-wert muss übrigens nicht erhöht sein. wenn du pech hast, war das tsh gerade in einem tief (es hinkt dem t4-wert nämlich um einiges hinterher). ein gutes deutsches hierzu ist "schilddrüse und verhalten".

    aus welchen grund hast du eigentlich ein profil erstellt?

    wie alt ist dein rüde?

    laute wie ksssscht und zsssscht haben einen unbestreitbaren vorteil gegenüber einem "nein": man kann sie weder wütend schreien, noch ängstlich stammeln. damit sind sie erst einmal relativ emotionsarm, was bei abbruchsignalen enorm wichtig ist. gerade, wenn man sich in stressituationen befindet und möglichst wenig erregung transportieren möchte, sind neutralere hörzeichen gold wert.

    Zitat

    Unnötig. Und - klingt jetzt vielleicht kitschig, aber bedenkenswert: Wer sagt, daß ein Teil des "fröhlichen Mauselebens" vielleicht nicht auch ein aktuell großzuziehender Wurf ist oder dergleichen? Qualvoll weil es ja nicht so läuft, daß der Hund die Maus sieht und sie ist sofort tot. Hier wird es ja stellenweise so dargestellt als diene die Mausejagd auch der Unterhaltung des Hundes, er wird "ausgepowert" usw. Lustig ist das für die Maus bestimmt nicht. Und meines Erachtens schlichtweg unnötig.

    lebt dein hund vegan/vegetarisch?

    Zitat

    Stimmt...das was in der konventionellen Tiermast passiert (und dann im Hundefutter landet) ist natürlicher humaner als ein Hund, der gekonnt ne Maus erwischt. Das ist ein Sprung, ein Schütteln und dann war es das...
    Aber ich bin mir sicher euer letztes Schnitzel ist auch so gestorben...

    genau das hätte ich auch geschrieben...ich meine, nur töten und liegenlassen finde ich auch blöde. aber wenn der hund die maus frisst, ist das (für mich) eine ganz andere kiste. die maus hatte wenigstens ein artgerechtes leben - im gegensatz zu den tieren, die im hundefutter landen.