es geht um die rasse, nicht um DEINE hunde :)
Beiträge von Lucanouk
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Auch das was du hier vom stapel lässt zeigt wie we ig wissen du doch von dieser Rasse hast und wie lächerlich du dich hier aufführst. Wenn bisher noch nicht in deinem kopf rein gegangen ist das es durchaus auch gesunde peis gibt die keinerlei probleme haben. Dann tut es mir wirklich leid für dich. Man sollte auch mal in der lage sein über den Teller rand zu schauen.
auch gesunde peis *kopfschüttel*...um eine rasse als gesund zu bezeichnen, sollten krankheiten zur ausnahme gehören und nicht gesundheit. du schreibst, es gibt auch gesunde vertreter...die gibt es garantiert. doch die gesundheit einer rasse an einzelnen ausnahmen festzumachen finde ich mehr als fragwürdig.
ich kenne eine shar-pei-besitzerin, die immer mal wieder peis aus dem tierschutz nimmt. sie selbst liebt ihre hunde, sagt aber auch ganz deutlich, dass sie die züchtung dieser rasse in der heutigen form nicht unterstützen würde. ihr erster pei-rüde wurde "grundlos" von einem dobermann totgebissen. grundlos? er war wohl ein ziemlich dominant auftretender typ und ich kann mir schon vorstellen, dass es saugefährlich ist, wenn man mimisch in keinster weise zurückrudern kann - der arme kerl.
ihre zweite hündin, ebenfalls aus dem ts, hatte ihr ganzes leben lang heftige hautprobleme, ne sdu, ne rolllider-op und tausend allergien. sie war nicht so verträglich mit anderen hunden und sie wurde andauernd missverstanden, hatte immer mal wieder hier nen cut und da ne verletzung, weil alle anderen probleme hatten, sie zu lesen. sie ist mit fünf jahren einfach umgekippt und war tot.
die dritte hündin nun ist schon neun jahre alt, sie hat sie vor ein paar monaten aus der ts genommen. nach aussage der besitzerin ist sie mit neun eigentlich schon weit über ihrem zenit, die lebenserwartung der peis liegt eher bei acht jahren im schnitt. die hündin sieht schrecklich aus, hat große probleme mit artgenossen, keiner versteht sie, überall hautprobs und rollider, doch die freundin von mir traut sich nicht sie zu operieren, aufgrund des erhöhten narkoserisikos.
es sind natürlich alles keine bones, das ist ganz klar.
die besitzerin klärt gerne über rasseprobleme auf und ist immer bereit zu einem offenen gespräch. sie kennt viele shar-pei-besitzer, die ähnliches zu berichten haben.
debby, empfindest du die rasse (nicht die bones, sondern all die, die hier bei uns gezüchtet werden) an sich als gesund?
was sagst du zu den von mir fett markierten passagen?
was sagst du zur lebenserwartung, narkoserisiko, missverständnissen unter hunden, pei-erkrankungen, roll-lidern, hautproblemen, shar-pei-fieber, hang zu magendrehungen (ich habe mal über ne züchterin gelesen, die 17 hunde an eine magendrehung verloren hatte.)?findest du das ernsthaft gesund?
deine hunde sind jetzt noch total jung, gewisse probleme kannst du, ganz genau wie jeder hundehalter, erst im erwachsenenalter absehen. sie sollten vielleicht nicht als maßstab für eine gesamte rasse bzw. die hauptvertrenden linien herhalten, oder?
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viele wege führen nach rom: bei dem einen welpen hilft es, ihn wegzuschieben, beim anderen hilft es, ihn zu ignorieren, beim nächsten hilft ne hausleine, beim übernächsten ne alternative kaumöglichkeit und einige muss man einfach mal ruhig festhalten.
wichtig ist, ganz egal, was man macht: nicht wütend werden, sondern sachlich bleiben :)
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also am nacken ruhig festhalten hat rein gar nichts mit tötungsabsicht zu tun - ganz im gegensatz zum packen und schütteln. einen hund ruhig zu greifen und mal nen moment festzuhalten, kann durchaus sinnvoll sein - gerade bei nem aufdrehenden welpen.
rocky sprach hier nicht von "packen, schütteln oder runterdrücken", sondern einfach nur von festhalten. und das finde ich vollkommen o.k.
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noch einmal kurz zur kommunikation: stellt euch das mal in der menschenwelt vor. natürlich lernen wir mit eigenarten umzugehen. und wenn wir selbstsichere, nette, empathische menschen sind, werden wir niemanden benachteiligen, der probleme mit der kommunikation hat. aber wir werden doch große probleme bekommen, wenn ein fremder körpersprachlich bedrohlich auf uns wirkt, z.b. starrend und schnaufend und brummelnd mit wütendem gesichtsausdruck und erhobener faust auf uns zugeht und dies nicht verändert, ganz egal, was wir tun.
sind wir kämpferisch veranlagt, werden wir uns zum angriff bereit machen.
sind wir unsicher, werden wir einem solchen menschen aus dem weg gehen.vielleicht werden wir unseren ersten eindruck revidieren, weil derjenige eine krankheit hat, die es ihm nicht ermöglicht, sein gesicht zu entspannen, sich sprachlich auszudrücken und seinen körper zu kontrollieren. doch der erste eindruck bei uns wird furcht sein. und wenn wir nicht empathisch genug sind, diesen menschen näher kennen zu lernen, werden wir ihn eventuell ablehnen, einige menschen werden aus unsicherheit/unwissenheit solchen menschen ebenfalls bedrohlich entgegentreten.
eine einzige geste kann bei uns menschen zu enormen konflikten führen.
durch missverständnisse können ganze kriege entstehen.und das, obwohl wir neben der körpersprache noch eine klare, deutlichere wortsprache haben, im gegensatz zum körpersprachler hund.
warum muss man seinem hund wissentlich solche steine in den weg legen?
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sie lernen mit der kommunikation umzugehen. trotzdem wäre es doch sinnvoller, kommunikation konfliktfreier zu gestalten, indem man den hunden nicht absichtlich barierren anzüchtet, oder? beim pei kommt ja noch hinzu, dass viele von ihnen sehr schlecht sehen, somit ist die kommunikation weiterhin erschwert.
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diese hunde kommunizieren meist besser und facettenreicher als ein vollständiger hund.
ist zumindestens meine erfahrung.wir zwei hatten das thema ja schon mal, tromba...aber ganz ehrlich: wie kann eine kommunikation verbessert werden, indem man sie vergröbert? wenn ein hund schon von natur aus im steifen imponiergang geht, zornesfalten im gesicht hat, überall das fell in borsten trägt, so dass jeder fremde hunde erst einmal überlegen muss, ob der hund ihm gegenüber negativ eingestellt ist und zusätzlich dazu nicht in der lage ist, die lefzen hochzuziehen...wie kann man da von einer besseren kommunikation sprechen? ich kenn da einige fein kommunizierende hundetypen, die jedes kleine stirnrunzeln interpretieren - wie sollen diese hunde vernünftig miteinander agieren?
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ich muss ehrlich sagen, dass ich eine rasse, die in ihren häufigsten ausprägungen nicht einmal fähig ist, wichtige kommunikative signale körperlich für andere hunde verständlich auszudrücken schon als qualzucht empfinde - mal abgesehen von den ganzen gesundheitlichen einschränkungen und damit meine ich nicht nur den shar-pei.
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falballa und brazzi: danke für eure sachlichen und tollen posts :)
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woher willst du wissen, wir der trainer im video gearbeitet hat? und ohne zwang? wie stellst du dir das vor? selbst ne leine bedeutet irgendwie zwang.