Beiträge von Lucanouk

    ich finde es weder bei nutztieren noch bei zwergkaninchen toll, dass sie gezüchtet und verkauft werden.

    zoohandlungen, die tiere verkaufen finde ich persönlich grundsätzlich unmöglich.

    aber beim hund kommt noch ein ganz anderer, dafür aber sehr entscheidener faktor hinzu: hunde müssen sich in unserer gesellschafft zurechtfinden. und dafür sollten sie, wenn möglich unter optimalbedingungen gezüchtet und sozialisiert werden.

    wenn nicht drohen sozialisationsschwächen, die auch dritte gefährden können. und da hunde raubtiere sind ist das ein nicht zu unterschätzender fakt.

    da werden sinnlose rasselisten aufgestellt, sachkundenachweise eingeführt, wesenstests gefordert und dann darf irgendein mensch einfach tiere, die günstig produziert wurden (für 500 euro bekommt man nun mal keinen hund vom verantwortungsvollen züchter in d) auf die bevölkerung loslassen???

    Zitat

    Kleine persönliche Anmerkung von mir übrigens:
    Meine (LZ) Hündin hat auf einer Schau letztens nichtmal das "gut"(das ich für die Zucht gebraucht hätte) erhalten, sondern wurde mit "ausreichend"(gleich danach kommt mangelhaft..) abgestempelt. Begründung des Zuchtrichters unter anderem, der Hund sei zu klein. Er hatte sie selbst auf 57,5 gemessen (Wir waren bei 56 sonst) - der Standard schreibt für eine Schäferhündin eine Größe zwischen 55 und 60 cm Schulterhöhe vor. So viel zu wir züchten ja nur nach Standard.. da wird eine absolut mittelgroße Hündin plötzlich zu klein, weil der restliche Ring viel zu groß ist.

    und genauso werden schäferhunde, rhodesian ridgebacks , dobis und doggen größer, größer und...kränker. furchtbar sowas.

    ja, bei nem schäferhund haben die leute mittlerweile so'n riesending im kopp....

    aber hier sieht man auch wieder: die verantwortung tragen züchter, richter und auch käufer, alle zusammen.

    Zitat

    Jain...
    Nehmen wir die Rute einer englischen Bulldogge.
    Die kann Probleme machen, die kann beim Koten im Weg sein, die kann einwachsen, der Hund kann Keilwirbel haben. Ein polygenetischer Erbgang, ähnlich HD, also nicht betroffene Eltern sind kein Garant für gesunde Welpen.
    Und nun da kleine Problem: Ab wann ist es denn nun Qualzucht?
    Kranke Hunde verpaaren, ok, das ist Qualzucht.
    Aber ab wieviel Prozent krankem Nachwuchs ist es Qualzucht, bis wohin nur züchterisches Pech trotz aller Bemühungen?

    ich denke, wenn man immer wieder kranken nachwuchs hervorbringt ist das ziel, die rasse zu verbessern, einfach nicht in sicht. und wenn eine rasse so verzüchtet ist, dass in jedem 2. wurf einer geburtskrank ist (und ich würde auch eine rute, die eventuell aufgrund ihrer bauweise zu problemen führen kann dazu zählen) ist es eben keine rasse, die sich weiter verbreiten sollte.

    nur meine meinung.

    das fängt doch alles schon beim deckakt an sich an: ich finde, wenn der nciht mehr natürlich und normal flutscht istd as ein sehr klares zeichen von mutter natur, oder?

    genauso die geburt: wenn die kids alle rausgeschnibbelt werden müssen, weil eben die bollerköppe zu groß sind, stimmt da was nicht.

    also ich hab nen windhundmix, höchstwahrscheinlich mit ner griechischen bracke gemixt, also ein vollblutjäger par exellence.

    sie ist nur in wenigen gebieten und auch nur dank viel arbeit (auslastung, schleppleinenarbeit) sehr eingeschränkt ableinbar.

    da sie sehr brackentypisch mit der nase (ja eigentlich mit allen sinnen) jagd, verbunden mit einem sehr ausgeprägten hetztrieb ist es schwierig ihren jagdtrieb zu händeln.

    im wald möchte sie nicht spazieren gehen, sondern theoretisch jagen...im gegensatz zu anderen hunden, die eben mal auf bewegungsreize reagieren, macht sie sich quasi permanent auf die suche nach wild.

    Romeo ronja: wieso übersiehst du den windi in dem link? ich finde schon, dass der hund sehr klar nach whippetmix aussieht, eben mit etwas kräftigerem. ich kenne persönlich einen whippetmix, der dem dargestellten hund sehr, sehr ähnlich sieht.