calming signals sind beruhigungssignale. diese werden AUSSCHLIESSLICH vom sicheren hund gegenüber dem unsicheren ausgesendet, um die situation zu entschärfen. niemals andersrum.
bsp. junghundunterwirft sich aktiv, althund dreht den kopp wech.
beschwichtigungssignale (wie z.b. signale der aktiven unterwerfung, wie z.b. die infantile babystirn und das dazugehörige pföteln) werden von unsicheren hunden gegenüber den sicheren ausgeführt, um diese mit möglichst infantilen verhaltensweisen davon zu überzeugen, dass sie kleine brötchen backen wollen.
beschwichtigungssignale sucht man beim sicheren hund in einer solchen situation vergeblich 
allerdings gibt es durchaus hunde, die beschwichtigungssignale stark instrumentalisieren, um ihre bedürfnisse durchzusetzen (die schlauen racker).
solche signale in einer für den eigenen hund gefährlichen situation zu zeigen würde ihn extrem verunsichern udn macht, meiner meinung nach, überhaupt keinen sinn.
beruhigungssignale auszusenden (wie z.b. kopfabwenden beim mundwinkellecken) schon eher.
denn wir sollten doch der sichere part in der mensch-hunde-beziehung sein, oder?
allerdings: ein signal hat in einer singulären vereinzelten form nicht seine eigentliche bedeutung. viele signale, die ganzheitlich mit dem ganzen körper gezeigt werden, zeigen, was der hund ausdrücken möchte. und da wir nicht der lage sein werden, eine babystirn zu machen, sowie dabei zu pföteln und die augen aufzureißen werden wir wohl niemals hündische beschwichtigungssignale senden können.
was wir aber als mensch können bzw. lernen können, ist selbstbewusst voran zu schreiten und dem eigenen hund zu zeigen, dass wir das regeln.