Beiträge von Lucanouk

    Zitat

    Man darf nicht vergessen, dass vielen Rüden ein übersteigerter Sexualtrieb anegezüchtet wurde (Kombination aus körperlichen Erscheinung, die durch viel Testosteron hervorgerufen werden und auf Austellungen gewünscht sind plus die Erwartung, möglichst kompromisslos zu decken...)

    genau das ist denke ich ein häufige sproblem :/

    das thema fett-werden lässt sich meistens noch sehr gut mit angepasster ernährung und viel bewegung lösen, es sei denn, der hund hat durch die kastra ein ernsthaftes schilddrüsenproblem bekommen. dann können sher oft nur noch schilddrüsenhormone abhilfe schaffen.

    ganz anders sieht es jedoch mit verhaltensproblemen, die für den hund selbst extrem schlimm sein können, aus. ein hund, der vorher schon leichte unsicherheiten zeigt zu kastrieren ist für das verhalten bzw. die psyche es hundes eventuell katastrophal.

    so erschafft man sich eventuell einen verhaltensproblematischen begleiter, der aus seinen ängsten eventuell nicht mehr verauskommt.

    bei hündinnen findet z.b. in den ersten drei läufigkeiten im gehirn stück für stück eine zuständigkeitsverlagerung für das situative verhalten statt. war vorher im juvinelen alter das limbische system (der ort, der u.a. für gefühle zuständig ist) entscheidungsträger (und dementsprechend die aktionen und reaktionen von hoher emotionalität), so verlagert sich die zuständigkeit u.a. durch östrogene immer mehr in die stirnhirnrinde, welche für das rationale, überlegte handeln zuständig ist.

    der hund wird erwachsen.

    werden die östrogene nicht ausreichend ausgeschüttet, z.b. durch eine kastra, wird dieser prozess geblockt.

    frühkastrierte hündinnen wird somit die möglichkeit genommen, ihr gehirn reifen zu lassen.

    die entscheidungen bleiben jugendlich bzw. emotional gerichtet.

    ich wünschte, ich hätte das früher gewusst :/

    gerade unsichere hündinnen profitieren von ihren läufigkeiten, da sie erstens hormonell reifen udn zweitens lernen, sich durch zu setzen.

    bei rüden kommen noch andere dinge hinzu, sie werden von anderen rüden nicht mehr als das gesehen, was sie sind. gerade sehr statusbewusste rüden kommen da schnell in "schwulitäten" und reagieren gereizt auf die annäherungsversuche anderer rüden, die verliebt vor ihnen stehen. aggressives verhalten lässt sich so wunderbar verstärken. hinzu kommen wechselwirkungen der hormone cortisol und testosteron. testosteron wirkt hemmend auf das stresshormon cortisol. nimmt man das männliche sexualhormon können sich stress- udn angstreaktionen ungehindert breit machen.

    auch das elternhormon prolaktin wird durch testosteron gehemmt. dieses hormon bewirkt die verteidung schutzbefohlender (familie, kinder, der hundegruppe...in ungünstigen situationen auch mal die halter) und kann ohne testosteron ungehindert schalten und walten. sozialmotivierte aggressionen können hier stark zunehmen.

    hier mal ne nette seite hierzu:

    http://rr-mashambani.npage.de/kastration_bei…n_54557385.html

    ich finde den artikel sehr gut, allerdings waren auch hier ganz schön viele pauschalisierungen am werk. was mir gut gefallen hat: infos über schädliche stoffe in der zusammensetzung des futters, eine kurze vorstellung von alternativmöglichkeiten und das aufzeigen von folgeschäden für die tiere durch krank machendes futter.

    was ich an dem beitrag jetzt nicht so gut fand: da wurde quasi fertigfutter über einen kamm geschert und dann kamen solche aussagen, wie "naja, dreimal in der woche fleischige knochen und der ca-bedarf ist gedeckt"...sowas verleitet wieder zig leute zum falsch-füttern.

    ein sehr lustiger beitrag, haha! mensch, meine hunde können die dummyapportiersache (dutter, dumys, leinen, verlorene gegenstände, etc. pp.) aus dem ff ;)

    aber nicht stöbern/jagen/hetzen/töten wollen stattdessen?

    wenn es sooo einfach wär ;)

    schon interessant, was manche menschen einem suggerieren wollen.

    sicher, auslastung ist gut und wichtig...schon klar! aber einen passionierten jäger interessiert das lustige beutelschmeißen im entscheidenen moment null, um solch einen hund auch nur ansatzweise kontrollieren zu können bedarf es einiger zeit und einem gut ausgearbeiteten programm..und auslastung ist für nasenspezies auch etwas gaaanz anderes.

    oh wie schön...mal kein labrador, sondern ein labrador retriever ist ja eine gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz neue rasse, sonst gibt ja nuuuuuuuuuuuuuuuuuuur labradore :lol: :lol:

    und das all-inclusive ohne hüftprobleme...oooh mann, der arme kleine :headbash:

    oh, mann hoffentlich findet das arme würmchen ein besseres heim.