ich versteh ehrlich gesagt nicht wirklich, warum die junkie-frage jetzt an der art des gegenstandes aufgehängt wird? auch einen ball kann man werfen, liegen lassen und dann apportieren lassen. und auch ein dummy kann im flug gefangen werden..ich versteh es jetzt nicht wirklich...es geht doch nicht um den gegenstand, sondern um das "wie", oder?
Beiträge von Lucanouk
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noch mal zum thema "labrador": es gibt einfach viele menschen, die rücksichtslos und dazu noch ein ewneig bequem sind. und solche menschen schaffen sich gerne einen hund an, der in ihre weltanschauung passt. mit nem riesenschnauzer oder dobi wäre bei denen der leidensdruck etwas zu tun/anzuleinen (aufgrund des "etwas anderen" sozialverhaltens vieler gebrauchshunderassen) viel größer. mit nem "der-tut-nix" eben nicht.
zusätzlich dazu sind bequeme menschen gerne auch sehr medienbegeistert und somit stark modebeeinflusst. und welcher hund wird immer wieder aufgrund seiner einfachheit und freundlichkeit überall als DER familienhund betitelt?der golden -/labrador retriever.
und so bekommen die labbis ihre eben typischen labbibesitzer. das heißt um gottes willen nicht, dass alle so sind. aber leider einige.
das sind eben teilweise leute, die sich einen solchen geholt haben, weil sie ursprünglich dachten, der erzieht sich selbst. und da viele labbis stürmisch, aber dennoch nicht unfreundlich sind, denken einige besis, dass sie da nicht so viel rumerziehen müssten, der leidensdruck ist dementsprechend gering.
zusätzlich dazu wird sich gewundert, warum der eigene nette liebe spiele-hund immer wieder eins ausfs dach z.b. von nachbars schäfi bekommt, der labrador möchte doch nur freundschaft schließen
. dadurch verschiebt sich das bild bei einigen dahingehend, dass andere hunde (weil sie hundegerecht kommunizieren) assozial und unerzogen wären und man ja für die fehlende sozialisation/erziehung anderer nix könne. den eigenen hund deshalb in seiner freiheit beschneiden und abrufen? nee, das geht nun wirklich nicht, der kann ja nix dafür!und wenn dann der laissez-faire-labbi-besi erfahren muss, dass andere menschen/hunde ihren hund dort beschneiden, wo es um die eigene individualdistanz geht packen sie die rosa plüschwolken auf einmal weg und rasten gegenüber dem anderen hh total aus.
mit mir wollte sich im letzten sommer eine nette hh prügeln (ihr baby im kiwa stand neben ihr), weil ich ihrem knurrend und bebürstet auf uns zuschießenden labbi in wild-west-manier böserweise eine leine direkt vor die füße geworfen hab.
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uiiuiuiiiiii...jetzt weiß ich in welch vetrauensvolle hände ich irgendwann mal meine noch nicht vorhandenen kinder geben sollte *duckundwech*
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Ein Cocker, der auch Ressourcenprobleme hatte (jetzt nicht mehr so sehr).
Und er war auch eine Weile bei einer Trainerin, die dann zeitweise drei Hunde hatte.
Jetzt sucht er ein Zuhause
bei der Cocker- und Setternothilfe.Deswegen habe ich gleich an Enzo gedacht, sorry.
wieso sorry? hört sich ja wirklich total ähnlich an. toll, dass enzo geholfen werden konnte! ich finde es klasse, wenn man einen solchen hund aufnimmt bzw. durch gezieltes training wieder vermittelbar macht und die neuen leute auf die notwendige arbeitsweise mit diesem tier vorbereitet.
ich bin ganz froh, dass meine hündin diese ressourcenprobleme "nur" mit artgenossen hat und nicht mit mir. so ist sie wenigstens teilweise lenkbar. allerdings ist sie in punkto artgenossen und futter (da kann es auch ne leere nusschale auf einer wiese sein, die die anderen hunde gar nicht sehen) doch schon relativ heftig.
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da fehlen mir irgendwie gerade die worte...
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nee, der heißt anders. wer ist enzo?
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ich habe am wochenende auf einem seminar eine nette hundetrainerin kennen gelernt, die einen cockerspaniel aufgenommen hat, der genau aus diesem hund ein einschläferungskandidat im tierheim war. ein total hinreißender kerl, nur leider hatte er sich wohl durch zwei familien hindurchgebissen (mit krankenhausaufenthalt des besitzers - wir reden hier von einem kleinen cockerspaniel), die ihn höchstwahrscheinlich durch die dominanznummer kurieren wollten - was natürlich gründlich schief ging.
der spaniel ist zusätzlich zu seiner futteraggression total unsicher und beißt, wenn er sich irgendwie eingeengt fühlt.
sie war ein halbes jahr seine gassigängerin im tierheim und nach ihrer aussage traute sich kaum einer in den zwinger, um den kleinen kerl zu füttern, weil er völlig ausrastete, wenn jemand mit futter kam.
und dann hieß es auf einmal, der hund müsste eigenschläfert werden, da er unvermittelbar war. obwohl sie eigentlich keinen dritthund wollte nahm sie ihn sofort auf. und dann begann die harte arbeit an seinem problem.
sie hat ihn jetzt vier monate und er hat sich toll entwickelt.
vielleicht ist sie eine anlaufstelle für euch bzw. kann einen kollegen/eine kollegin in der nähe nennen? wenn ihr wollt schick ich euch die adresse per pn. ich empfand sie als ziemlich kompetent, was das betraf.
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Und nochmal - DU bist offensichtlich nicht bereit, die Kosten zu übernehmen. Das sollen dann doch bitte irgendwelchen nicht weiter benannten Vereine, Organisationen etc. übernehmen. Ach ja, und natürlich auch wieder der TA, denn der soll ja günstiger behandeln.
Was ist mit DIR? Wo ist DEIN Beitrag dabei?
Wie schon geschrieben - ich kenne es gar nicht anders als dass die TAs durch die Bank sowieso schon mit Tierschutzorgas etc. deutlich unter GOT abrechnen.
kennst du meinen beitrag, den ich leiste? weißt du, was ich tu? wieso kannst du das beurteilen? weißt du, ob und wen ich finanziell oder durch leistung unterstütze?
ich kenne übrigens einige ta, die eben keine vereine unterstützen, sowie tierkliniken, die sich weigern, wildtiere zu behandeln, da diese ja kosten verursachen (es werden allerdings andere gründe herangezogen). interessanterweise wird behandelt, wenn man sagt, dass man das natürlich bezahlt

leider gibt es eben auch haufenweise tierärtze, die sich nur rein finanziell für ihren beruf interessieren.
bordy, ob der hund wirklich gefährlich war oder nicht weiß hier keiner. geht man vom inhalt des strafprozesses aus, so muss man davon ausgehen, dass dieser spezielle hund aus faulheit bzw. geldnot aufgrund einer falschaussage eingeschläfert wurde.
also geht es doch gar nicht um die unterbringung eines wirklich "gefährlichen" hundes, oder?
ZitatEin TA mit Zwingeranlage... Wenn sich dat rumspricht is dat Ding schneller voll wie de gucken kannst
das stimmt, deswegen wäre es hier sinnvoll über einen verein zu arbeiten, um das ganze ein wenig buschfunksicherer zu gestalten.
Zitatirgendwo argumentieren manche hier bischen realitätsfremd, ja die realität ist leider nicht schön, aber woher soll das geld dafür genommen werden um die wünsche nach zwingeranlagen, gutachtern, kontrollen etc. zu erfüllen?
meiner meinung nach sollte das geld, wenn ich ehrlich bin, aus der hundesteuerkasse genommen werden. ich weiß, das war wirklich realitätsfremd
ZitatGut wäre, wenn es eine gesetzliche Regelung gäbe um ihn diesen Fällen zu intevenieren.
Den ein HH der den Hund aus irgendeiner Bequemlichkeit töten lassen will, begeht für mich Mord.gut wäre es hier, die gewalten zu trennen: ausführende gewalten sollten niemals die einschätzenden sein. ein ta hat sicherliche ien menge ahnung von anatomie und krankheiten. aber ahnung von hundeverhalten haben die wenigsten. hier müssten ganz andere instanzen ran.
aber gerade tä könnten doch auf dieses thema aufmerksam machen, sich dagegen einsetzen, um ihren status in der situation zu verändern, oder wie seht ihr das?
kanguruh, wenn der halter nicht zur abgabe zustimmt, kann man doch nciht ernsthaft den ta dafür verantwortlich machen, wenn etwas passiert...das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. wenn alternativen geboten werden, aht er doch sehr viel zur gefahrenverhütung getan, oder?
ich kenne einige fälle, in denen die polizei oder auch das oa nicht einer verantwortung nachgekommen ist. und trotzdem werden diese leute nicht persönlich vor gericht gestellt. im jugendamt passieren solche dinge ständig: fehleinschätzungen, zögerliche hilfeleistungen, zu späte herausnahme von kindern...und trotzdem stehen diese leute nicht persönlich dafür ein. weil sie teilweise nach bestem wissne und gewissen gehandelt haben. das dies nicht ausreichte istd ann klar. und trotzdem haben sie ja keine hilfe verweigert.
schnauzermädel, ich stimme dir übrigens total zu, dass die wesenseinschätzung von hunde definitiv nciht zur aufgabe von tä gehören soll. denn das können sie einfach nicht leisten.
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cindy, es gibt tierschutzvereine, rassenotvereine, tierheime etc. pp. es gibt immer die möglichkeit auf diese zu verweisen oder auch mit ihnen zusammen zu arbeiten (z.b. im sinne von: als ta behandelt man tiere eines bestimmten vereins günstiger - diese helfen einem dann in solch prekären situationen). wenn man will findet man einen anderen weg, als aufgrund von äußerungen einer kundin gegen das tierschutzgesetz so massiv zu verstoßen.
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laucharten würde ich persönlich nicht füttern. lauch ist für hunde nicht besonders gesund.