Beiträge von Lucanouk

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    Ich kenne/kannte genau 4 wirkliche Alphahunde. 2 davon konnte ich enorm oft mit anderen Hunden beobachten (Hunde die mit ihnen lebten, aber auch mit fremden Hunden) und diese Hunde handeln unglaublich souveraen.. Diese Hunde bringen eine so enorme Ausstrahlung mit, dass es fast nie zu Zickereien kommt (ausser der andere Hund hat nen Vollschuss). Lee, mein kleiner Oberproll, wurde nur beim Anblick dieser Hunde bzw. von 2 von ihnen zum Blumenkind, das Gaensebluemchen ploetzlich ganz wichtig findet. Diese Hunde haben nichts (!) gemacht, sie liefen einfach nur vor/neben uns und haben mal kurz geschaut, wo denn der Laerk herkommt (von Lee)..

    ich kenne eine einzige hündin, die ich auch nur ansatzsweise als alphahund bezeichnen würde (oder auch wahlweise kopfhund): das ist eine huksymixdame, dei mit zwei jahren schon "viel zu wichtig und zu alt zum spielen war"...und die war saumäßig souverän. alle hunde, die ich kenne haben sich dieser hündin zu füßen geworfen, wie welpen haben sie sich alle verhalten. und sie hat einfach nur gezeigt, wann es ihrer meinung nach genug geschleime war (mit nem klaren abbruchsignal - schnauzengriff) sonst war sie einfach nur präsent.

    mein rüde ist auch einer, dem jeder hund platz macht, mit dem sich keiner streiten will, für den jeder alles fallen lässt. scheißegal wer, ob es nun der unkastrierte riesenschnauzerrüde, mein gassiherdi oder sonstewer ist, die machen alle die bahn frei, wenn der irgendwo langgeht. aber nicht, weil er so ein genialer charismatischer anführertyp ist, sondern weil er einfach ne sauschnelle reaktion, ne kurze warnkette und eine relativ bedrohliche ausstrahlung (schon allein sein blick ist extrem bohrend, wenn er andere hunde anschaut) hat, gepaart mit einem riesenego und ner große portion größenwahn. er duldet keine respektlosigekeiten, neigt zum extremen kontrollieren (da wird er eben von mir kontrolliert) und reagiert da auch ziemlich schnell rigeros. a-typ eben (obwohl, so langsam wird er eeeetwas souveräner). ich denke, dass die anderen hunde sehr viel respekt vor ihm haben, weil sie wissen, dass der durchzieht. und weil er die taktikmäßig in die tasche steckt.

    das hat aber nicht und rein gar nichts mit führungsqualität zu tun.

    ich möchte nicht wissen wie klein er mit hut wäre, wenn er auf nen ausgewachsenen gestanden und unkastrierten kaukasischen schäferhund treffen würde.

    obwohl luca nicht im entferntesten auf die idee käme irgendeinem "untergebenden" sein spielzeug einfach abzunehmen, obwohl es sich gerade in seiner schnauze befindet. das ist dann wohl selbst für meinen unsouveränen tyrannen "unter seiner würde".

    ein klarer souveräner hund hat machtdemonstrationen eigentlich nicht nötig (außer, es handelt sich wirklich um ein besonders aufmüpfiges rudelmitglied).

    achso, eine gemischte hundegruppe ist kein rudel.

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    Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
    Das mit dem Ball war nicht an dem Tag der Feier :D :headbash:

    Da waren wir zum Kaffee dort und das Mädel ist nur vorbei gegangen, sonst nichts!

    weißt du, eigentlich kann es uns usern völlig wurst sein, was du mit deinem kind und deinem hund anstellst. leider müssen die beiden deine erziehung eventuell ausbaden.

    und in der ballsituation ist meiner meinung nach ein vernüftiges abbruchsignal gegenüber deinem hund auch völlig in ordnung.

    aber die zweite situation ist eindeutig dein versäumnis. und wenn du das nicht sehen möchtest udn lieber andere beleidigen möchtest: nur zu!

    ist doch total egal, an welchen tagen es war. fakt ist: du kannst deinen hund nicht richtig lesen, beobachtest die situationen nicht genau und machst deinen hund danach dafür verantwortlich. und das kann dein kind (und danach deinen hund) eines tages das leben kosten. wenn du nicht wenigstens versuchst dich auch einmal in deinen hund hinein zu versetzen, dann sehe ich für eure gemeinsame zukunft schwarz.


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    Habt ihr mal wieder jemanden zu auseinander nehmen gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Das scheint echt der Teamsport hier im Forum zu werden...

    angel, ich bin wirklich kein user, der sich einen spaß daraus macht andere auseinander zu nehmen. das ist in meinen augen das allerletzte. aber wenn ich diese posts lese stehen mir die haar meilenweit zu berge.
    einen hund in bedrängnis zu bringen und ihn dann für ein abschnappen zu strafen (ein abschnappen ohne hautkontakt!!!) ist einfach unverantwortlich und die klare schuldzuweisung in richtig hund zeigt mir persönlich ganz deutlich, wie wenig über die eigene aufsichtspflicht reflektiert wird. hinzu kommt, dass warnsignale des hundes verboten werden. wo soll das hinführen? so erzieht man sich eine tickende zeitbombe.

    und das sind dinge, da muss ich als erzieherin, weil mir kinder UND hunde sehr am herzen liegen, einfach mal das wort ergreifen.

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    Es sollte doch mittlerweile klar sein das es nicht DEN Weg gibt seinen Hund zu erziehen. Für den einen ist schnappen und zwicken vollkommen normal und akzeptabel für den anderen eben nicht. Aber in keiner der beiden Varianten muss der Hund zwangsläufig zur wild um sich beißenden Bestie werden!

    Aber das eben genannte Argument das bei Wölfen oder sagen bei Hunden untereinander knurren und schnappen nur den Schwachen vorbehalten ist und es ein zeichen von Dominanz ist dies unkommentiert durchgehen zu lassen kann ich irgendwie nicht verstehen. Wenn die Althündin meiner Eltern der Kleinen irgendwas wegnehmen will (sei es Spielzeug oder kausachen oder sonstwas) und die Kleine würde anfangen zu knurren gäbe es von der Alten einen Einlauf aber von der ganz üblen Sorte. Die würde nicht auf die Idee kommen eine Wurst anzuschleppen um zu tauschen sondern setzt ihre Interessen durch und dann ist gut.

    Ich lasse jeden leben der sagt er möchte seinen Hund nur positiv erziehen ohne Strafen oder maßregelungen irgendeiner Art das soll jeder machen wie er lustig ist.
    Aber wenn ihr schon beim Hunderudel unter sich bleiben wollt dann könnt ihr nicht sagen das die Schwachen rumpöbeln während die Dominanten über allem stoisch drüber stehen denn das stimmt definitiv nicht. Wer zickt kriegt ne ansage und das Thema ist gegessen

    schau dir bitte ein wolfsrudel an. ich habe nicht gesagt, dass knurren u.ä. nur den schwachen vorbehalten ist. mitnichten. aber der schwache hat immer das recht auf protest. manchmal nehmen sich die dominanten gruppenmitglieder trotzdem das, was sie wollen. aber auch dann ohne einlauf und viel krawall. ruhig und bestimmt tun sie das, wenn es souveräne gruppenmitglieder sind. sie nehmen es sich einfach und beachten den knurrenden nicht. er wird auch nicht dafür bestraft. sie gehen einfach hin und nehmen es sich. aber auch das eher selten. so funktioniert das bei souveränen gruppenleitern. ein althund, der da mit krawall auf den defensiv knurrenden geht verhält sich nicht souverän. wie kommst du darauf, dass sich deine althündin vorbildlich verhält, wenn sie der jungen nen einlauf gibt?

    also wenn ich mir an meinem rüden als beispiel nehmen würde (jaa, der wird überall respektiert), müsste ich nach eins, zwei kleinen gesichtszuckungen jeden alki, behinderten, jeden unkastrierten rüden, jedes kleinkind usw. verkloppen...allet wat mir nich passt...ist das wirklich erstrebenswert? sollte man sich nicht viel lieber an souveränen, klaren hunden orientieren?

    ein anderes kapitel sind erziehungsmaßnahmen gegenüber welpen. da wird dann wirklich ganz provokant eine ressource auf den boden gelegt und der welpe, wenn er es wagt diese zu nehmen in feinabstufungen der abbruchsignale (verwarnen, klarer werden und abbruch...schnauzengriff) klargemacht, was diese signale bedeuten.

    achso...und ich bin auch keine, die alles mit wattebäuschen macht, definitiv nicht.

    schnappsituation von iche:

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    Einmal gings um einen Ball an dem die Nichte zu knapp vorbei gegangen ist (wohlgemerkt der Ball war der der Nichte und der Hund hat noch nicht damit gespielt gehabt).

    Beim anderen mal, eigentlich beim ersten mal war mein Hund etwas überfordert weil wir bei einer Party waren und zu viele Menschen rings rum, laute Musik und die Kleine hat den Hund immer wieder versucht zu streicheln.

    hier muss der hund ausbaden, dass frauchen nicht aufgepasst hat. armes schwein, ehrlich!

    wie kann man zulassen, dass der eigene hund auf der familienfeier dermaßen bedrängt wird???? ich denke, du hast schon länger mit hunden zu tun. regel nr. 1 zwischen hund und kind: der hund hat einen rückzugsort, da dürfen kinder NIEMALS stören.

    bei der ersten situation würde ich noch sagen: o.k., wenn das timing stimmt ist hier sicherlich ein kurzer abbruch in ordnung. wenn er klar, präzise und ruhig durchgeführt wird. ansonsten bälle weg und hund auf einen platz, an dem ruhe herrscht.

    die zweite situation: ich bin total geschockt! erst lässt du es zu, dass das kleine mäuschen deinen hund derart bedrängt, dass er sich nicht anders zu helfen weiß und dann sorgst du dafür, dass dein hund merkt, dass er bei einem nächsten versuch "seines lebens nicht mehr froh wird"...was hast du denn mit ihm angestellt? wie kann man so heftig seine aufsichtspflicht vernachlässigen und dann auch noch dem hund die schuld geben. was soll dein hund denn machen? dem kind nen brief schreiben? knurren darf er nicht, weggehen kann er nicht...was denkst du, kommt danach?

    genau durch deinen umgang provozierst du beißunfälle zwischen hund und kind. es gruselt mich wirklich bei dem gedanken, dass beide wesen gemeinsam unter einem dach bei dir leben sollen.

    natürlich dürfen hunde kommunizieren, dazu gehört auch die aggressive kommunikation. unter wölfen z.b. gibt es wenig kämpfe, weil sie sehr fein aggressiv kommunizieren. ja und auch die jüngsten schnösel dürfen warnen, knurren etc. das souveräne elternpaar steht da wirklich drüber. gerade wenn es um ressourcen geht verteidigt jeder sein futter. hunde müssen durch uns lernen, dass es alternativen gibt und alles o.k. ist. da sgeht nur durch vertrauen, viel ruhe und eine klare vorgehensweise (tauschen z.b.).

    motzen ist das recht des schwächeren und das sollte man ihm auch zugestehen.

    defensivknurren (verteidigung) gibt dem anderen immer die möglichkeit die distanz zu verkleinern und zu deeskalieren.
    und deshalb ist es so wahnsinnig wichtig, dass man hunden die möglichkeit gibt defensiv zu drohen. anders sieht es mit offensiver aggression aus, da würde ich sehr schnell (mit maulkorb u.ä.) dem hund klar machen, dass ich nicht weiche. mann muss ein knurren ganz klar von einem knurren unterscheiden. ist es ein brummen a là "nu nerv doch nich so...menno, wollte grad pennen" oder ein abwehrdrohen "lass mich in ruhe, ich hab angst!" "aua, das tut weh! hör auf damit!!" oder ganz klar offensive aggression/maßregelung: "ich chef, du nix!"

    und da sind wir beim welsh terrier...diese art von knurren bzw. seine gesamte vorgehensweise würde ich nicht aktzeptieren. ich würde diesen tyrannen wieder auf den boden der tatsachen herunterholen. maulkorb drauf, hausleine dran, situation stellen und wenn der so ein ding abzieht fliegt der achtkantig aus dem raum. und dafür würde ich auch keinen konflikt scheuen, im gegenteil: ich würde hier bewältigbare konflikte stellen und auch lösen, um dem bub mal wieder das köpfchen zurecht zu rücken. und natürlich das ganze drum-herum-behandeln: ressourcen einschränken, bewegungseinschränkung, klare verhältnisse, verwaltungsmacht wieder an den richtigen ort drehen (nämlich in frauchens hände). so einen tyrannen sollte man sich nicht heranziehen!

    ähnlich ist es auch mit der couch. es sei denn, es handelt sich hier um defensivknurren, weil man sich bedrängt fühlt. hier muss man sehr klar unterscheiden:

    will der hund nur meinen raum einschränken, die couch für sich beanspruchen? ein hund, der mir das knurrenderweis emitteilen möchte bekommt von mir die passende antwort, auch wenn er erwachsen und mit vorgeschichte ist (wozu gibt es maulkörbe??). ein zurückweichen wäre hier fatal. allerdings setzt das ein gutes einschätzungsvermögen des menschen voraus.

    oder hat der hund angst vor mir, sitzt auf der couch, traut sich nicht runter, ich setz mich neben ihn und er knurrt? da würde ich ihn sanft, ganz ruhig herunterschicken und beruhigungssignale aussenden. allerdings würde ich den hund wegschicken und nicht selbst gehen, denn gerade unsichere hunde lernen auch sehr schnell, dass andere sich noch unsicherer verhalten...und diese lernerfahrung kann dann ebenfalls über kurz oder lang zur tyrannei führen. und im endeffekt vertrauensübungen durchführen, sich herantasten etc. pp.

    ich seh hier immer nur "schwarz-weiß"...entweder die einen, die sagen: "ooh knurren IMMER distanzvergrößerung..." oder die anderen "oooh knurren, IMMER durchsetzen, mein hund darf nicht knurren"...

    liebe leute, es kommt doch IMMER auf die situation und das individuum an. eine pauschalregelung kann es gar nicht geben.

    wäre buddy-joy bei ihrem hsh-mix IMMER einfach weggegangen, wenn dieser hund geknurrt hätte, dürfte sie sich heute wahrscheinlich keinen millimeter mehr in ihrem eigenen heim bewegen...

    und wäre ich damals einfach zu luca hingegangen und hätte ihm das rinderohr einfach aus der schnute genommen..tja, dann hätte ich zu damaligen zeit mein gesicht in den nächsten mülleimer schmeißen können.

    es gibt kein IMMER, sondern nur ein "kommt drauf an..."

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    Teresa - siehst du, und daher ärgert es mich, dass die Leute immer meinen die Hund würden spielen. Ab einen gewissen Alter spielen Hunde nicht mehr - aber nicht alle verstehen das. dabei wäre es gut zu wissen wie man zwischen spielen, mobben und jagen unterscheiden kann ;)

    ganz kurz: da stimmt nun wirklich nicht. auch erwachsene hunde spielen teilweise noch sehr gerne. natürlich muss man spielen und jagen unterscheiden können, aber deshalb zu behaupten, dass sie gar nicht spielen finde ich sehr merkwürdig. selbst erwachsene wölfe spielen (innerhalb ihres rudels) miteinander. und hunde erst...aber was wirklich oft passiert: die leute können ihre hunde einfach nicht lesen und sehen nicht, ob es noch spiel ist oder schon eine andere geschichte.

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    Oder anders gefragt, birgt es wirkliche Nachteile zu einem kompetentem Trainer zu gehen, der aber die Situation vor Ort gar nicht einschätzen kann und sich auf die Aussagen des Halters verlassen muss?

    ich denke, das macht absolut keinen sinn, weil es gerade bei nem hundetraining viel um kleine details der körpersprache des hh geht. ein trainer muss sschon genau gesehen haben, was er da beurteilt.

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    Mir ist durchaus bewusst, warum die Nasen, das Fell, die Statur dieser Hunde ursprünglich so gewollt ist.
    Bleibt die Frage, ob es moralisch überhaupt je legitim war/ist eine Hund für ein so blutrünstiges Vergnügen wie den Tierkampf zu züchten. Wär der Mensch nicht so pervers allein zum Spaß!!! Tiere auf andere Tiere zu hetzen, wäre eine extrem rückgezüchetet Nase etc. gar nicht notwendig gewesen.
    Und weiterhin stellt sich mir die Frage, warum werden in diesen Rassen krampfhaft solche, inzwischen anscheindend nutzlosen, die Kommunikation einschränkenden Merkmale erhalten?

    da muss ich mich vorbehaltlos anschließen :gut:

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    Wie macht er es denn anders? Was macht er z.B. mehr bzw. zusätzlich?
    Das würd mich wirklich sehr interessieren. Vielleicht habe ich ja bisher auch nur Bulldoggen kennengelernt (zugegebenermaßen bisher nur vier - drei french bullis und eine olde english), die dieses "anders" auch nicht konnten....mir zumindest ist nur aufgefallen, was sie bezüglich der Kommunikation alles nicht konnten:
    Nicht wedeln (alle samt kupiert), nicht nicht steif gehen, die Mimik nicht oder nur kaum verändern.

    genau das würde ich auch gerne wissen...marta, kannst du einfach mal beschreiben, wie so eine verhaltenskette "defensivdrohen mit anschließendem abwehrschnappen" beim der englischen bulldogge aussieht? in kleinen schritten, damit ich auch nachvollziehen kann, wieviele ausdrucksmöglichkeiten zwischen der kommunikativen abwehr und dem angriff bestehen?

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    Der Shar-Pei ist ein sehr gutes Beispiel wie WELPENKÄUFER die Erscheinung beeinflussen.

    Vor Jahren kam in der Zeitschrift "Der HUND" ein Interview mit einer Shar-Pei-Züchterin. Diese Frau züchtete Shar Peis des "alten Schlags". Als Welpen etwas faltig, als erwachsene Hunde fast völlig faltenlos. Von Seiten des Zuchtverbands damals völlig ok.

    Sie erzählte in dem Interview, dass sie es immer schwerer hat, Welpenkäufer zu finden. Die Leute kommen, sehen ihre erwachsenen, fast völlig glatten Hunde mit nur minimalster Andeutung von Runzelbildung (Falten konnte man das nicht nennen) - und sind nahezu sofort wieder rückwärts zur Haustüre raus:
    "nee, sooooo normal und alltäglich und gar nicht besonders hat man sich einen Shar Pei, einen 'Faltenhund' nicht vorgestellt".

    ja, und nun? so ist die gesellschaft, denen ist es doch egal, wie es den tieren dabei geht. muss sie jetzt die hunde so krank züchten um die wünsche zu bedienen? es gibt immer eine alternative, nämlich diese rasse entweder gesund zu belassen oder gar nicht zu züchten. und natürlich die welpenkäufer aufzuklären, eventuell mit handfesten finanziellen argumenten.
    wenn eltern zu mir kommen und der meinung sind, ihre 2 jährigen müssten unbedingt ein weihnachtskonzert geben kann ich mich auch dagegen entscheiden (weil ich so kleine kinder nicht vorführen werde) und das, obwohl ich (im gegensatz zum züchter) existenziell davon abhängig bin, diese eltern als kunden nicht zu verlieren. und trotzdem werde ich, bloß weil es gerade trendy ist kinder als prestige-objekt zu haben diese kinder nicht vorführen, das ist sonnenklar! im gegenteil, da ich fachkompetent bin kann ich auch argumente dagegen vorbringen.

    und das könnte die züchterin auch tun ;)

    ja, gaby...das kenn ich. meine hunde mussten das beide wieder lernen. luca ist einfach zu schnell explodiert und darf es stück für stück erlernen. allerdings wird er dabei mit mk gesichert, was natürlich kommunikativ auch sehr einschränkend ist. anders geht es aber nicht. da anouk verschiedene funktionskreise auch in der normalen kommunikation durcheinander haut und dabei gerne mal heftig übertreibt, musste ich sie ebenfalls quasi coachen.