Beiträge von Lucanouk

    "collie-schäferhund-mix" :lachtot: :lachtot: :


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    ja, nee...is klar, ne....

    allerdings muss man zur verteidigung des tierschutzvereines ganz klar sagen,d ass anouk ein streuner unbekannter herkunft ist.

    andererseits sind wirklich viele hunde des vereins "collie-schäferhund-mixe". und das in griechenland...

    Zitat

    Was das Sprühhalsband betrifft kann ich gern von meinen nicht gerade guten Erfahrungen berichten.
    Es wurde uns anfangs sehr empfohlen, um Lucy das Bellen und Toben am Gartenzaun abzugewöhnen. Ja, es hat was gebracht, hatte aber auch leider einen sehr unschönen weiteren Lerneffekt und ich vermute, da Du auch von einem sehr sensiblen Hund sprichst, könnte Euch das auch passieren. Lucy hat seit dem Sprühhalsband furchtbare Angst vor jedem Spray. Wir haben es an Hand eines Raumsprays bemert, jedes Mal wenn das Ding gesprüht hat, ist unser Hund zusammengezuckt und war komplett verstört. Es ist mit den Jahren wieder besser geworden, aber ganz weg ist es nicht.

    das problem ist einfach, dass für den hund sehr oft nicht klar ist, warum der aversive reiz kommt. gerade bei anti-bell-halsbändern ist ja nicht einmal ein warnton o.ä. vorgeschlatet. es gibt ja kein abbruchsingal, sondern nur den abbruch.

    um das vorstehen zu verlängern wäre übrigens ein reizangeltraining absolut sinnvoll.

    Zitat

    Das könnte ein Knackpunkt sein. Wenn Eure Spaziergänge so gestaltet sind, dass er immer auf einem hohen Erregungsniveau ist, weil ja dauernd was passieren könnte (Beschäftigung, Ansprache, andere Hunde), dann wird er diese vom Körper bereitgestellte Energie auch loswerden wollen, wenn grad nichts ist. Heißt: Er nimmt das, was ihm seine Instinkte als erstes anbieten. In der Regel ist das Jagen oder Sex...
    Es ist also ein Teufelskreis, wenn man einen Hund über viel Beschäftigung vom Jagen abbringen möchte. Der Schuss geht oft nach hinten los.

    Alles in Maßen, nicht in Massen. Und klar unterschieden. Also bei einem "Jäger" auf keinen Fall undurchsichtig, so dass er nicht weiß, wann Beschäftigung angesagt ist oder nicht. Klare Abgrenzung von "Job" und "Freizeit".

    :gut:

    das, was acid geshcrieben hat ist natürlich die grundlage des trainings. zusätzlich dazu würde ich den gehorsam an der reizangel u.ä. erarbeiten, auch ohne zwang. erst, wenn das alles erarbeitet wurde und die jagdliche auslastung klar abgrenzbar für den hund ist, erst wenn der hund an der reizangel zuverlässig vorsteht, erst dann sollte überhaupt über aversive methoden nachgedacht werden (wenn sie, je nach charakter und stärke des jagdinstinktes überhaupt noch notwendig sind).
    gerade die reizangel hat es wirklich in sich, wenn man sie richtig benutzt und der hund sie annimmt.

    das ist auch das, was ich meinte, wenn ich davon sprach ein alternativverhalten sauber aufbauen.

    und wenn man dann dieses verhalten doch mit zwang absichern muss, sollte sehr sauber gearbeitet werden, damit nicht im endeffekt das alternativverhalten flöten geht und der hund gar nicht mehr weiß, was sache ist.

    wenn du dich mit dem gedanken trägst, ein sprühhalsband zu benutzen (was ich persönlich nicht grundsätzlich verurteile, es kommt eben darauf an, wie es benutzt wird), wäre es sehr wichtig, dass du dich einmal mit verschiedenen dingen beschäftigst.

    welches verhalten deines hundes möchtest du kontrollieren? das jagen besteht aus zig verschiedenen sequenzen. das jagen an sich unter verbot zu stellen, würde bedeuten, dass du jedes scnüffeln, jedes rennen, jedes buddeln verbieten müsstest. das wäre mit sicherheit absolut tierschutzrelevant und höchstwahrscheinlich nciht konsequent durchführbar.

    was sicherlich vernünftig wäre, ist das erarbeiten eines gut sitzenden abbruchsingals, das immer und konsequent durchgesetzt wird, erst einmal abseits vom jagen, gekoppelt mit einem motivierenden alternativverhalten (z.b. dem suchen und bringen des dummys).

    also z.b. ein positiv aufgebautes "stop"-signal, ein superpfiff oder ein positiv aufgebautes "down".

    je nach hundetyp wählst du das passende kommando aus. dieses wird positiv und klar aufgebaut, erst in nideriger reizlage (zu hause), dann in höherer reizlage (z.b. an der reizangel).

    hast du schon einmal mit der reizangel gearbeitet?

    in der aufbauphase muss der hund erst einmal lernen, das kommando IMMER zu befolgen, sonst bleibt der erfolg aus.

    erst dann kann man sich mit dem gedanken tragen, ein solches kommando abzusichern.

    ich würde dir raten hierzu einen trainer zu rate zu ziehen, der sich mit solchen methoden auskennt.

    du musst dir also um folgende dinge gedanken machen:

    1.was für ein abbruchsignal möchte ich einführen?
    2. wie möchte ich es einführen?
    3. was ist das alternativverhalten, das ventil für den hund (gaaaanz wichtig!!)?
    4. in welchen situationen benutze ich dieses signal?
    5. wie steigere ich langsam die reizlage?
    6. wie sichere ich es ab?

    zusätzlich dazu brauchst du ein saumäßig gutes timing und du musst deinen hund perfekt lessen zu können, um rechtzeitig abzubrechen. hier kann dir ein guter trainer sicherlich behilflich sein.

    denn, wenn du hier fehler machst sind die gefahren einer fehlverknüpfung bzw. einer erlernten hilflosigkeit nicht gerade gering, zusätzlich dazu kann es auch völlig nutzlos sein, solche methoden anzuwenden.

    Zitat

    Ich denke wenn man Starkzwang anwenden muss, sollte man unbedingt darauf achten das positive Bestärkung ebenso bei erwünschtem Verhalten erfolgt.

    genau das ist ein sehr wichtiger punkt, den ich gerne noch einmal hervorheben möchte.

    wenn in irgendeiner form aversiv gearbeitet wird, dann ist das sofortige herbeiführen und bestätigen des gewünschten alternativverhaltens zielführend und enorm wichtig. ohne alternativverhalten kann eine aversive einwirkung sehr schnell zu erlernter hilflosigkeit führen.

    im einzelfall ist es notwenig und auch teilweise angemessen, zwang und starkzwang zu verwenden.

    wenn man ein verhalten gewissenhaft und erst einmal positiv aufbaut (z.b. ein Stop mit anschließender superbelohnung in niedriger reizlage), es dann stück für stück ausbaut, immer für eine konsequente durchführung sorgt, in höheren reizlagen benutzt, um es schließlich in wenigen einheiten durch zwang abzusichern, kann dies z.b. einem passionierten jäger eine leinenlose freiheit schenken.

    wenn 80% der gesamten erziehung eines hundes aus positiver bestärkung bestehen, 18% aus vernünftig angewendetem und sehr klaren zwang und die restlichen 2% aus dem hund und der situation angepassten starkzwangmethoden (welche nur verwendet werden, wenn es wirklich notwendig sein sollte, um dem hund maximale freiheit zu schenken und nicht aus sportlichen ambitionen heraus), kann diese art von zwang für den einzelfall absolut sinnvoll sein.

    dies setzt aber sehr gute kenntnisse über klare abbruchsignale, den aufbau von alternativverhalten, ein extrem gutes timing und eine sehr gute fähigkeit, den betroffenen hund zu lesen voraus.

    was ich persönlich nicht verstehen kann ist starkzwang im hundesport.

    Zitat

    Mein Hund mag keine Katzen, als sie der Katze nach wolltel, reagiere ich entsprechend. Was hat der Hund verknüpft? Dass der Hauseingang, wo die Katze saß, Scheiße ist und diesen nun meidet. ;)

    das ist aber auch wieder ein typischer fall von fehlverknüpfungen aufgrund eines falschen aufbaus. hättest du ein abbruchsignal, das mit zwang belegt und bei befolgung durch belohnung verstärkt worden wäre, außerhalb der katze und des eingangs etabliert wäre die verknüpfung klar und deutlich.

    Zitat

    Starkzwang ist keine MEthode zur Erziehung sondern ein zeitlich begrenztes Mittel zum Zweck, das der jeweiligen Situation in Stärke und Ausführung angepasst werden muss, um gestörtes oder grundlegend falsches Verhalten zu korrigieren.

    genau das möchte ich noch einmal unterstreichen.

    Zitat

    Um nochmals zum Thema zurück zu kommen:

    Ich finde es nicht in Ordnung, dass der eigene Hund dem Besitzer einfach so die Nase blutig beisst!

    Man stelle sich mal vor, er hätte Kinder! Gerade Kleinkinder würden die Warnsignale vom Hund doch gar nicht verstehen. Und dann hätte der Hund dem Kind die Nase blutig gebissen, oder schlimmeres!

    Wieso knurrt und beisst der eigene Hund den Besitzer?! :???:

    Also ich habe einen Schäferhund-Mix und bin außerdem mit 3 Rottweilern aufgewachsen. Die hätten sowas niemals gemacht. :mute:

    was erwartet ihr denn?
    der hund knurrt und wird weiterhin bedrängt (auf die nase geküsst).
    nach einer klaren warnung sollte (normalerweise) die konsequenz folgen.

    hunde sind, im gegensatz zu menschen, sehr konsequent in ihren handlungen. wenn sie schon knurren müssen und es immernoch nicht verstanden wird, muss nachgelegt werden.

    und wenn die zig warnzeichen, die vor dem knurren gesendet werden, komplett übersehen werden, muss der hund einen schritt weiter gehen.

    und damit hunde bei kleinen kindern nicht so weit gehen müssen ist ja auch der hundehalter immer mit dabei - um rechtzeitig eingreifen zu können.

    hallo miepmiep. ich finde es klasse, dass du nicht wegsiehst!
    lass dich nicht entmutigen, aber versuch dir verstärkung zu holen (z.b. in form eines/mehrerer tierschutzvereine).

    dem vet-amt würde ich mit beweismaterial (fotos), sowie mithilfe dritter (tierschutzvereine) druck machen. auch die idee, die polizei einzuschalten ist super. eventuell würde ich noch an die presse gehen.

    halt uns auf dem laufenden!

    dem kläffen können sehr unterschiedliche motive zugrunde liegen. viele hunde bellen, weil sie unsicher sind und sich nicht an das spielzeug des anderen herantrauen. auch frust kann die ursache sein.

    jedoch sollte man, gerade beim hinterherhetzen und bellen sher genau auf die körpersprache achten. ein hund, der hell bellenden (spurlaut), sehr angespannten (aufmerksamkeit nach vorne auf den "hasen" gerichtet, starrer tunnelblick) hund, der nicht abrufbar hinter einem anderen hund herrennt genauer hinschauen. dieser stellt für den "hasen" eventuell eine größere gefahr dar, als man glaubt. wenn hunde sich im spiel so verhalten, ist es kein spiel mehr, sondern eine sequenz aus dem "beute-fang-verhalten".
    dieses verhalten im spiel (gerade, wenn mehrere hunde darin verwickelt sind) kann sich auf eine gefährliche art und weise verselbstständigen udn dabei völlig außer kontrolle geraten und letztendlich zu gefährlichen oder sogar tödlichen verletzungen am gegenüber führen.

    da heißt es: genau hinschauen und frühzeitig abbrechen.

    nicht nur jagdhunde zeigen diese verhaltensweise. gerade hüte- und schäferhunde sind prädestiniert hierfür.
    auch das stellen und verbellen im spiel kommt aus dem beute-fang-verhalten. es dient dazu, die "beute" zum weiterlaufen zu bewegen, um von hinten im rennen in den rücken/po zu beißen.

    hier ist es wirklich wichtig anhand der körpersprache zu sehen, wann es ernst wird. verliert der hund im spiel seine lockerheit, werden die bewegungen gradliniger ("stromlinienförmig"), wird der gesichtsausdruck fest muss man das "spiel", das ja keins mehr ist, abbrechen.