in engen straßen usw. kann man immernoch einen mk nehmen und den hund damit sichern. mir ist es auch schon passiert, dass einer ungefragt seine hand auf lucas kopf gepatscht hat. dadurch ist mein hund z.b. in der innenstadt immer mit mk gesichert.
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Nun hat dein Hund ja noch nie einen Menschen mit wirklicher Beschädigungsabsicht gebissen, eben weil du ihn verantwortlich führst...soweit richtig, oder? Du vermutest nur, dass es so sein könnte, oder?
es ist noch nie zu einem vorfall mit menschen gekommen, wohl aber (als ich luca bekam) zu zwei beschädigenden vorfällen (einer davon sehr heftig, der hund musste notoperiert werden, da er sonst verblutet wäre aufgrund von schädigungen in den organen im brustkorb und einer mit leichter beschädigung) mit anderen hunden (und die sind sehr lange her), weitere gibt es nicht, da es maulkörbe gibt.
bei dem vorfall mit der schweren beschädigung: vom ersten drohenden blick bis zur trennung der hunde vergingen maximal drei bis fünf sekunden.
und wenn ein hund innerhalb dieser kurzen zeit einen anderen hund lebensgefährlich verletzt, ist klar, welches potential dahinter steckt. ich hatte ihn damals zwei bis vier wochen.
seitdem finden hundekontakte zu neuen hunden immer erst mit mk und unter großer lenkung meinerseits statt. und das funktioniert auch.
damals wollte er sich auch auf die hündin stürzen mit der ich groß geworden bin, nur weil sie
körpersprachlich durch demenz und blindheit gehandycapt ist und ihn unwissentlich anstarrte.
sie saß damals auf meinem schoß.
ich habe diesen angriff im ansatz verhindert, aber: meine kessy (und das hat mich sehr erschüttert) hätte er auch definitiv getötet, wenn wir nicht reagiert hätten (das ist auch schon lange her).
woher ich das weiß? ich kenne meinen hund und brauch die endsequenz nicht zu erleben, um zu wissen, was passiert.
ihr wurde dadurch, dass wir reagierten, kein haar gekrümmt, er kam noch nicht einmal an sie ran.
also gilt: hundekontakte sehr sorgfältig auswählen und natürlich mit mk sichern.
bestimmte rassen klammere ich hier komplett aus, da gibt es keinen kontakt, die hat er zu ignorieren (shar pei, chow chow, alles, was plattschnäuzig ist), weil ich weiß, dass es hier aufgrund der kommunikationsbarriere nur schief laufen kann.
er ist natürlich viel souveräner geworden, er lässt sich abrufen und abbrechen, aber mit kindern ist kontakt absolut untersagt.
und nun kommt der punkt, warum ich weiß, wie gefährlich das ganze ist:
1. ich weiß, dass es um das anstarren geht, was kleine kinder nun einmal tun.
2. wenn er loslegt, hört er nicht mehr auf. er steigert sich komplett hinein.
3. und das ist extrem klar und deutlich: körpersprachlich spielt sich, wenn ihm ein fremder tief in die augen schaut, das gleiche wie im kontakt mit hunden ab, bevor er beschädigend loslegt.
es gibt ein kurzes fxieren, rute hoch, steifwerden und los geht es. da wird nicht groß geknurrt etc. pp..
um zu wissen, was bei kindern passieren würde, muss ich das nicht gesehen haben. es reicht, wenn ich weiß, was zuverlässig auf bestimmte signale seinerseits folgt.
und wenn ich sehe, dass er diese signale gegenüber kindern zeigt, weiß ich sicher, was folgen würde.
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Das kann ich nur unterschreiben.
Niemand ist unfehlbar und auch unter der kompetentesten Führung kann ein Übergriff nicht ausgeschlossen werden.
Das Risiko wäre mir definitiv auch zu hoch. Ich möchte nicht verantwortlich sein, das mein bekannterweise aggressiver Hund, einen Menschen, trotz aller Vorsicht, nicht doch mal verletzt.
da hast du recht, quirina. niemand ist unfehlbar, natürlich nicht.
kein autofahrer, kein pilot, kein polizist ist unfehlbar.
und trotzdem gibt man menschen dinge in die hand, die andere schwer verletzen und sogar töten können.
ein autofahrer macht fehler, piloten machen fehler. auch polizisten können fehler machen und damit eventuell das leben eines menschen gefährden.
da man fehler niemals ausschließen kann, bleibt das leben in gewisser weise ein risiko.