bungee: moltonleine????? ich denke, du meinst moxonleine, oder? ![]()
Beiträge von Lucanouk
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die aussagen des trainers, sowie sein trainingsplan sind absolut daneben. der mann hat echt von tuten und blasen keine ahnung. sorry, das musste mal raus.
ich kann eure bedenken absolut verstehen.
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Zitat
Er weiß es weil du dich in dem Moment in dem er das unerwünschte Verhalten zeigt dich sofort aktiv von ihm abwendest obwohl du dich ihm zuvor aktiv zugewandt hattest.
Beispiel: Ein Halter spielt mit seinem Hund mit dem Ball. Der Hund hat den Ball apportiert und vor dem Halter abgelegt. Der Halter hebt den Ball auf und der Hund springt ihn, im Eifer des Gefechtes, an um an den Ball zukommen und das Spiel weiter zuführen. In dem Moment in dem der Hund springt dreht sich der Halter um und macht für einen Augenblick etwas anderes bevor er das Spiel fortsetzt. Da das Ignorieren sofort dem unerwünschten Verhalten gefolgt ist und eine aktive Handlung gewesen ist kann der Hund sie mit seinem Verhalten in Verbindung bringen.
Wenn du dich nicht mit deinem Hund beschäftigst weil du gerade etwas anderes tust wie z.B Saubermachen etc. ist das keine aktive Handlung von dir weil du ihm weder etwas gibst noch etwas nimmst. (positive und negative Strafe) sondern in dem Moment gar nicht mit ihm interagierst da du anderweitig beschäftigt bist.
Ich hoffe ich war einigermaßen verständlich.LG
Franziska mit Till
franziska, das ist ein tolles beispiel, in dem ignorieren die einzig sinnvolle methode darstellt. jedoch kann ignorieren nur in den momenten helfen, in denen der hund aufmerksamkeit bzw. eine ressource von mir erlangen möchte, ohne sich durch dein unerwünschtes verhalten selbst belohnen. aus diesem grund gibt es es eher wenige dinge, die man ignorieren kann, um einen lernerfolg herzustellen. ein nicht ausgeführtes kommando kannst du nicht ignorieren, da dein hund sonst nicht weiß, was du willst. ein hinrennen zum anderen hund ohne deine zustimmung kannst du nicht ignorieren, das ist selbstbelohnend. den anderen hund fressen zu wollen kannst du nicht ignorieren, da bist du als grenzsetzende persönlichkeit gefragt. das jagen von wild kannst du nicht ignorieren, denn da ist es dem hund scheißegal, ob du ihn ignorierst.
bellen an der tür zählt auch nicht unbedingt zu den dingen, die man ignorieren sollte.in der summe aller verhaltensweisen kannst du eher wenige unerwünschte verhaltensweisen ignorieren.
das heißt nicht, dass alle andere abgestraft werden müssen, jedoch musst du handeln.
ZitatDas Problem (in meinem Fall) ist, dass ich nicht zu den HH gehöre, die schlechtes Benehmen des Hundes ignorieren. Und ich rede jetzt von wirklich schlechtem Benehmen, nicht von Klinkerlitzchen.
Bei schlechtem Benehmen gibt es bei mir auch mal ein Donnerwetter, nicht was die Länge der Ansage betrifft, sondern die Intensität. Danach wird der Hund (erstmal) ignoriert.ich persönlich habe nichts dagegen, den hund im richtigen augenblick mit dem richtigen timing auch (wenn es erforderlich ist) positiv zu bestrafen.
allerdings darfst du einen hund danach nicht ignorieren, was soll er dabei lernen? im gegenteil: gerade danach ist es wichtig, das richtige hündische verhalten zu bestätigen."das geht gar nicht, aber das ist das, was ich will."
wenn du den hund danach "hängen lässt", kann es durchaus sein, dass sich sein verhalten gravierend verschlechtert.
z.b. leinenaggressionen: hund geht bellend in die leine, mensch bricht das verhalten ab. der hund ist gedeckelt, kennt keine alternative, backt aber erst einmal "kleine brötchen".
wenn man pech hat, geht der hund nach einiger zeit urplötzlich wie ein dampfkessel noch heftiger in die leine.warum? er hat nichts anderes gelernt.
sinnvoller wäre es hier, dem hund in einer reizarmen umgebung zu vermitteln, was sich von ihm verlange, z.b. weiter zu gehen. der reiz wird immer mehr gesteigert. wenn ich das gefühl habe, mein hund kennt die alternative kann ich mein hörzeichen "weitergehen" auch abverlangen und ihn dabei auch mal etwas heftiger ansprechen, wenn es ignoriert wird.
das setzt aber einen absolut sauberen aufbau voraus.
bordy, danke übrigens für deinen beitrag!
das ist egnauso beim stop-kommando vor dem wild. der hund muss es erst einmal lernen und ausführen können, bevor ich hier mit negativen sanktionen komme.
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markus, du lässt hund und kind alleine?
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orijen hat meiner meinung nach einen viel zu hohen proteinanteil (38%).
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was mir am plan auffällt: wo hast du sättigende kh/fett?
mehr fleisch bei gewichtsabnahme führt in der regel zu noch stärkerer gewichtsabnahme aufgrund der proteine.
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ich muss mich powderpuff anschließen, schade, dass du dich abmeldest.
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natürlich gibt es dominanz. allerdings ist dominant keine feste eigenschaft eines lebewesens, sondern situativ bedingt und vom gegenüber abhängig.
bsp: der abteilungsleiter ist gegenüber seine untergebenen mitarbeitern dominant.
gegenüber dem firmenbesitzer jedoch nimmt er eine submissive stellung ein.wenn dein hund auf eine "stärkeren", statusbewussten hund trifft wird er submissiv sein, trifft er auf einen "schwächeren" ist er der dominante part.
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Zitat
Für mich sieht das auch so aus als ob er seine Grenzen austestet. Was er da macht ist sein Revier markieren. Und dass sollte absolut nicht sein. Ein hund der in der Rudelrangordnung einen festen Platz hat würde so etwas im normalfall nicht tun. Mein Rüde (unkastriert) darf markieren wenn wir draußen sind und er sich frei bewegt, sobald er aber an der Leine ist weiß er Ah Frauchen übernimmt jetzt die Führung ich darf jetzt nicht alle 2m stehen bleiben. Das mussten wir ihm aber auch nicht groß beibringen, wenn er weiß wo sein platz ist (bitte nicht falsch verstehen, ich gehe mit meinem Hund nicht böse um) hat ein Hund nicht das Bedürfniss sein Revier abzustecken. Weil es ist nicht sein Revier weil du ja der Rudelanführer bist und deswegen ist es dein Revier. Natürlich kann man einem Hund das Markieren nicht abgewöhnen, das darf man auch nicht, aber man kann darauf bestehen dass er es nur tut wenn du es gerade erlaubst.
entschuldige bitte, aber das stimmt nun wirklich nicht. in einem echten rudel dürfen alle tiere markieren und sie tun es auch.
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Zitat
Nicht jeder HT verwendet das Wort Aggressionsverhalten im Zusammenhang mit Jagdverhalten, GsD. Um eben den handelsüblichen HH nicht zu verwirren, sondern um ihm klar zu machen, dass das zwei ganz verscheidene Paar Schuhe sind. Ein Hund kann Aggressionsverhalten gegen Artgenossen oder Menschen zeigen ohne das mindeste Jagdverhalten. Und umgekehrt sinngemäss, passioniertes Jagdverhalten ohne jede Aggression. Verwirrt wird nur, wer fälschlicherweise das eine mit dem andern in Zusammenhang bringt.
danke, naijra. ich verstehe es, ehrlich gesagt, nicht, wie man als ht aggressionsverhalten mit jagdverhalten in verbindung bringt.
aggression ist ein distanzvergrößerndes verhalten. "ich kann dich nicht ab, raus aus meiner individualdistanz/meinem revier bzw. weg von meinem körper, meinem futter, meinen kindern, meiner sozialen gruppe."
das ziel ist distanz.
jagdverhalten ist ein lustbetontes distanzverringerndes verhalten. kein hund der welt ist "böse" auf das kaninchen, wenn er jagd. genausowenig wie ich böse auf die stulle vor meiner nase bin.
es ist keine haarspalterei, diese dinge sauber von einander zu trennen, denn durch das durcheinandermischen dieser begrifflichkeiten entstehen leider immernoch viele beißvorfälle.
zum beispiel ist das junkiehafte hetzen von bällen kein aggressionsverhalten, in keinster weise. der hund ist nicht "böse" auf den ball, der ball wird nicht angeknurrt.
das hetzen des balles ist eine lustbetonte handlung (die eine wunderbare möglichkeit zur impulskontrolle von jagdverhalten darstellen kann, wenn man es richtig macht.)der hund hetzt unkontrolliert hinter einem fliehenden objekt her.
er hat es nicht erlernt, sich im jagen zu kontrollieren. im gegenteil: aus der passion ist eine sucht geworden.leider verkennen viele menschen, wie gefährlich das unkontrollierte, aber lustig anmutende ballspiel mit dem terriertierchen ist. und so gibt es den riesenaufschrei, wenn auf einmal ein rennendes kind zum "ball" wird.
der hund ist "agggressiv", "bösartig", ein "kampfhund". und da hier wieder begrifflichkeiten vermischt werden, wird sich nichts an den beißvorfällen ändern.
ZitatHunde sind Raubtiere, stammen vom Wolf ab der jagd, Hunden macht Jagen ausgesprochene Freude, Triebbefriedigung. Verstehe nicht, wieso ihr Hunde haltet, wenn ihr deren biologischen Background ablehnt. Wie pervertiert müssen all die Schlachttiere leiden und sterben , ohne jemals gelebt zu haben, damit ihr Eure Schnitzel täglich esst! Millionen elender Leben die ihr jährlich umbringen lasst ohne jemals nachzudenken.
Ein wildes Tier das meine Hunde hetzen hat wenigstens einige Jahre lang ein natürliches Leben gehabt, sich reproduziert, seinen Seinszweck ganz normal erfüllt ohne tägliche Qual.
Mastschweine sind intelligenter als Hunde, leiden, wissen um ihren Tod. Aber ihr dürft solche Tiere quälen und für Euch abschlachten lassen. Pervertierter als Jagen; erst Einpferchen, mit miesem Futter hochmasten bis es fett ist, dann einen Schlag hinterrücks ins Genick. Aber Euer Morden gilt nicht, weil für Euch das Toeten und Quälen ein anderer übernimmt. Komerziell.ich muss dir, als bekennender veganer, recht geben.
es ist eine doppelmoral, die gelebt wird. als ob die tiere in den mastanlagen zu tode gekuschelt werden. ihr tod ist teilweise sehr viel grausamer, als der tod von wildtieren bei der jagd. und im gegensatz zum wild dürften sie teilweise niemals das tageslicht sehen.
wer hier mehr tierquälerei betreibt, liegt für mich persönlich, auf der hand.
zurück zum thema: ich finde es sehr, sehr lustig, dass es frau ertel dieses wissen angeblichen von den hundeführern dieser meuten bekommen hat. denn gerade in diesen meuten müsste es zu doppel-und zehnfachbesatz kommen. und wenn dieser mehrfachbesatz angeblich nicht miteinander leben könnte, frag ich mich wirklich, wie das alles mit ihrer selbstgestrickten theorie funktionieren soll.
diese ganze theorie ist für mich persönlich hahnebüchener humbug.