Was hat denn ein derart geartetes Hunderennen mit Extremsport zu tun?
Da halte ich die Wahrscheinlichkeit aber für wesentlich größer, dass sich ein dreinbeiniger Hund bei einem Spurt durchs Unterholz verletzt als auf einer ebenen, kurzgemähten Rasenfläche!
Beiträge von Sleipnir
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Hm, das mit der Entzündung wundert mich jetzt aber auch!
Janosch hat sich vor einigen Monaten auch einen Schnitt im Pfotenballen zugezogen, zwar nicht ganz so groß wie bei euch, aber auch ganz ordentlich.
Da er kaum gehumpelt hat, war ich damals nicht beim TA, jeden Verband hat er in Sekundenschnelle wieder abgefriemelt, also ist er ohne Verband gelaufen und obwohl er auch relativ häufig daran geleckt hat, ist diese Wunde wahnsinnig schnell verheilt.
Informier dich da nochmal genau, wie es zu dieser Entzündung gekommen sein soll, macht mich schon etwas stutzig! -
Meint ihr wirklich Alle, dass der Brief zu lang ist?
Würd mir wirklich schwerfallen ihn komplett zusammen zu kürzen, und vor allem, was ist so wichtig, und muß drin bleiben, was kann rausfliegen? -
Ja, das kenn ich doch auch...
Bei uns kann ich Gemüsepampe, Trockenfutter, Dosenfutter etc. in einem Raum füttern, die Näpfe können sogar direkt nebeneinander stehen, klappt ausgezeichnet, aber sobald es Fleisch oder Knochen gibt klinkt bei Emma und Janosch auch irgendwas aus.
Frischfleisch macht wohl doch aggressiv
Emma (als Ranghöhere) versucht dann auch immer wieder Janosch Fleisch direkt aus dem Napf zu klauen und obwohl Janosch sich Futter nicht so ohne Weiteres abnehmen lässt und mächtig protestiert, macht sie das so geschickt und blitzschnell, dass es ihr auch immer wieder gelingt.
Hinzukommt, dass bei gemeinsamer Fleischfütterung bei uns auch nicht mehr gekaut, sondern nur noch geschluckt wird, selbst schnitzelgroße Fleischbrocken im Ganzen!
Aus all den Gründen bin ich schon vor einiger Zeit dazu übergegangen Frischfleisch und Knochen in verschiedenen Räumen zu füttern. Klappt gut und ist sowohl für mich, als auch für die Hunde stressfreier
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@ flying-paws:
Ich trau der Frau (trotz ihrer gestrigen Reaktion!) eigentlich schon ein bisschen "Grips" zu, deswegen die Länge des Briefes.
Klar ginge das auch viel kürzer, aber es ist mir einfach ein Bedürfnis ihr in dieser Ausführlichkeit mitzuteilen, was ich von der ganzen Aktion denke! -
So, ich hab den Brief fertig und werde ihn wohl heute Abend vorbeibringen.
Lest ihn euch doch mal durch - kann man das so schreiben? - und macht mich ruhig auf eventuelle Rechtschreibfehler aufmerksam
ZitatAlles anzeigenLiebe Frau XY,
vorweg möchte ich mein Bedauern darüber ausdrücken, dass Sie durch die leichtsinnige, ja schon fast verantwortungslose Art der Führung ihrer Hunde jedem deutschen Hundehalter einen Bärendienst erweisen.
Spätestens seit den tragischen Beißvorfällen des Jahres 2000, bei denen ein kleiner Junge in Hamburg ums Leben kam, steht die gesellschaftliche Akzeptanz der Hundehaltung auf einem sehr brüchigen Fundament.
Zwischenzeitlich dürfte es doch ein Anliegen aller Hundehalter sein, dass durch Presse und Medien teilweise sehr negativ gefärbte Bild, durch eine verantwortungsbewusste Haltung und Führung sozialverträglicher und umweltsicherer Hunde gerade zu rücken, bzw. der Sicherung des Wohls und der Unversehrtheit der Mitmenschen bei eventuellen charakterlichen Auffälligkeiten oder Defiziten des Hundes allergrößte Aufmerksamkeit zu schenken.
Hier schritt auch der Gesetzgeber ein, in dem er in der Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden vom 22. Januar 2003 (Rechtsgrundlage § 71 a HSOG) schon in Artikel 1 ganz allgemein folgendes festlegte:
(1) Hunde sind so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen und Tieren ausgeht.
Genau hier möchte ich ansetzen, da Sie diesem rechtlichen Grundsatz nun zum wiederholten Male nicht nachgekommen sind.
Sie als Hundehalterin tragen die volle Verantwortung für alle Dinge, die ihre Hunde tun.
Doch ist es mir vollkommen schleierhaft, wie Sie dieser Verantwortung nachkommen können, wenn sich ihre Hunde, wie schon mehrfach von mir beobachtet, unbeaufsichtigt vor ihrem Grundstück aufhalten.
Die Folgen, die sich daraus ergeben können habe ich sowohl am 28.11.2006 (der erste Beißvorfall) als auch gestern, am 20.05.2007 schmerzvoll erfahren müssen.
Schon nach dem ersten Vorfall am 28.11.2006 war für mich eine verantwortungsvolle und vorrausschauende Führung der Hunde ihrerseits nicht mehr gegeben.
Doch habe ich den damaligen Vorfall, der mir einige blutige Schrammen am rechten Unterschenkel einbrachte „auf sich beruhen lassen“, da ihrem Sohn die ganze Angelegenheit furchtbar peinlich war und er sich mehrfach bei mir entschuldigte. Außerdem war ich von der Hoffnung geleitet, Sie würden nach diesem Zwischenfall ernsthaft an der übersteigerten territorialen Aggressivität ihres Hundes arbeiten und ggf. einfach besser aufpassen.
Leider musste ich gestern feststellen, dass dem nicht so ist.
Erschwerend kommt hinzu, dass es gestern nicht nur zu einem weiteren Beißvorfall kam, sondern auch, dass Sie, obwohl sie nur einige Meter entfernt standen, nicht einmal den Versuch unternahmen ihren Hund abzurufen und ihnen im Nachhinein jegliches Schuldbewusstsein zu fehlen schien.
Entschuldigen sie bitte die deutlichen Worte, aber soviel Ignoranz ist mir selten untergekommen und ihr Ausspruch „Das kann ja mal passieren“ war in dieser Situation der Gipfel der Unverschämtheit und wirft ein bezeichnendes Licht darauf, was Sie unter verantwortungsbewusster Führung eines Hundes verstehen.
Auf Grund all dieser Überlegungen bin ich zu folgendem Entschluss gelangt:
Ich übersende ihnen hiermit meine Adresse (XXX), die Sie sich ja gestern aus unerfindlichen Gründen nicht aufschreiben wollten. Weiterhin bitte ich darum, dass Sie sich schnellstmöglich mit ihrer Versicherung in Verbindung setzten, damit mir mein Schaden ersetzt wird.
Für die Organisation dessen räume ich ihnen zwei Wochen ein, also bis zum 04.06.2007.
Sollte ich bis zu diesem Datum weder etwas von ihnen, noch von ihrer Versicherung hören, sehe ich mich leider gezwungen den Vorfall an das Ordnungsamt weiterzuleiten und ggf. weitere rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten.
Mit freundlichen Grüßen,
Björn Krämer -
Ist das wichtig, wo es passiert ist?
Der erste Vorfall war definitiv außerhalb ihres Grundstücks, der heutige Vorfall ereignete sich auf der Garageneinfahrt, also wohl auf ihrem Grundstück, die aber in keinster Weise eingezäunt ist und die ich zwingend hochlaufen muß, um zum Brifkasten zu gelangen! -
@ taraska:
Genau das ist es ja!
Eigentlich hab ich schon eine große Hemmschwelle andere Hundehalter beim Ordnungsamt "anzuschwärzen", eben weil die momentane gesellschaftliche Akzeptanz der Hundehaltung auf einem sehr wackeligen Fundament steht, aber bei denen würde ich echt eine Ausnahme machen!
Und wie gesagt, erstmal würde ich es ja nur androhen, eben auch aus dem Grund, um meinen Schaden ersetzt zu bekommen, auch wenn die Versicherung nicht zahlt (ich geh mal davon aus, dass sie lieber 40 Euro aus eigener Tasche zahlen, als sich mit dem Ordnungsamt wegen "mehrfacher Beissvorfälle" rumzuärgern!). Ob ich das dann wirklich in die Tat umsezte weiß ich auch noch nicht.
Ich bin halt einfach so wahnsinnig sauer, weil...
1.) keinerlei Schuldbewußtsein zu erkennen war
2.) es eben kein Einzelfall war
3.) und es mal wieder das Klischee bestätigt, kleine Hunde brauchen nicht abrufbar sein, kann ja alles mal passieren
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Hallo!
Ich bin gerade echt "auf 180" und muß mich mal abregen!
Zur Vorgeschichte:
Um mir mein Studentenleben zu finanzieren, gehe ich sonntags Zeitungen austragen.
In einer relativ ruhigen Seitenstraße im letzten Haus am Waldrand lebt eine Familie mit vier Hunden. Das Grundstück ist zwar eingezäunt, da diese Familie aber auch Pferde direkt am Haus hält und oftmals in den Stallungen beschäftigt ist, laufen die Hunde immer wieder (unbeaufsichtigt!) vor dem Grundstück herum.
Vor einigen Monaten ereignete sich schon einmal ein Vorfall mit dem Terriermischling ( schätze, dass es ein Tibetterrier-Mischling ist, so 40 cm groß) dieser Familie.
Ich war gerade auf dem Weg zum Briefkasten, der vor dem Gartentor hängt, das Gartentor stand offen, der Sohn (etwa 15-16 Jahre) kam in Begleitung des Terriermischlings aus dem Grundstück, sah mich zu spät und schon hatte ich den Hund "am Bein hängen".
Resultat: einige blutende Schrammen.
Dieser Vorfall war dem Sohn furchtbar peinlich, er hat sich mehrfach bei mir entschuldigt und ich habe die Sache damals, in der Hoffnung darauf, sie würden an der übersteigerten territorialen Aggressivität ihres Hundes arbeiten bzw. einfach besser aufpassen, auf sich beruhen lassen.
Zum heutigen Vorfall:
Schon von Weitem sah ich die Hunde wieder vor dem Grundstück "rumlungern". Als ich auf den Briefkasten zuging, kamen mir alle bellend entgegen und der "ach so süße" Terriermischling steuerte wieder zielstrebig mein rechtes Bein an. Er hat auch getroffen und mir einen riesengroßen Winkelhaken in meine Hose gerissen.
Die Besitzerin stand keine 5 Meter daneben und machte nichtmal irgendwelche Anstalten ihren Hund abzurufen.
Ich hab mich natürlich furchtbar aufgeregt, woraufhin sie mir nur schnippisch entgegnete, dass "das ja mal passieren könnte"! Ja hallo, gehts noch? Ich finde, sowas kann absolut nicht "mal" passieren" und es war ja nun kein Einzelfall.
Weiter sagte sie, dass ihr Hund ja versichert sei, und ich ihr doch meine Adresse geben könnte.
Ich fing gerade an, ihr meine Adresse zu sagen, da unterbrach sie mich und sagte, dass sie sich die Adresse ja jetzt wohl nicht merken könnte und ich sie doch aufschreiben solle, um sie in den Briefkasten zu werfen.
Der Vorfall ereignete sich, wie gesagt direkt vor ihrer Haustür, sie hat sich aber standhaft geweigert, eben rein zu gehen um Zettel und Stift zu holen.
Irgendwann hat sie mich dann, mehr oder weniger stehen lassen und ist auf dem Grundstück verschwunden, kein Wort der Entschuldigung, gar nichts!
Ich hab mir jetzt folgendes überlegt, meiner Adresse werde ich noch einen netten kleinen Brief beilegen, in dem ich sie ganz förmlich auf ihre allgemeinen Pflichten als Hundehalterin hinweisen werde (unter Bezugnahme der entsprechenden Paragraphen des Hessischen Hundegesetzes), nochmal darauf verweise, dass es sich hier nicht um einen Einzelfall handelt und ich ihr 14 Tage Zeit gebe, damit entweder sie oder ihre Versicherung, sich bei mir melden kann, sollte dies nicht geschehen, werde ich ihr androhen das Ordnungsamt hinzu zu ziehen oder ggf. weitere rechtliche Schritte gegen sie einzuleiten.
Werde den Brief heute Abend wohl schreiben, vielleicht stell ich ihn hier noch ein.
Was haltet ihr von der ganzen Situation und wie würdet ihr handeln?
Nochwas anderes:
Ich hab von versicherungstechnischen Fragen echt keine Ahnung, aber da ich von der Hose natürlich keinen Kassenbon mehr habe, kann ich doch vergessen irgendetwas von der Versicherung zu bekommen, oder? -
Keine Ahnung, was außerhalb der beiden Threads noch abgelaufen ist, aber langsam verstehe ich hier niemanden mehr - wisst ihr überhaupt noch, was das Problem ist???