Hallo!
Also ich glaube, da musst du dich nicht verrückt machen lassen. Wenn dein Hund gut sozialisiert ist, viele verschiedene Leute trifft und diese mag, und wenn du darauf geachtet hast, dass er nicht zu sehr von dir abhängig ist (also er es auch verkraftet, wenn du ihn mal kurze Zeit allein lässt), dann seh ich da rein gar kein Problem, wenn sich deine Lebensumstände irgendwann ändern sollten.
Als ich Milo vor gut einem Jahr als Welpe bekommen habe, war ich auch alleinwohnender Single. Als er noch so klein war, waren wir auch ständig zusammen (er im Büro dabei). Anfangs hing er an mir wie 'n Kaugummi, aber ich hab ihn ganz langsam daran gewöhnt, dass er auch mal allein oder bei anderen Leuten bleiben muss.
Zum Glück, denn nach einem halben Jahr musste ich dann für einige Wochen ins Ausland (nach Schweden, ausgerechnet), also blieb Hundi bei meinen Eltern. Kurz darauf lernte ich meinen Partner kennen, was unseren Alltag auch wieder total verändert hat (zum Positiven
). Und weil ich z.Zt. im Job sehr eingespannt bin und Milo da nicht drunter leiden soll, geht er zudem zweimal die Woche in die Hundebetreuung. Dazu kommen noch die ganzen Ausser-der-Reihe-Notfälle (Ganztages-Seminar, Krankheit etc.), bei denen er bei diversen Hundesittern untergebracht war.
Alles ohne Probleme. Milo passt sich an, und wie es aussieht, hat er auch noch Spass dabei. Wir haben ne tolle Bindung, und er freut sich über all die netten Menschen, mit denen er immer wieder zu tun hat.
Ich denke, als Single braucht man für den Notfall sowieso ein ganzes Netz an Betreuungs-Alternativen. Wenn du deinen Hund allmählich daran gewöhnst, dass es auch mit anderen Leuten lustig ist und er immer wieder zu dir zurück darf, wird er sich über die Abwechslung bestimmt freuen.