Beiträge von milospeed

    Ich denke, dein Halbstarker probiert es halt aus :D

    Meiner hat in dem Alter auch zweimal im Haus markiert, und einmal wollte er auf dem HuPla im Rausch der Hormone sogar mich anpinkeln (es war dort eine laeufige Huendin unterwegs).

    Das ging aber schnell vorbei, nachdem er jedes Mal tuechtig angeranzt bzw -gerempelt wurde :aufsmaul:

    Milo darf ab und zu Joghurtbecher ausschlecken und auch mal nen Loeffel, der eh abgewaschen wird. In den Mund nehm ich den aber nicht mehr, obwohl ich das jetzt nicht sooo eklig faend.

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    Habt ihr das TroFu von eurem Hund auch schon mal probiert?

    Ja, und zwar regelmaessig :ops: .

    Ist so ein Tick von mir, der angefangen hat, als wir fuer Milo unterschiedliche TFs probierten. Was da alles drin ist, das klang so fein und gesund, da musste ich einfach wissen wie's schmeckt und hab Milo einen vorgekostet. Und was soll ich sagen? Lupovet ist nicht so mein Hit (zu broeselig), aber z.B. Acana ist eeeecht lecker....

    Bei NF, Frischfleisch usw zieh ich aber die Grenze, und Pedigree/Frolic wuerd ich auch nicht essen.

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    Wenn ich net genervt reagieren soll, wie dann??? grübel

    Mit nem bissel mehr Humor? ;)

    Den wirst du in fünf, sechs Monaten auch noch brauchen, glaub mir :D

    Wie hier schon gesagt wurde, ruhiges und bestimmtes Verhalten und ne vernünftige Anleitung durch eine gute Hundeschule sind das Beste, was du dir aneignen kannst. Vor allem, wenn du jetzt schon so genervt bist.

    Es ist wie bei nem kleinen, aufgedrehten Kind. Das wird auch nicht unbedingt ruhiger, wenn du nervös und gereizt reagierst.

    Und ein Hund in dem Alter kann vielleicht schon alle möglichen Sachen lernen und befolgen (Sitz, Platz, Aus etc.). Aber das sind im Moment nicht mehr als Tricks für ihn. Richtiger Gehorsam entwickelt sich erst mit der Zeit durch Konditionierung, Übenübenüben (ca. 500-1000 Wiederholungen pro Kommando sind nötig bis es richtig "sitzt") und viel Arbeit an eurer Beziehung zum Hund.

    Und selbst dann wird es noch Zeiten geben, wo alles Gelernte auf einmal wie weggeblasen scheint. Das ist normal, das ging bei uns auch so.

    Viel Glück und viel Erfolg!

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    Dacht einfach es tut gut es mal wo loszuwerden.

    Das ist doch legitim, oder nicht? Wahrscheinlich machen sich die meisten erst mal keine langen Gedanken bevor sie hier was reinschreiben. hmhm, ich zumindest meistens nicht
    Hinterher denkt man sich immer "haett ich mal noch dieses und jenes gesagt". Aber du hast es immerhin versucht (haette auch nicht jeder gemacht), die Verkaeuferin hat es ebenfalls versucht, aber die Leute wollten nicht. Ich denke, da kann man dann auch mit boesen Worten nicht mehr viel ausrichten.

    Mir tut der kleine Hund auch leid, und ich hoffe, die Besitzer lernen noch viel dazu - vielleicht vom Tierarzt, wo sie frueher oder spaeter sicherlich doch noch landen werden wenn der Kleine weiterhin Durchfall hat, denn sie sind ja bestimmt keine Unmenschen, sondern haben halt noch ihre :hust: spezielle Einstellung was der Hund kosten darf.

    Vielleicht haette man ihnen noch sagen koennen, dass die 300 EUR bald zum Fenster rausgeschmissen sind, wenn sie den Hund nicht vernuenftig ernaehren und vom TA durchchecken lassen.

    Sorry fuer OT:

    Ich bin Deutsche und Auslaenderin :D
    Ich hab sogar nen offiziellen "Auslaenderausweis" mit Bildchen drin, den ich theoretisch immer bei mir zu fuehren habe. Schweizerdeutsch versteh ich auch nicht gut, und wenn einer aufschreiben wuerde wie ich etwas auf Zueri-Deutsch sage (aus Goodwill, um mich anzupassen), dann wuerden sich die Schweizer hier kaputtlachen.

    Ich finde, die Bezeichnung Auslaender ist doch erst mal wertfrei und kommt ganz auf den Standort an.

    Mir scheint auch, dass diejenigen, die schon mal selber im Ausland gelebt haben (auch die "Migrationshintergruendigen" hier im Forum), das viel entspannter sehen als manche anderen hier (sorry, aber ich finde ihr uebertreibt ein wenig). Und klar, warum darf es in Punkto Tierhaltung keine kulturellen Unterschiede geben? Mein kroatisch-staemmiger Opa hat Hunde und Katzen auch generell "wie Viech" behandelt, machten die Bauern doch frueher ueberall so. :ka:

    Hallo! Ich hab vor gar nicht allzulanger Zeit auch ein Extrem-Beispiel erlebt. Milo hat auf einmal hinten gehumpelt, ich nix wie hin zum TA. Die gute Frau hat die Hinterpfote angeschaut und abgetastet, Milo aufgejault und ziemlich rumgezickt. Da meinte sie, es haette keinen Sinn wegen der vielen Haare, da gross rumzusuchen, sie muesste ihn in Narkose legen. Weil die Stelle nicht blutig war, dachte ich an einen Bruch und hab das so verstanden, dass sie ihn roentgen wolle oder so. Auf jeden Fall war ich so besorgt und durch den Wind, dass ich zugestimmt hab, ich Esel :headbash: .

    Ende vom Lied war, sie hat ihm unter Narkose den gesamten Hinterfuss bis zum Gelenk hoch geschoren (also nicht nur unten um die Ballen rum, wo es wehtat), den Schnitt (4mm lang, weniger als 1mm breit und tief) sauber gemacht, Verband drauf und AB-Spritze gegeben. Nach drei Tagen kam der Verband runter, sie gab ihm trotz meiner Frage nach dem Warum ("zur Sicherheit") nochmal ne AB-Spritze (Milo hasst Spritzen) und drueckte mir zusaetzlich noch ein paar AB-Tabletten in die Hand ("fuer die naechsten Tage, damit sich nichts entzuendet" - ich hab sie ihm nicht gegeben). Wohlgemerkt, der "Schnitt" war zu dem Zeitpunkt schon fast verheilt, Betaiso-Salbe hab ich auch zu Hause, und ueberhaupt ist Milo jung und robust und hat staendig irgendwelche Kratzer, die ich erst nach ein paar Tagen finde. Da hat sich noch nie was entzuendet, und der Grund warum er dieses Mal Schmerzen hatte, war vermutlich Streusalz, das in die Wunde gekommen war.

    Der ganze Spass hat mich 270 CHF (!) gekostet, mein Hund musste sich zweimal piesaken lassen und fuer ne Weile im Schneematsch mit nem splitternackigen Fuss rumrennen (hat ihm auch nicht so gefallen).

    Und mir ging es auch so, dass ich diese vorwurfsvolle Stimme im Hinterkopf hatte, von wegen "immer auf Nummer Sicher, der arme Kerl muss ja staendig im Dreck rumlaufen". Aber inzwischen seh ich das auch anders und komm mir mega-bloed vor, dass ich nicht gleich Einspruch eingelegt hab.

    Bei grossen, tiefen Wunden oder wenn der Hund allgemein geschwaecht ist - okay, aber bei so nem Pipifax ist das meiner Meinung nach Geldmacherei.

    Ich würd auf jeden Fall eine Faltbox mitnehmen, wenn du eine hast. Man weiss nämlich nie, an welche Art von Schaffner man gerät.

    Wir fahren mindestens jedes zweite Wochenende mit der Bahn und haben wohl schon die ganze Palette erlebt:

    -einer, der mich fast angegangen hat, weil ich den Hund in seiner Tasche "versauern" lasse (derselbe kam auf der 3stündigen Fahrt noch mindestens viermal vorbei, um zu sehen, wie es "seinem Kumpel" geht - hatte schon fast Angst dass er ihn klaut oder so)
    - ein anderer hat seine nicht-hundebegeisterten Kollegen als A...löcher bezeichnet
    - mehrere haben behauptet, "so ein lieber Kleiner" muesse nix zahlen (leider hatte ich da schon ein Ticket)
    - andere meinen, der Hund müsse in die Tasche, aber ich könne sie offen lassen
    - einer tat sehr wichtig, von wegen der Hund müsse "in jeder Sekunde die er im Zug verweilt, in der Tasche verwahrt sein", also auch beim Ein- und Aussteigen
    - die meisten "übersehen" den Hund einfach

    Ich mache es seither immer so, dass ich kein Ticket löse und immer eine Faltbox dabei habe. Bin ich in einem geschlossenen Abteil ohne Mitfahrer, lasse ich Milo draussen, ansonsten sitzt er in der Box. Beim Ein/Aussteigen und wenn ich aufs Klo gehe, klemme ich ihn mir unter den Arm und lasse da auch nicht mit mir diskutieren. Strafe zahlen musste ich noch nie.

    Ich finde trotzdem, dass diese kulanz-abhängige Hunderegelung der Bahn gewaltig nervt. Man weiss nie, woran man ist und selber weiss von denen auch keiner Bescheid.