Beiträge von milospeed

    Hallo Cogito,

    Nicht verzagen! Aber wenn du sagst, dass ihr viele Baustellen habt und du nicht weisst, wo du anfangen sollst, waere eine Hundeschule, oder noch besser, ein Trainer vielleicht eine sinnvolle Investition.

    Wenn dir Opfingen bei Freiburg nicht zu weit ist, kann ich Claudia Kopp-Ulrich empfehlen. Sie gibt u.a. auch speziell Kurse/Stunden fuer Terrier- /bzw. Kleinhundehalter (dein Hund ist doch klein, oder?).

    http://www.russellrueden.de/hundeschule-ulrich.de/

    Viel Glueck!

    Oje, ich kenn das auch!

    "Hey, wie gehen denn Sie mit dem Hund um!"

    "Lassen Sie doch den Hund, der ist doch noch so klein"
    und wird es immer sein :roll:

    Mich haben diese Kommentare dann so weit verunsichert, dass ich von meinem recht erfolgreichen Kurs - sprich, Hund massiv Grenzen zeigen wenn er poebelt -> ich hab definitiv keinen Angsthund! - abgewichen bin und nur noch positiv verstaerkt habe. Nur, das bringt ja nichts, wenn der Hund schon auf 180 ist. Wie und vor allem was soll er da lernen, wenn er sich gerade schon selbst belohnt? Bei uns hat's das auch eher noch schlimmer gemacht.

    Seit ein paar Wochen wird wieder koerperlich eingeschraenkt und ruppiger zurechtgewiesen, und es klappt viel besser. Auf einmal kann der Hund sich auch mal zusammenreissen. Und inzwischen laesst er sich auch wieder oefter dazu herab, die von mir vorgeschlagene Alternativ-Handlung durchzufuehren (- > lauf einfach weiter und halt die Klappe) :D

    Also wenn es wirkt und man den Hund weder misshandelt noch ihm Unrecht tut (wie z.B. bei einem Hund, der nur aus Panik heraus tobt), dann spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, bei der "boesen" Methode zu bleiben.

    Und bei den Leuten einfach weghoeren, aber das kann ich eigentlich auch nicht wirklich, mir ist das manchmal schon arg :ops:
    Da bin ich wohl auch ein Opfer meiner (weiblichen) Erziehung...

    Momentan 100% Schleppleinen-Gänger, weil er Fahrräder und laufende Leute jagt. Und die gibt's hier überall, in Stadt, Wald und Wiese, in Massen. Selbst bei Glatteis und vor allem immer dann, wenn ich denke "nä, bei dem Wetter würd' ich echt net joggen wollen" :| .

    Würde ich bei meinen Eltern auf dem Land wohnen, liefe er frei. Dort joggt oder radelt nur selten jemand herum, und das Gelände ist so übersichtlich, dass ich ihn beizeiten abrufen kann.

    Bis auf dieses "Jagd"-Problem wär er der ideale Freigänger, denn er bleibt immer schön in der Nähe, spurt nicht, läuft nicht weg... Menno...

    Aber wir kriegen's auch noch hin ;)

    Ich glaub auch, dass es normal ist, am Anfang überfordert zu sein. Vor allem wenn man allein ist und noch nicht viel Erfahrung hat. Solange man sich die Zeit nimmt, zu überlegen und andere um Rat zu fragen - machst du ja hier - , kann es nur besser werden.

    Wenn du möchtest, dass deine Kleine schnell stubenrein wird, was spricht denn dagegen, wenn sie nachts in ihrer Box schläft? Ich hatte meinen als Welpen neben dem Bett in seiner Box, von wo er sich gemeldet hat, wenn er musste. Klappte astrein, und ich hatte das Gefühl, dass er ruhiger schlief, wenn er nicht in der ganzen Wohnung herumtapern konnte. Heute schläft er da, wo es ihm am bequemsten ist, am liebsten nach wie vor neben unserem Bett.

    Ich hab auch ne 1-Zimmer-Wohnung, im Schlafzimmer "ungestört" zu sein ist technisch gar nicht möglich, es sei denn ich sperre den Hund ins Bad (stand aber nie zur Debatte). Für meinen Freund und mich war es nie ein Problem, denn unser Hund stört nicht. Er ist es nicht anders gewohnt, es interessiert ihn nicht, und er stellt auch keine unbequemen Fragen ;)

    Bestimmt muss sich dein Freund auch erst an den Hund gewöhnen, und daran, dass er zu Hause nicht mehr deine ungeteilte Aufmerksamkeit haben kann. Aber ich glaube, je weniger du dich von Hundi und Freund stressen lässt, desto mehr hast du die Situation in der Hand, und desto eher gewöhnen sich alle an die neuen Umstände. Es ist deine Entscheidung gewesen, es ist auch deine Wohnung (zumindest klingt es so), Herrschaftszeiten :D

    Bei mir lief es ganz ähnlich wie bei dir. Mein Hund war auch ein Überraschungspaket. Im Internet verliebt und bestellt, sah das Viechlein ganz anders aus als erwartet (ich hab nen langbeinigen Bretonen erwartet, gekriegt hab ich nen tiefergelegten JRT-Spaniel). Dann die ganze Verantwortung, die ersten kaputten Sachen, da bin ich auch erst mal vor meiner eigenen Courage erschrocken. Hab mich sogar regelmässig bei meiner Mutter am Telefon ausgeheult, aber die meinte nur: "Stell dir vor, das wär jetzt ein Kind. Das könntest du auch nicht mehr zurückgeben.".

    Ich will es dir nicht schönreden, mach dich noch auf vieles gefasst :smile: . Aber auch darauf, dass du in alles reinwachsen wirst, dass du lernen wirst, mit deinem Hund zu kommunizieren, ihn zu erziehen (vielleicht über einige Umwege) und ihn am Ende besser kennst als jeder andere.

    Informier dich einfach weiter so gut du kannst, lies gute Bücher, geh in die Welpenstunde und frag denen ein Loch in den Bauch. Bezieh deinen Freund mit ein, vielleicht sieht er das "Monster" dann mit ganz anderen Augen und ist eher mal bereit, zurückzustecken oder sogar drauf aufzupassen.

    Kopf hoch und tschaka! Du packst das!

    Mein Hund springt (derzeit noch, aber wir arbeiten daran) Radfahrern und Joggern hinterher. Zwar ohne zu zwicken, ist aber dennoch unangenehm und gefährlich für alle. Bis wir das im Griff haben, ist er an der 10m-Schlepp.

    Diese Leine ist für mich das sicherste Mittel, damit ich entspannt spazieren gehen und mit meinem Hund üben kann, anstatt mich immer zu sorgen, wann er denn durchstarten könnte. Und selbst an so einer langen Leine kann man mit etwas Übung und Erfahrung sehr schnell eingreifen und den Hund sichern. Tipp: ne rutschfeste Leine nehmen und üben, schnell mit dem Fuss draufzutreten. Oder, wie in der Situation, als du ihn zu dir gerufen hast: beiläufig den Fuss drauf und ganz entspannt warten, bis die Leute vorbei sind. Dabei wird der Hund nicht festgehalten (meiner reagierte immer noch aggressiver, wenn ich ihn am Geschirr festhielt), aber er kommt im Ernstfall auch nicht weit. Bei meinem Hund wirkt es Wunder, wenn ich in so einer Situation ganz cool danebenstehe (weil ich ja weiss, er kann nix tun), anstatt mich um ihn zu kümmern. Oftmals regt er sich dann gar nicht auf und bleibt sitzen, als ob er frei wäre. Trotzdem würd ich ihm ohne Leine derzeit noch nicht trauen.

    Ich würds einfach mal versuchen. Freilauf würd ich so schnell nicht mehr riskieren, denn sowohl du als auch dein Hund seid nach dem Zwischenfall wahrscheinlich ziemlich aufgewühlt, und ein erneuter "Aussetzer" wahrscheinlich. Das Vertrauen muss sich doch auch bei dir erst wieder aufbauen, und je weniger Rückschläge du riskierst, umso besser.

    Viel Glück!

    Hoi Nina,

    Hab den thread leider erst jetzt entdeckt. Freut mich, dass es mit der Hundepension zu klappen scheint, und drück dir ganz feste die Daumen, dass du bald wieder fit bist!

    Dein Hundi wird dich auf jeden Fall wiedererkennen! Ich musste meinen im ganz kritischen Alter von 7 Monaten für zwei Monate bei meinen Eltern lassen, die sich wirklich sehr intensiv um ihn gekümmert haben (so sehr, dass sie ihn am Ende am liebsten behalten hätten). Meine Mutter meinte sogar mal am Telefon zu mir, dass ich nicht traurig sein solle, falls Milo anfangs nicht mehr zu mir will, weil er inzwischen so an ihr hänge :sad2: Was hab ich mich da verrückt gemacht!

    Na ja, Ende vom Lied war, ich komm nach 2 Monaten zur Tür rein, mein Hund sieht mich und schaltet sofort wieder um, als wär ich nie weggewesen. Meine Mutter konnte ihn rufen und locken soviel sie wollte, sie war danach schonungslos abgemeldet, die Arme. Das wird bei euch auch so sein.

    Falls es aus irgendeinem Grund mit der Pension doch nicht klappen sollte, kann ich im Raum Zürich eine Hundebetreuung empfehlen (http://www.hundeabenteuerland.ch und http://www.hundewelt-zuerichsee.ch, arbeiten zusammen), die auch Ferienhunde über längere Zeit aufnehmen. Die Hunde laufen tagsüber in der grossen Tageshunde-Gruppe mit, nachts sind sie bei den Betreuerinnen zu Hause, und sie nehmen auch Rücksicht auf die Eigenheiten der Hunde. Milo ist zweimal die Woche dort und hat auch schon ein paar Wochenenden verbracht, und ich war immer sehr zufrieden. Nur eine weitere Alternative, falls alle Stricke reissen (und falls dein Fleckiger ein Rudeltyp ist).

    Sei feste gedrückt und auch von uns alles Gute!

    Schoene Idee, ich hoffe, es machen viele mit :gut: !!

    Wenn ich Zeit hab, komm ich gerne (am WE waere es auch geschickter fuer mich).

    Als Ort faend ich irgendwo am Rigi super, ist schoen zentral und nicht zu weit weg von Zuerich.

    Woher kommen denn die meisten so?