Ich glaub auch, dass es normal ist, am Anfang überfordert zu sein. Vor allem wenn man allein ist und noch nicht viel Erfahrung hat. Solange man sich die Zeit nimmt, zu überlegen und andere um Rat zu fragen - machst du ja hier - , kann es nur besser werden.
Wenn du möchtest, dass deine Kleine schnell stubenrein wird, was spricht denn dagegen, wenn sie nachts in ihrer Box schläft? Ich hatte meinen als Welpen neben dem Bett in seiner Box, von wo er sich gemeldet hat, wenn er musste. Klappte astrein, und ich hatte das Gefühl, dass er ruhiger schlief, wenn er nicht in der ganzen Wohnung herumtapern konnte. Heute schläft er da, wo es ihm am bequemsten ist, am liebsten nach wie vor neben unserem Bett.
Ich hab auch ne 1-Zimmer-Wohnung, im Schlafzimmer "ungestört" zu sein ist technisch gar nicht möglich, es sei denn ich sperre den Hund ins Bad (stand aber nie zur Debatte). Für meinen Freund und mich war es nie ein Problem, denn unser Hund stört nicht. Er ist es nicht anders gewohnt, es interessiert ihn nicht, und er stellt auch keine unbequemen Fragen 
Bestimmt muss sich dein Freund auch erst an den Hund gewöhnen, und daran, dass er zu Hause nicht mehr deine ungeteilte Aufmerksamkeit haben kann. Aber ich glaube, je weniger du dich von Hundi und Freund stressen lässt, desto mehr hast du die Situation in der Hand, und desto eher gewöhnen sich alle an die neuen Umstände. Es ist deine Entscheidung gewesen, es ist auch deine Wohnung (zumindest klingt es so), Herrschaftszeiten 
Bei mir lief es ganz ähnlich wie bei dir. Mein Hund war auch ein Überraschungspaket. Im Internet verliebt und bestellt, sah das Viechlein ganz anders aus als erwartet (ich hab nen langbeinigen Bretonen erwartet, gekriegt hab ich nen tiefergelegten JRT-Spaniel). Dann die ganze Verantwortung, die ersten kaputten Sachen, da bin ich auch erst mal vor meiner eigenen Courage erschrocken. Hab mich sogar regelmässig bei meiner Mutter am Telefon ausgeheult, aber die meinte nur: "Stell dir vor, das wär jetzt ein Kind. Das könntest du auch nicht mehr zurückgeben.".
Ich will es dir nicht schönreden, mach dich noch auf vieles gefasst
. Aber auch darauf, dass du in alles reinwachsen wirst, dass du lernen wirst, mit deinem Hund zu kommunizieren, ihn zu erziehen (vielleicht über einige Umwege) und ihn am Ende besser kennst als jeder andere.
Informier dich einfach weiter so gut du kannst, lies gute Bücher, geh in die Welpenstunde und frag denen ein Loch in den Bauch. Bezieh deinen Freund mit ein, vielleicht sieht er das "Monster" dann mit ganz anderen Augen und ist eher mal bereit, zurückzustecken oder sogar drauf aufzupassen.
Kopf hoch und tschaka! Du packst das!