Beiträge von milospeed

    Hallo, und Glueckwunsch zum Welpen.

    Das mit dem Beissen ist wirklich der ganz normale Welpenwahnsinn, haben die meisten Welpenbesitzer irgendwann mal durchgemacht (ich auch).

    Nen Tip haett ich, wie du mit deinem Hundchen Schmusen und Entspannen ueben kannst (muss deine Kleine vermutlich auch erst mal lernen): Nach dem Spielen (auf ner Decke draussen ist ne gute Idee) hol sie auf deinen Schoss, macht es euch gemuetlich. Ohne viel an ihr rumzustreicheln nimmst du einen Kauknochen/Ziemer etc. in die Hand und laesst sie daran nagen. Nicht wegziehen oder aehnliches, nur ruhig festhalten und sie leise loben, wenn sie daran zu nagen beginnt. Natuerlich kannst du sie sanft dabei streicheln, wenn sie das nicht stoert oder sie dadurch wieder aufdreht. Dadurch kommt sie runter, und vielleicht hast du sogar Glueck, und sie schlaeft auf deinem Schoss ein.

    Wenn du mit ihr oft solche "Entspannungsrituale" machst, wird sie sich daran gewoehnen, dass man es bei Frauchen auch anders schoen haben kann. Bei meinem bringt es z.B. schon Ruhe rein, wenn ich anfange, ihm die Ohren zu massieren oder immer wieder von der Nase zur Stirn streichle.

    Ich hab selber nen leicht aufdrehenden Hund. Dass er heute mit fast 2 Jahren relativ ruhig und entspannt sein kann, war harte Arbeit in dem Sinne, dass ich das Ruhigsein und Entspannen im Junghundealter regelrecht mit ihm ueben musste, weil ich ihm als Welpe aus Unwissenheit regelmaessig zuviel Action zugemutet habe.

    Ich wuensch dir viel Erfolg!

    Hab ich das richtig verstanden, dass das Hundchen jetzt nicht mehr 6 Stunden am Tag allein ist? Das faende ich sehr, sehr gut :gut:

    Hallo!

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nach mehr als zwei Jahren in der Schweiz dieses Jahr zum ersten Mal dazu kommen werde, in diesem schoenen Land Urlaub zu machen.

    Nun denn, mein Freund und ich packen das jetzt endlich an, und unser Plan ist es, im August eine Woche in die Berge zu fahren. Nur ist jetzt die Frage, wohin am besten?

    Wir wuerden gerne wandern gehen. Entweder mehrtaegig mit Huette, oder Tagestouren von einer Pension aus.

    Wir sind beide fit und so mittel trainiert. Nicht allzu ehrgeizig, was die Tagesleistung angeht.

    Wir haben nen kurzbeinigen Hund, der zwar trainiert und fitter ist als wir, aber noch nie richtig Bergwandern war. Wir nehmen auf jeden Fall einen Hunderucksack mit, falls Hundi mal schlapp machen sollte.

    Wir lieben schoene Aussicht, hohe Berge und schaetzen eine hundefreundliche Umgebung.

    Mittleres Budget, wuerde ich mal sagen ;)

    Wer hat gute Tips?

    Ja, man muss schon echt aufpassen, dass in so ner Situation nicht das Kopfkino mit einem durchgeht. Gar nicht so leicht.

    Ich hab frueher bei unheimlichen Gassi-Begegnungen wie beilauefig das Handy gezueckt (natuerlich nicht so, dass der Typ denkt, ich haette Angst, sondern so, als haett es grade vibriert) und laut mit meinem (fiktiven) Freund telefoniert.

    "Na, fertig mit Joggen? Wo stehst du? Ach witzig, dann bin ich ja fast bei dir. Oder du kommst mir entgegen, dann drehen wir noch ne Runde mit dem Rocky, der ist heut irgendwie geladen, der Spinner. Okay, dann bis gleich."

    "Rocky" (wahlweise auch Rufus oder Tyson) war uebrigens ne Huendin, recht klein und hiess eigentlich Lucy. Aber sie war schwarz und konnte auf "wer ist da?" gaaanz tief knurren ;) .

    Ach ja, und erwarte nicht, dass dein Hund in dem Alter schon "hoert". Natuerlich faengt Erziehung gleich ab dem ersten Tag an, aber bis sich sowas wie Grundgehorsam ausbilden kann, braucht es noch Monate.

    Momentan sollte sich das Lernen deines Hundchens auf die wichtigsten Haus- und Benimmregeln (z.B. nicht auf den Tisch klettern, nicht in die Haende beissen, Pipi wird draussen gemacht) beschraenken, sowie darauf, dass du sein Lebensmittelpunkt bist und es fuer ihn besser ist, darauf zu achten, was du tust. Ach ja, und dann noch darauf, mit anderen Hunden/Tieren klarzukommen, bei allen moeglichen Umwelteindruecken cool zu bleiben, fremden Menschen gegenueber keine Angst haben aber trotzdem nicht jeden anspringen...

    Du siehst, das ist schon eine ganze Menge. Einfache Kommandos kannst du nach und nach spielerisch einfuehren (macht ihr wahrscheinlich eh spaeter in der Hundeschule), aber sie sind erst mal gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass dein Hund lernt, dir zu vertrauen und auf dich zu achten, sowie sich sicher und entspannt in seiner Umwelt zu bewegen.

    Kommen noch Fotos =) ?

    Hallo, willkommen im Forum!

    Gleich mal ne bloede Frage von mir (sorry):

    Du weisst aber schon, dass dein Hund mit 16 Wochen noch ein Baby bzw Kleinkind ist, das vielleicht noch verspielt und ungestuem ist, aber noch ne ganze Weile braucht, bis es weiss, was "den Macker raushaengen lassen" ueberhaupt bedeutet?

    Mein Tip: Geh doch erst mal weiter in die Hundeschule (schon mal super, dass ihr eine gute gefunden habt) und stell den Trainern dort viele Fragen, besorg dir gute Literatur (Kosmos Welpenschule kann ich empfehlen), und lerne so viel wie moeglich ueber Welpen- bzw Hundeerziehung.

    Verbring viel Zeit mit deinem Kleinen, aber ueberfordere ihn nicht mit Eindruecken. Wenn er staendig zu viel Action und Ablenkung bekommt, macht ihn das im schlimmsten Fall hyper, und er lernt nur, sich auf alles andere als auf dich zu konzentrieren. Weniger ist in dem Alter mehr, auch bei der Spielzeit mit anderen Hunden/Welpen. Also nicht bis zum Umfallen mit den anderen toben lassen, sondern ihm immer wieder ne entspannte Auszeit mit Herrchen (EDIT: ich meine natuerlich Frauchen ;) ) goennen (ruhiges kuscheln, an nem Stueckchen Kauknochen nagen lassen, solche Sachen). Wie lange sind denn die Spielrunden in eurer Welpengruppe, wie lange bei dir zu Hause? Vielleicht sind sie fuer deinen Kleinen schon zu lang, wenn er dabei zu sehr aufdreht.

    Ueber deine spezielle Rasse kann ich dir leider nichts sagen, aber es gibt sicher hier im Forum Leute, die sich mit Bullies auskennen.

    Viel Spass und Erfolg mit dem Kleinen !

    Magst du nicht ein Foto einstellen von der suessen Bully-Wurst....? =)

    Milo waer der perfekte Hausmeister - immer schauen, dass nichts rumliegt, jeder Fitzel wird eingesammelt. Und streng darauf achten, dass niemand schreit, rennt oder verbotenerweise mit dem Fahrrad faehrt. Ach ja, und nebenher schoen Schwaetzchen halten und sich von den Sekretaerinnen betuedeln lassen :D

    Zitat

    Außerdem züchtet ein Züchter doch hoffentlich nicht nur für "Nur-Hundehalter". Das wäre ein sehr unbefriedigendes Zuchtziel, oder?

    :D
    Das stimmt wohl. Ich hatte mir nur überlegt, wer auf Gottes Erden etwas dagegen haben könnte, dass ein Züchter seinen Hunden viel Zeit, ein Haus mit Garten, Beschäftigung und sowas wie ein Zucht-Gnadenbrot bietet?

    Aber wenn du sagst, dass manchen Leuten sowas schon suspekt vorkommt, dann glaub ich dir das.

    Über die anderen Dinge, z. B. Zuchtauswahl, Einhaltung des Standards etc. kann man sich sicher eher streiten (dachte ich).

    Aber ich bin kein Züchter, hab auch noch nie nen Hund vom Züchter gekauft. Find das Thema aber trotzdem bzw gerade deshalb sehr interessant.

    Müsste es da nicht eher heissen:

    Als Züchter machst du es anderen Züchtern nicht recht?

    Für den nur-Hundehalter sollte ein guter Züchter doch der sein, der seine Hunde gut sozialisiert, auf gesunde Abstammung achtet, sowie ihnen ausreichend Platz, Beschäftigung und Familienanschluss bietet. Und bei dem der Welpe alle Impfungen, nen Chip und gültige Papiere bekommt und (nicht nur deshalb, aber auch) nicht nur 200 Euro kostet.

    Dagegen hat doch sicher niemand was :???:

    Bitte mach das nicht, den Hund anleinen und ihm dann trotzdem Hundekontakte erlauben. Das geht ziemlich sicher in die Hose.

    Erstens fuehlt sich der Hund an der Leine stark, und zweitens sind seine Moeglichkeiten zur - aus Hundesicht - hoeflichen Kontaktaufnahme eingeschraenkt. Damit wird sein Verhalten auf die Dauer noch schlimmer.

    Ich wuerde - wenn ich den fremden Hund als vertraeglich einschaetze - entweder beide (!) Hunde ableinen und ganz normal weitergehen. Wenn sich einer der beiden zu sehr staenkert, wuerd ich in holen, anleinen und mitnehmen (mit nem kleinen Donnerwetter, denn Staenkern ist nicht).

    Alternativ, bzw wenn der fremde Hund keinen vertrauenserweckenden Eindruck auf dich macht, bleiben deine beide (!) an der Leine und haben sich dann aber auch nicht um den anderen Hund zu scheren (also kein Fixieren, kein Motzen etc). Es ist in deiner Situation sicher auch nicht gut, deinem einen Hund das Privileg zu gewaehren, andere Hunde auszuchecken, waehrend der andere an der Leine bleiben muss.

    Wenn deine Hund angeleint sind, darf ein fremder Hund dann natuerlich auch nicht zum Schnuppern herankommen. Das heisst, du blockst den fremden Hund durch Koerpersprache ab oder signalisierst dem Besitzer rechtzeitig, ruhig und freundlich (!), dass er bitte seinen Hund zu sich holen soll. Damit signalisierst du zusaetzlich deinen Hunden, dass du die Situation im Griff hast und sie sich nicht darum kuemmern muessen. Nimm sie einfach auf die dem fremden Hund abgewandte Seite, geh zuegig mit ihnen weiter und freu dich wie Bolle, wenn sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf dich richten.

    Wenn bloede Sprueche kommen und dir die Situation unangenehm ist, kannst du ja erklaeren, dass du am Trainieren seist. Oder einer deiner Hunde sei krank/habe Floehe etc. Ne kleine Notluege ist erlaubt, finde ich, wenn andere HH die Bitte auf Abstand nicht ernst nehmen, von wegen "erstens bin ich zu faul, und zweitens wird mein Hund den Mini schon nicht fressen". Grundsatzdiskussionen sind in der Situation nicht sinnvoll, denn wenn du dich ueber den anderen HH aufregst, uebertraegt sich das auf deinen Hund, und er fuehlt sich in seiner Aggression bestaetigt. Also immer ruhig und souveraen bleiben und dem Zwergerl zeigen, was Zen ist ;)

    Zum Thema Notluege: Mein Kleiner hatte mal ne Zeitlang immer wieder mal "schlimm ansteckende Darmgrippe", als wir uns auch mal mit dem Thema Leinenpoebeln auseinandersetzen mussten. Und weil's so angenehm war, hat sich die Ansteckungsgefahr auch immer wieder mal auf bestimmte menschliche Hundegrapscher ausgeweitet :hust:

    Hallo

    Schliesse mich den anderen an:

    Am Gehorsam arbeiten durch konsequenten Einsatz der Schleppleine, plus positive Verstärkung durch Leckerli. Viel unter wenig Ablenkung üben, damit das Herkommen richtig sitzt, dann immer näher an andere Hunde ran und üben bis zum Umfallen. Beziehungsweise, bis Hundi fast gar nicht mehr anders kann, als bei deinem Ruf postwendend umzudrehen und zu dir zu laufen.

    Und ein deutliches NEIN, wenn er meint, trotzdem hinlaufen zu müssen. Am besten schon eine Milisekunde BEVOR er sich entschliesst, zu meinen, loslaufen zu müssen ;)

    Viel Erfolg!