Beiträge von milospeed

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    Sag deinem Männe doch einfach mal, er soll sich diesen Thread durchlesen... vielleicht hilfts ja, mal zu lesen wie du dich fühlst

    Das kann auch nach hinten losgehen...

    So wie der Herr sich anliest, macht er auf mich nicht den Eindruck, als wäre seine erste Reaktion "Ach Schatz, entschuldige, ich bin ja so ein Vollidiot gewesen!" :/

    Aber schön wär's natürlich, wenn der Eindruck trüge.

    He he he.... :D

    So mancher macht sich das gar nicht klar.

    eine, die sehr froh ist dass ihre Mutter damals weder sie, noch Vadder, noch Schwester noch den Kläfferhund weggegeben hat

    Zitat

    Wir sind gerade bei der Pfotenakademie angemeldet.

    Zitat

    Ich möchte eben nicht nur die Theorien aus den Büchern übernehmen oder blind dem Wort eines Hundetrainers vertrauen, sondern auch die Praktiken anderer Hundehalter. Lernen ist doch schließlich das Weitergeben von Wissen.

    Ja dann :gut: :D

    Das klingt doch super!
    Berichte doch mal, wie es mit der Hundeschule läuft, wenn ihr mal da wart.

    Weiterhin viel Glück und keine Angst, ihr schafft das schon!

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    Mir als Anfänger zum Thema Hundeerziehung sind gerade die Meinungen von anderen Hundehaltern sehr wichtig,die gemeinsam mit ihrem Partner den Hund erziehen

    Hä, wie meinste denn des jetzt? Dass dir unsere Erfahrungen nichts nützen weil ich schon etwas Vorarbeit beim Hund geleistet hatte?

    Okay, dann drück ich's mal so aus. Wenn wir uns morgen nen zweiten Hund anschaffen würden, würde der von beiden gleich erzogen werden. Das wird bei uns im Bekanntenkreis, wo Paare sich gemeinsam nen Hund angeschafft haben, auch so gehandhabt. Klar, derjenige der mehr Zeit mit dem Hund verbringt, erzieht ihn in der Regel auch etwas mehr. Aber generell gehorcht wird bei beiden Partnern.

    Warum sollte man es auch anders handhaben? Ausgesprochene Ein-Mann-Hunde gibt es sicherlich, aber nach der kurzen Zeit und ohne genauere Infos zur Vorgeschichte kann man vermutlich noch gar nicht sagen, ob eurer zu der Kategorie zu rechnen ist. Vielleicht braucht er einfach noch mehr Zeit, um sich an euch beide zu binden.

    Ui, und noch nen Tip hätte ich für euch:

    Habt ihr vor, in die Hundeschule zu gehen, oder ein paar Stunden bei einem Trainer zu nehmen?

    Zum einen wäre das für euren Hund mit seiner Vorgeschichte gar nicht schlecht, wenn seine Grunderziehung nochmal etwas aufgefrischt wird ihr gleich einen Ansprechpartner habt, falls nach ein paar Monaten Eingewöhnung doch noch die eine oder andere "Macke" zutage treten sollte. Auch um sein kleines Jagdproblem erzieherisch einzugrenzen, wär es für den Hund sicher sinnvoll.

    Zum anderen könntet ihr dabei bestimmt auch eine Menge lernen. Nimm es mir bitte nicht krumm, aber deine Hinweise auf die Meinungen anderer Hundehalter, sowie das Zitat mit dem etwas antiquiert klingenden Inhalt (ich entschuldige mich, falls es jemandes Bibel ist - ich kenn das Buch zwar nicht, aber es klingt irgendwie nach anno tuck), legen den Schluss nahe, dass du und deine Partnerin noch ein wenig unsicher und unerfahren seid und nicht so recht wisst, welche Informationen euch nützen und welche nicht. Bevor ihr da aus Unwissenheit sämtliche Ratschläge irgendwelcher wohlmeinenden Leute befolgt, schaut euch doch erst mal selber in der aktuellen Literatur zu modernen und bewährten Erziehungsmethoden um, damit ihr euch ein informiertes Urteil bilden könnt (für Buchtipps gibt es hier sogar ein extra Forum).

    Und vielleicht kann euch hier ja auch jemand eine gute Hundeschule in eurer Nähe empfehlen?

    Ein weiterer Vorteil der Hundeschule wäre nämlich auch, dass deine Partnerin dort idealerweise professionelle Anleitung bekommen kann, wie sie mit ihrer Art und Persönlichkeit am besten mit dem Hund arbeitet. Wenn es ihr einfach an Erfahrung oder Selbstbewusstsein fehlt, können ein paar Stunden (Einzel)unterricht da bestimmt viel verändern.

    Viel Glück und Spass mit eurem Hund!

    Halte ich für ziemlichen Käse, die Aussage von dem "Hundemenschen" :???:

    Hmm, Hundeerziehung in der Partnerschaft? Ich kann nur erzählen, wie es bei uns läuft. Ich habe den Welpen grossgezogen, als ich noch Single war und mich wohl allein durch das Meiste der Erziehungsarbeit gekämpft. Als mein Partner dazu kam, musste er sich natürlich auch erst an den Umgang mit dem Hund gewöhnen, da er vorher nie einen Hund hatte und auch nicht so oft mit unserem zusammen ist wie ich. Aber ich habe von Anfang an Wert darauf gelegt, dass er ebenfalls mit dem Hund übt und Kommandos durchsetzt. Klar hört unser Hund momentan noch besser auf mich als auf ihn - das liegt aber daran, dass ich momentan mehr Erfahrung habe, den Hund und seine Tricks bereits ausreichend kenne und es mir leichter fällt, konsequent und auch mal streng zu sein (oje, wenn er das liest...). Ich bin mir aber sicher, dass mein Freund, wenn er sich weiterhin so in der Erziehung engagiert, diesen Vorsprung in den nächsten Jahren aufholen kann und wird.

    Ach ja, und was auch ganz wichtig ist: Ich als "Rudelführerin" :hust: muss mich auch mal zurückhalten können, wenn mein Partner dem Hund ein Kommando gibt. Also nicht, wenn der Hund meint, den Partner ignorieren zu müssen, entweder selber korrigieren oder den Hund mit Aufmerksamkeit indirekt für den Ungehorsam belohnen. Auch wenn es einen vielleicht insgeheim ein klein bisschen stolz macht, dass man (anscheinend...?) mehr Autorität besitzt, darf man die Autorität des anderen nie untergraben. Ich muss manchmal auch die Zähne zusammenbeissen und in die andere Richtung schauen, wenn Hundi meint, bei meinem Freund den Kasper spielen zu müssen. Aber es ist sein Recht, selbst zu lernen, wie er sich bei ihm durchsetzen muss. Wir sprechen uns dann ab und ich gebe allenfalls mal nen Tip, aber wenn er den Hund führt, dann halte ich mich raus.

    Ich glaube auch, dass es darauf ankommt, wo man wohnt. Wir wohnen (leider) in der Stadt. Dort kommt es ständig zu Hundebegegnungen jeder Art, und nicht so oft sind es Hunde und HH, die man schon kennt. Es ist einfach anonymer und enger, und wenn mal zwei Hunde aneinander geraten, kommt noch der soziale Druck durch die umstehenden Leute dazu. Auch für die Hunde ist sicher der allgemeine Stress durch die vielen Reize und fremde Artgenossen grösser.

    Ich kenne das von früher anders, als ich noch bei meinen Eltern auf dem Land gewohnt habe. Da ging man nett im Feld spazieren, andere Hunde sah man schon von weitem, und je nachdem ob man sich grün war oder nicht, wurde der eigene Hund ferngehalten (oder nicht).

    Unsere Hündin damals war verträglich und gehorsam. Aber ich glaube, den Belastungen, die mein jetziger Stadthund täglich meistert, wäre sie auch nicht so ohne weiteres gewachsen gewesen.

    Wie ich es für optimal halte, kann ich gar nicht so genau sagen. Auf dem Land finde ich es entspannter und einfacher, unerwünschten Hundekontakten aus dem Weg zu gehen. Dies ist in der Stadt aber utopisch, darum kann ich mich eigentlich nur damit abfinden, wie es ist und versuchen, mich nicht über andere HH zu ärgern.