Beiträge von milospeed

    Meiner ist 2 Tage die Woche in einer Hundetagesbetreuung, wo er in einem Rudel mit ca. 10-15 Hunden mitlaeuft. Einmal die Woche gehen wir mit einer Bekannten und deren Huendin spazieren, ansonsten gibt's nur Hundekontakte, wenn es sich nicht vermeiden laesst ;)

    Ich bin dazu uebergegangen, dass Gassi-Zeit die Zeit ist, wo ich mich intensiv mit meinem Hund beschaeftige und er sich mit mir. Andere Hunde stoeren da eher, daher vermeide ich den Kontakt. Er ist zwar freundlich, aber seit er "erwachsen" ist, interessiert ihn sowieso nicht mehr jeder Hund da draussen. Was auch daran liegen koennte, dass er zweimal die Woche im Tagesrudel sozial voll auf seine Kosten kommt.

    Ja, unsere Hündin wurde laut TA damals auch komplett "ausgeräumt" :/ . Vor fast 20 Jahren war das noch ein Riesenschnitt (15cm), und der Armen ging es richtig elend danach... Na ja, da wird sich zwischenzeitlich tierchirurgisch auch einiges getan haben, oder? Obwohl ich nicht verstehe, wieso man nicht so wenig wie möglich wegschneidet? Entartet die Gebärmutter denn leichter, wenn keine Hormone mehr produziert werden?

    Was auch immer deine Gründe für die Kastra, gegen das hier

    Zitat

    Wenn irgendwelche Rüden auf sie zugestürmt kämen würde sie einen Herzinfarkt vor Angst bekommen.

    gibt es meines Wissens noch KEIN operatives Heilmittel. Und grosse Hündinnen und kastrierte Rüden können auch auf ein kleines, unsicheres Hundi zustürmen, und wie :roll:

    Es hält dich hier auch keiner für dumm, aber die Rechnung, dass deine Hündin danach ein stressfreies Leben haben wird, wird nicht aufgehen. Meinetwegen wird sie dann zweimal im Jahr nicht die Superfrau sein, aber bedrängt und gemobbt werden kann sie auch, wenn sie kastriert ist.

    Meinem Rüden war in seinen potentesten Rüpelphasen nämlich ganz egal, ob eine Hündin kastriert war oder nicht. Der konnte auch einer Kastratin hübsche Arien singen und sie besteigen ohne Ende (okay, mittlerweile ist er schlauer).

    Ich will dir die Kastration nicht madig machen, aber damit wird das eigentliche Problem, ihre Ängstlichkeit, wohl keinesfalls verschwinden.

    Die Kastrationsklausel in den Tierschutzverträgen ist aufgrund des Tierschutzgesetzes übrigens nicht rechtlich bindend, wie hier im DF schon öfter mal zu lesen war.

    Ich hab den thread jetzt erst entdeckt und bin tief beeindruckt von dem Engagement und der Unermüdlichkeit, mit der nach Emma gesucht wird. Ich drücke sämtliche Daumen, dass die Kleine bald gefunden wird. Zum Glück ist es Sommer, und als erfahrener Strassenhund wird sie zumindest durchhalten und auf sich aufpassen.

    Grosses Lob an Meike, Judith und alle Helfer, für euren Einsatz! :gut:

    Viel viel Glück!! Ich denk an euch und hoffe, dass Emmas Odyssee bald ein gutes Ende findet.

    Dann machst du es im Prinzip ja schon richtig, nur ist es manchmal noch ein wenig zu schwierig für deinen Springinsfeld ;)

    Einen hätt ich noch:

    Du könntest zur Abwechslung auch mal nen anderen Gegenstand werfen als den Ball. Z. B etwas, das er zwar interessant findet, aber nicht ganz so drauf abfährt.
    Meiner konnte anfangs z.B. bei einem geworfenen Dummy besser liegenbleiben als bei seinem Spielball. Also hab ich erst mal mit dem Dummy das Liegenbleiben während der Wurfbewegung geübt, und später, als das klappte und er begriffen hatte, was ich von ihm wollte, auch mit Ball.

    Du machst das schon :gut: . Weiterhin viel Glück!

    Mal davon abgesehen, dass mein Hund noch nicht 100% "fahrradsicher" ist (er wuerde ja gerne mal hetzen, wenn ich ihn liesse... nur einmal... buedde....nix da), wuerde ich ihn auch so immer anleinen. Wie oft sieht man einen Hund mitten auf dem Weg stehen, es kommt ein Fahrrad, Besitzer pennt, Hund weiss nicht wohin, Radfahrer eiert irgendwie aussenrum in dem Moment, wo sich der Hund entschliesst, auch mal nen Schritt zur Seite zu gehen. Leider auf die Falsche :roll:

    Vorgestern haette uns ein Mountainbiker fast beide umgenietet. Der Typ kam ploetzlich um ne uneinsichtige Kurve gebrettert, ich konnte zum Glueck noch zur Seite springen und meinen perplexen Hund an der Leine mitzerren. Wenn Milo nicht angeleint gewesen waere, er haette keine Chance gehabt, weil er so schnell gar nicht checkte, was passiert :/
    Natuerlich war der Typ sofort ueber alle Berge, als haett er uns nicht mal bemerkt.

    Die Netten kenn ich aber auch, die sich bedanken, wenn man den Hund an die Seite nimmt. Aber die fahren eh so ruecksichtsvoll heran, dass nichts passiert.

    Ich haette noch nen Tip zur Impulskontrolle.

    Es bringt wenig, wenn du nur "dazwischen gehst", wenn der Hund schon auf dem Weg zum Ball ist. Wenn er schon rennt, ist es zu spaet, ihm zu sagen, dass er eigentlich haette liegen bleiben sollen ;) . Da das Hinterherrennen bzw Hetzen (was anderes ist es ja nicht) selbstbelohnend ist, macht es fuer ihn keinen Unterschied, ob er den Ball jetzt bekommt oder nicht. Zudem sich manche Hunde beim naechsten Mal erst recht anstrengen, um vor dir an den Ball zu kommen.

    Er soll ja aber bei der Impulskontrolle lernen, schon den allerersten Impuls (etwa aus dem Platz aufstehen) zu unterdruecken. Und das erreichst du meiner Erfahrung nach am besten, indem du ihn dabei mit der Leine (am besten mit Brustgeschirr) sicherst und, wenn er im Platz liegt, mit einem Fuss draufstehst, so dass er maximal ins Sitz gehen, aber nicht losrennen kann. Dann wirfst du den Ball, wartest, bis dein Hund ruhig und ohne zu Hibbeln im Platz liegt (am besten verlangst du vorher nochmal Blickkontakt zu dir), und gibst ihm dann mit einem Kommando, "lauf" z.B., Leine und Ball frei.

    Sollte er sich nicht beruhigen, gibt es auch keinen Ball. Dann steckst du den kommentarlos ein und probierst die ganze Uebung spaeter nochmal.

    Ich wuensch dir viel Erfolg und nen langen Atem!