Beiträge von milospeed

    Also wenn das grade so akute Spannungen bei den Jungs gibt - koennt ihr sie voruebergehend nicht separieren? Zumindest die rangniedrigen von den ranghoeheren trennen? Zweiter Kaefig her, Zwischengitter einziehen, was weiss ich?

    Ich wuerde auf keinen Fall dastehen und abwarten, bis einer uebrig bleibt. Die Tiere haben irgendwelchen Stress, und bevor es ihnen nicht besser geht bzw ihr herausgefunden habt woran es liegt, muesst ihr sie doch voreinander schuetzen!

    Wie ist denn dein Freund drauf? Mag er die Ratten auf einmal nicht mehr, weil sie "gemordet" haben? Himmel, es sind Tiere... :???:

    Troeste deinen Freund, setzt euch zusammen und ueberlegt, wie ihr den Rattenjungs das Leben besser machen koennt. Geht doch auch mal zum Tierarzt mit ihnen.
    Wenn sie wegen des Umzugs oder wegen des Hundes gestresst sind, koennt ihr auch mal Bachblueten (Rescue-Tropfen ohne Alkohol) probieren, oder entspannende Massagen. Das ist kein Witz, ich hab das in nem Rattenbuch gelesen:

    Zitat

    hat sich ihre Hündin die Goldihündin sofort gekrallt und unterworfen.

    Das versuche ich mir gerade bildlich vorzustellen.

    Sie hat sie sich also gekrallt, also mit den Pfoten bzw Krallen festgehalten und auf den Boden gedrueckt?

    Oder mit dem Maul am Kragen geschnappt und auf den Ruecken gedreht?

    Oder umgerannt, zurueckgekommen und sich draufgesetzt?

    Fuer mich klingt das alles mehr als unwahrscheinlich. Vor allem bedenkt, dass die TS schrieb, ihre Huendin habe zu keiner Zeit gebissen oder den anderen Hund verletzt oder nochmal nachgesetzt.

    Irgendwie gehe ich nach wie vor davon aus, dass es eine Massregelung und Unterwerfung im Rahmen des Normalen war. Und auch wenn es hier zu Streit gefuehrt hat, kann man diese Situation m.E. nicht mit einem Angriff eines unsozialisierten grossen Hundes auf einen wehrlosen Kleinhund vergleichen.

    Zitat

    Der Welpe hat sich nicht unterworfen.... er ist unterworfen worden, wenn ich das richtig gelesen habe.

    Daran glaub ich jetzt nicht so recht. Wenn sich ein Welpe unterwirft, geht das ratzfatz, und fuer die unerfahrenen Besitzer sah es dann vielleicht so aus, als waere er umgeschubst worden. Wenn die Kleine eingeschuechtert war (und das war sie sicher, denn sonst haette die Aeltere ganz anders reagiert bzw haette es dann eher einen Kampf gegeben), dann hat sie sich bestimmt ruckizucki selber der Madam zu Fuessen geworfen.

    Soo klein und schmaechtig ist ein 5-monatiger Goldi nicht, dass den eine junge Labihuendin einfach so in die stabile Rueckenlage schubst, ohne dass der Kleine "mithilft". Mein 2 jaehriger ist um einiges kleiner als ein Goldikind, und wenn der nicht will, schubst den auch ein Grosser nicht um.

    Das klingt schon extrem fischig.

    Mein Tierschutz-Welpe kostete ja schon 300 Tacken inkl. Flug aus Lanzarote :D . Ist aber "nur" ein Mischling aus der Perrera.

    Ich wuerd's nicht machen. Als Otto-Normal-Ersthundhalter findet man auch in der naeheren Umgebung nen guten Zuechter seiner Wunschrasse, wo man, fuer zwar teurer Geld, nen gesunden und gut sozialisierten Rassenhund bekommt. Alles andere schreit geradezu nach Vermehrer und Abzocke.

    Ich denke, dass die Besitzer des neuen Hundes einfach sehr erschrocken waren. Schluessel werfen ist zwar ne reichlich bloede Idee, aber wer weiss, wer ihnen dazu geraten hat. Vielleicht redet ihr einfach nochmal in Ruhe drueber und geht mit den (erst mal angeleinten) Hunden in bisschen spazieren, um die Lage zu entspannen?

    Als ich meinen Kleinen mit 3 Monaten zum ersten Mal auf Arbeit dabei hatte, hatte der Knirps durch meine Unachtsamkeit auch nichts besseres zu tun, als mit Karacho auf die schlafende (!) Landseer-Huendin meiner Kollegin zu springen. Das war ein Theater! Ich sah das Mini-Welpi schon in einer Blutlache liegen und war einen Moment lang bereit, die Huendin mit eigenen Haenden zu erwuergen, um mein Baby zu retten :roll:

    In Wirklichkeit passierte aber Folgendes: die Huendin sprang mit Gebruell auf, der Knirps warf sich schreiend auf den Ruecken und fing sich lediglich nen geknurrten Anpfiff und nen tadelnden Blick von der Alten ein. Danach wusste er, dass man gesittet und hoeflich auf alte Damen zuzugehen hat, und wuchs zu einem stets wohlerzogenen jungen Mann heran...ha ha ;) .

    Vor Schreck hatte ich damals aber auch erst mal die Huendin angeschrien. War natuerlich bloed von mir.

    Mach am besten keine grosse Sache draus, dann wird's auch keine fuer die Hunde. Nehmt einfach Ruecksicht aufeinander. Klar ist es normales Hundeverhalten, aber es ist auch nicht so, dass Hunde automatisch ein Recht darauf haben, alles selber zu regeln.

    Vielleicht ist deine Paula ja auch ein klein wenig territorial eingestellt. Dann kannst du ja die Gunst der Stunde nutzen, ihr beizubringen, dass der andere Hund genau die gleichen Stallrechte hat wie sie. Behalt sie doch einfach bei dir, bzw ruf sie ab wenn sie zu dem anderen Hund hin will, und gut ist. Dann machst du dich auch nicht angreifbar, falls die anderen Besitzer nicht mit sich reden lassen.

    Ich muss da irgendwie immer einteilen in gross und klein... gilt das auch?

    Die Grossen und Mittelgrossen:

    1. Labrador Retriever (field trial oder dual purpose)
    2. Grosspitz
    3. Dobermann
    4. Cocker Spaniel (gehoert eigentlich eher zu den Kleinen)
    5. Beauceron
    6. English Springer Spaniel (die schwarz-weissen :herzen2: )
    7. Entlebucher Sennenhund
    8. Rottweiler
    9. Schweizer Weisser Schaeferhund
    10. Grosser Schweizer Sennenhund

    und die Kleinen:
    1. Kleinspitz
    2. Zwergschnauzer
    3. Zwergpudel
    4. Bichon Frisee
    5. Norfolk Terrier
    6. Chihuahua
    7. Langhaardackel
    8. Tibet Spaniel
    9. Franzoesische Bulldogge
    10. Australian Terrier

    Über das richtige Alter weiss ich jetzt nichts, wir haben erst mit über einem Jahr mit klickern angefangen.

    Auf jeden Fall hilft es, wenn Hundi Hunger hat und das Leckerli auch sicher nimmt. Sonst kann er bzw sie den Klick ja gar nicht mit dem Futter verbinden.

    Ich würde, wenn, dann noch keine Übungen klickern, sondern den Hund erst mal richtig auf das Klick-Geräusch konditionieren. Das ist für so ein Welpi ja sicher schon Spass genug. Ich würde erst dann nen Schritt weiter gehen, wenn Folgendes zuverlässig klappt: Klick-Hundi schaut-Hundi frisst Belohnung.

    Sitz, Pipi draussen machen usw würde ich in dem Alter eher über Lob und "Sich-Freuen-wie-Bolle" bestätigen, weil du dadurch auch noch den sozialen Aspekt zwischen euch förderst und nicht nur Gehorsam-gegen-Lerckerli konditionierst. Das wäre mir sehr wichtig, da ich klickern zwar als tolle Lern- und Kommunikationshilfe, aber nicht als eigenständige Erziehungsmethode nutze. Aber da gibt es unterschiedliche Ansichten zu.

    Viel Spass mit der Kleinen!

    Deine Oma und mein Opa koennten Geschwister sein :-)

    Mein Opa: Emotional verroht (erst ne grausame Kindheit auf dem Land, dann der Krieg, und danach nichts mehr gross reflektiert), leider ziemlich ungebildet, eigensinnig, zeitweise grob und aufbrausend, gegenueber Neuerungen so offen wie ne Auster... er war wohl schon immer so :roll: Aber sonst ein ganz Lieber :D

    Da er allein wohnt, war es auch ein ziemlicher Kampf, ihm nahe zu bringen, dass sich meine Mutter nicht alleine um ihn kuemmern wird (das klappte u.a. wegen seiner Garstigkeit ihr gegenueber hinten und vorne nicht). Schrittchenweise ging es dann. Die erste Dame von der Nachbarschaftshilfe warf er hinaus, die zweite liess sich von ihm wie eine Dienstmagd herumkommandieren, bei den nachfolgenden ging es dann. Essen auf Raedern wird mittlerweile auch gerne akzeptiert (nach einem trotzigen Versuch, dauerhaft von Brot und Dosenwurst zu leben), und die Sozialstation darf auch rein und wird sehr freundlich behandelt, nachdem das Personal von dort ihm deutlich klar gemacht hat, was die Alternative zu seinen Poebeleien waere (naemlich, dass er seine hunderttausend Tabletten jeden Tag auf eigene Gefahr hin selber sortieren darf).

    Es geht alles mit der Zeit, vor allem wenn die Leutchen irgendwann merken, dass es mit Hilfe viel angenehmer ist als ohne, und dass man mit fremden Leuten nicht den gleichen Zinnober veranstalten kann wie mit der eigenen Familie.

    Mach dich vielleicht sicherheitshalber darauf gefasst, mehrere Gassigaenger zu "verschleissen", bevor es dauerhaft klappt.

    Ich hoffe aber natuerlich, dass du sofort jemanden findest, bei dem es bei deiner Oma auch *klick* macht.

    Viel Glueck und gute Nerven!!!

    Hallo Samantha,

    Ich moechte mangels Erfahrung keinen Tip zur Fehlverknuepfung abgeben, aber es klingt, als baue dein Hund bei dem Kommando "Bleib" eine sehr hohe Erwartungshaltung auf, die ihn bei Freigabe unkontrolliert davonstuermen laesst.

    Das Problem habe ich bei meinem Hund - im anderen Zusammenhang -, zum Beispiel beim Dummytraining (er muss warten, bis ich ihn das Dummy holen lasse), oder wenn Besuch kommt (er muss im Korb liegen und warten, bis ich ihn rufe). Wenn ich ihn zu schnell freigebe, ueberschlaegt er sich fast vor Eifer und stuermt einfach blind drauflos. Darum schiebe ich bei Bedarf noch ein oder mehrere andere Kommandos dazwischen.

    Zum Beispiel: Ich sage z.B. "Platz" und "Bleib", und entferne mich ein paar Meter von ihm, lasse ihn ruhig liegen. Dann rufe ich ihn nochmal zu mir ("Hier"), und je nachdem wie ruhig er dies ausfuehrt, gebe ich ihn frei oder lasse ihn nochmal "Platz" machen. Er weiss dann quasi nie genau, wann ich ihn freigebe und baut keine so hohe Erwartungshaltung auf.

    Ansonsten klingt dein Hund eher nach der hoeflichen Fraktion :smile: . Hinlegen und beschwichtigend warten, was der andere Hund macht, tut meiner auch, und daran wuerde ich auch nie etwas aendern wollen.