Beiträge von milospeed

    Auf eigenen Faust mit Sprühhalsbändern etc. zu hantieren, kann auch nach hinten losgehen (zumal du ja gar nicht da bist, wenn sie bellt, wie willst du dann den Auslöser drücken), im besten Fall bringt es nichts. Gerade wenn man keine Erfahrung damit hat, kann man durch falsches Timing erst recht viel kaputt machen.

    Bitte frage doch mal hier rum, ob jemand in deiner Gegend einen guten Trainer kennt. Also jemanden, der zu dir nach Hause kommt. Manchmal reichen da auch wenige Stunden, denn es geht ja nur darum, dass mal jemand einschätzt, warum die Hündin das macht, und dir konkrete Trainingsmassnahmen zeigt, was du dagegen tun kannst. Du hast doch sicher mal "Der Hundeprofi" gesehen, oder ;) ? nicht, dass das alles in echt auch immer so schnell klappt, aber vom prinzip her funktioniert es schon so

    Ich denke, die Investition lohnt sich mehr, als ein Sprühhalsband zu kaufen und es später wieder frustriert in die Tonne zu kloppen.

    Ansonsten, wenn du damit rechnest, dass da in Zukunft Ärger auf euch zukommen wird, würde ich mir jetzt schon einen Trainer an die Hand holen, der euch hilft, das Problem zu beheben. Selbst wenn die Hündin bis zum Einzug der neuen Familie noch nicht 100% "funktioniert", stehst du im Fall einer Beschwerde besser da, weil du bereits etwas dagegen tust.

    Mir kamen beim Durchlesen grad auch die Tränen. Was für eine traurige Geschichte.

    Der Hund meiner Eltern hatte auch einen inoperablen Tumor, allerdings im Kiefer, und ohne Einfluss auf sein Verhalten. Trotzdem mussten sich meine Eltern ab einem bestimmten Punkt bewusst für einen Abschied entscheiden. Das war so ziemlich das Traurigste, was ich seit langem erlebt habe, aber für den Hund war es das Beste. Er wurde bis zum Ende geliebt und verwöhnt, und dann so sanft wie möglich gehen gelassen.

    Ich finde es toll, wooni, wie sehr du dich für Sani und deine Freundin engagierst und ihnen durch diese schwere Zeit hilfst. Auch dir wünsche ich weiterhin viel Kraft.

    Komm gut drüben an, liebe Sani.

    Oje, das ist ja blöd :/

    Und hast du den Eindruck, dass sich das Verhalten deiner Hündin seither verändert hat? Oder ging die Bellerei schon vorher los, wenn du schreibst, das war der Grund für die neue Regelung?

    Wenn sie sensibel ist, oder halt auch schon etwas "eingesessen" in ihrer Routine, dann kann so ein häufiger Ortswechsel schon Stress verursachen.

    Wie verhält sie sich denn bei deinen Eltern, bellt sie dort auch so viel?

    Also ich glaub, die Art des Hochhebens an sich ist nicht so wichtig, wenn der Hund sie mal akzeptiert hat und keine negativen Erlebnisse mehr damit hat (also immer gut aufpassen, dass er nicht doch mal runterfällt/-springt). Meinen kann ich mir wie meine Yogamatte unter den Arm klemmen, da hängt er dann wie ein nasser Lumpen und muckst sich nicht (aber gut, er hat auch nur 8 Kilo).
    Wenn dein Hundi gerne nascht, klappt das mit dem Schönfüttern sicher mit der Zeit :gut:

    Mag er denn nur das Hochheben nicht (also weil ihm die Höhe nicht behagt oder er keinen Boden unter den Füssen hat), oder hasst er es überhaupt, im Arm gehalten zu werden?

    Ich würde versuchen, ihm die Prozedur in kleinen Schritten schön zu füttern. Vielleicht mit ner Futtertube mit Leberwurst drin oder so. Ungefähr so: Hund auf dem Boden im Arm halten - zutzeln lassen...zwei Tage später: mit Hund im Arm auf die Knie aufrichten - zutzeln lassen...paar Tage später: halb aufrichten - zutzeln lassen... usw. bis du mit nem entspannten Hund auf dem Arm aufrecht stehen kannst. Ab da kannst du den Ablauf dann immer schneller werden lassen, bis du ihn dir einfach schnappen und hochheben kannst.

    Wie lange lässt du sie denn allein zu Hause?

    Wie hast du denn das Alleinsein trainiert? Mit jedem Hund alleine, oder waren die immer zusammen?

    Generell würd ich raten:
    - das Alleinsein wieder ganz langsam über ganz kurze Zeitintervalle aufzubauen
    - mal Tonband/Webcam etc. mit laufen lassen, damit du sehen kannst, auf welche Geräusche sie besonders reagiert (und ob der andere Hund wirklich nichts sagt)
    - mit den Nachbarn reden, dass dir die Situation bewusst ist und du nach einer Lösung suchst, und sie bitten, ein wenig Geduld zu haben
    - mal nen guten Hundetrainer konsultieren, der zu euch nach Hause kommt