Beiträge von milospeed

    Man könnte es aber auch so verstehen, dass du sie ins Platz legst und dich auf die Leine stellst und wartest, bis sie runtergefahren ist, bevor ihr weiterübt?

    Das fände ich jetzt allerdings bei nem aufgedrehten Junghund nicht schlimm, bzw sogar hilfreich. Da macht es wahrscheinlich der Ton und das ganze Drumherum aus, wie das auf Passanten wirkt. Bist du vielleicht in dem Moment genervt und äusserst das durch deine Stimme/Körpersprache?

    Zitat

    An sich ist der Cocker ein fröhlicher gut gelaunter Hund, der aber überzeugt werden möchte, Kadavergehorsam verabscheut und vorallem auch jegliches in seinen Augen unfaire Verhalten ahndet... Cocker sind sensibel und jede übermäßige Strenge drückt sie in die Sturheit. Beim Cocker kommt man mit sanfter Konsequenz, viel Motivation und Humor deutlich weiter...

    Und ja, wird der Cocker gereizt oder seine Warnung nicht ernst genommen, dann ist er mit seinen Zähnchen schon mal schnell dabei...

    Aber eigentlich will der Cocker gefallen und ist bemüht das Richtige zu tun. Die hohe Intelligenz und rasche Auffassungsgabe macht ihn aber auch ratzfatz zu einem perfekten Manipulator, was sich durch schleimen oder eben motzen äußert... Er lernt super schnell, was er bei wem machen kann, wie weit er bei wem gehen kann. Und man sollte dies nie mit Strenge oder Strafen ahnden (empfindet er als unfair), sondern mit Motivation und sanfter Konsequenz in die rechten Bahnen lenken...

    Fräuleinwolle, du hast soeben meinen Hund beschrieben. Also doch ein Cocker-Ei :D

    Dass der Hund bei Strafen und für ihn nicht nachvollziehbarem Verhalten richtig zickig werden kann, war in der Tat meine Erfahrung. Als wir den Erziehungsstil umstellten von lasch/unsicher-streng auf entspannt-konsequent, war der Unterschied sehr schnell und enorm! (zeitgleich mit dem Implantat, aber ich glaube eher dran, dass es unsere Einstellung zum Hund war, die ihn hat gefälliger und gemässigter werden lassen).

    Was ich aber sagen wollte, ist, dass ich fest glaube, dass er bei einem anderen Handling wieder genau ins alte Muster zurückfallen würde, wenn ihn z.B. jemand zu hart oder inkonsequent behandeln würde.

    Find ich also super spannend, hier die Erfahrungen zum Cocker zu hören. Als Mischlingshalterin hab ich mich ja nie so wirklich mit der Rasse auseinandergesetzt. Aber nach dem, was hier schon so geschrieben wurde, erkenne ich sehr vieles wieder. Danke :gut:

    Und wünsche euch, Flauschbär, dass sich der Umgang mit eurem Schwarzen auch nachhaltig entspannen wird. Es ist schön, dass der Kerle nicht eingeschläfert wurde und ihr ihm eine Chance gebt.

    Hmm, das wuerde mich ja auch interessieren, inwiefern dieses "Diskutieren" und Knurren/Aggressivwerden typisch fuer Cocker ist. Ich kenne ein paar wenige reinrassige Cocker, die ich als froehliche, umgaengliche Hunde einstufen wuerde. Allerdings hat die eine Huendin bei ihrem ersten Besitzer wohl mal geschnappt, was die zweite Besitzerin aber auf die schlechte Haltung dort zurueck gefuehrt hat.

    Mein Mix hat auch viel Spaniel drin, und mittlerweile vermuten wir auch eher den Cocker als Zutat anstatt des Cavalier. Der Herr M (mittlerweile 2jaehrig) hatte als Jungspund eine Phase, in der er sehr viel murrte, massregelte und auch mal versuchte, gegen Menschen zu schnappen. Zur selben Zeit war er sexuell sehr aktiv und ein ziemlicher Macho... Wir haben dem mit Erziehung entgegen gewirkt, aber so richtig "gegessen" war das Thema erst, als er seinen Suprelorin-Chip bekam (er ist Kryptorchid, und es bot sich eine Kastra aus medizinischen Gruenden an, aber da wollten wir erst mal die Auswirkungen testen - die waren, muss selbst ich als Kastra-Kritikerin zugeben, bisher neutral bis positiv - nur dass das Fell ziemlich fusselig wurde :sad2: ).

    Inzwischen ist er aelter, wir haben viel mit ihm trainiert, sind selber souveraener geworden, und eigentlich ist nun alles easy peasy mit ihm. Allerdings ist er nach wie vor eher der Typ Hund, der in einer Stress-Situation (wenn z.B. keine Anleitung zu Alternativ-Verhalten erfolgt) diskutieren bzw nach vorn gehen wuerde. Auch wenn es seither nicht mehr vorkam, hat er meiner Meinung nach immer noch die Tendenz... ist schwer zu erklaeren. Ich meine, er ist viel entspannter, aber seine "Grundeinstellung" ist noch dieselbe und so gaaar nicht wie unsere alte (Schaefi-Mix)Huendin, die einfach eine liebe, duldsame Maus war. Es ist, als lauere hinter den treuherzigen braunen Augen irgendwo noch der kleine tasmanische Teufel von damals (der sich aber lieber huetet, nochmal zum Vorschein zu kommen).

    Ist sowas evtl. auch typisch Cocker, oder ist das einfach nur der individuelle Charakter des Herrn M?

    O gott...bin grade total geschockt :schockiert:

    Tut mir leid, aber ich habe noch nie einen so unproportionierten (und, sorry, hässlichen) Dobermann gesehen. Zum Glück sehen die zwei Rüden, die hier in der Gegend rumlaufen, nicht so aus. Die sind zwar gross, aber eher leicht und harmonisch gebaut, erinnern entfernt an nen grossen Jagdhund wie den DK. Da kriegt man ja das Gruseln. Was haben die denn eingezüchtet, um die Beine so steckelig und den Brustkorb so massig zu kriegen?

    Ich kann's schier net glauben.

    Tolles Video :gut:

    Okay, den Chow und die Nordischen hätt ich jetzt da nicht vermutet. Aber wer so arrogant schaut, muss ein Schurke sein. Dass die meisten bösen Hunde jedoch aus Deutschland kommen und nur von den USA getoppt werden, wundert mich nicht.

    Die 101 Dalmatiner waren mir schon immer suspekt. Ich werde mir nur noch braune Hunde aus Nicht-Europäischer Herstellung kaufen. Nur bös gucken dürfen sie dann nicht.

    Sorry. Bitte nehmt mich nicht ernst grade.

    Ernstgemeinte Frage: Wie kommt z.B. der Tosa Inu auf die Schweizer Rassenliste, wenn es in der Schweiz - soweit ich weiss - keine Hunde dieser Rasse gibt, und dort auch keine Beissunfälle mit der Rasse passiert sind? Falls ich mich irre, klärt mich bitte auf. Aber teilweise kommt es einem schon etwas nebulös vor, wie diese Rasselisten zusammengestellt wurden.