Beiträge von Terrorfussel

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    Mein Kleiner ist nachts in einer (bei Ebay für 6.-€ ersteigerten) nicht zu kleinen und nicht zu großen Textilbox, in die er sich zu "Bettgehzeiten" freiwillig zurückzieht und die Nacht zufrieden durchpennt.

    Eine Transportbox (einiges kleiner als die Textilbox) hat er übrigens auch. :D Sie steht in einem anderen Zimmer und ist immer offen. Trotzdem hält er sich tagsüber häufig darin auf.

    LG



    Egal ob Textil- oder andere Box. Wenn sie die nacht geschlossen wir, ist und bleibt es wegsperren. :pfeif:

    Wenn der eigen Schlaf natürlich "heilig" ist, ist das natürlich die bequemste Möglichkeit sich den Problemen und der damit verbundene Erziehung zu entziehen.

    Gute Nacht!

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    Freiheiten muss man diesen Hunden gar nicht lassen. Sie brauchen Führung, klare Führung mit Grenzen und Regeln. Kein Eiteitei. Hund an Schwanz anfassen? Da fass ich einfach hin, und vorne gibt es zack ein Leckerchen und das immer wieder. Vorne das Maul anfassen? Sag mal, hast du Angst vor dem Hund? Nimm ein Lecki in die Hand, schnapp dir das Maul und rein mit dem Lecki. Dann mach mal langsam das Maul auf und rein mit dem Lecki. Du darfst keine Angst zeigen, sondern das geht zack, das muss sein. Fertig und als Lob ein Lecki. Knurrt der Hund kommt auch mal ein Nein oder Hey.

    Was machst du denn, wenn der Hund mal was am Maul hat oder dringend Tabletten braucht? Da kannste du auch nicht üben, üben, üben. Das alles ist ne Vertrauenssache. Und je sicherer du bist, um so eher lässt dir dein Hund ins Maul schauen. Du hast dir 2-3 Monate fürs Maul aufmachen gegeben? Nicht wirklich, oder? Das meinst du jetzt nicht ernst?

    Klar brauchen diese Hunde auch eine gute, soveräne Führung und klar kommt auch "mal" ein Hey oder Nein.
    Doch mit Gewalt anpacken und gleichzeitig das Leckerchen reinschieben kann schon mal ganz böse nach Hinten los gehen.
    Ein Hund der sich bedrängt fühlt, der will in dem Moment bestimmt kein Leckerli sondern tackert die Hand.

    Das hat auch nichts mit Angst vor dem Hund zu tun, sondern um Feingefühl. Klar wenn die Bindung fester ist kann man bestimmt auch ins Maul, Ohren etc. schauen, aber mit der Haurucktour würde ich so einem Hund, die oft auch sehr unsicher sind, nicht kommen.

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    Pass auf, ob es ein dich anknurren ist oder ein Spielknurren. Knurren sollte man als Hundesprache ernst nehmen und auch dann mal den Hund in Ruhe lassen. Oder auch mal ein Hey oder Nein bringen, je nach Situation. Wenn du das Knurren unterdrückst, kann es dir passieren, dass du einen Hund bekommst, der das überspringt und sofort zubeißt. Und genau das will keiner.

    Genau dort widersprichst du dich dann.
    Es sollte eine gute, wohlüberlegte Mischung von Handlungen sein und dann sollte es klappen

    LG Sabine

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    Also, gleich, wenn ich merke, er will knurren, ihn in sein Körbchen schicken? Oder weggucken und was anderes machen (ignorieren)?
    Und was ist mit dem Spielzeug? Wenn er da knurrt :???: ?

    Bettina und Miki



    Es kommt auf die Situation an wann er knurrt und man muss dann individuell reagieren.
    Wenn Fussel knurrte weil ich das Geschirr ummachen wollte habe ich ihn natürlich weder wggeschickt noch ignoriert.

    Ich habe ein paar Sekunden inne gehalten und bin ruhig in "der Hocke" verblieben. Er hat ein K9 Geschirr, also es wurde nur um den Hals gelegt und unter dem Bauch zusammengeklickt.
    Ich habe ihm das Halsstück hingehalten und ihm ein Leckerli durchgereicht. Um an dieses zu kommen musste er seinen Kopf dadurch stecken u.s.w. und das mit viel Geduld geübt.

    Eigentlich habe ich ihn nie auf seinen Platz geschickt. Wollte er nicht gestreichelt werden habe ich die Hand zurückgezogen und ihn ignoriert. Ich habe ihn überwiegend von sich kommen lassen oder habe ihn mit Leckerli zu mir gerufen.

    Im Spiel gibt es das Spielknurren, z.B. bei Zerrsiele das nicht unbedingt böse gemeint ist, doch solche Spiele solltest du erst mal weglassen. Ansonsten kannst du versuchen das er das Spieli bringt und du es gegen ein anderes Spieli tauschst. Oder Spieli gegen Leckerli.

    Sollte er trotzdem ersthaft knurren, Spiel abbrechen und ihn ignorieren. Manche würden ihn dann jetzt auf den Platz schicken, muss jeder für sich herausfinden.


    LG Sabine

    Hallo Bettina

    Ich brauche nicht mehr viel schreiben, da es acidsmile wirklich "super" beschrieben :gut: hat und wir auch so vorgegangen sind.
    Fussel war zawr erst 4-5 Wochen jung als er zu uns kam, doch schon da knurrte und schnappte dieser Wurm.

    Er ist jetzt 2 Jahre alt und es ist richtig gut geworden. Ehe wir seine Pfoten und den Rücken abtrocknen konnten dauerte es ca. 9 Monate. Erst das Handtuch zeigen, habe ihn auch kurz damit spielen lassen, den Rücken kurz berührt sowie die Pfoten und immer in ganz kleinen Schritten weiter. Knurrte er war es schon ein Schritt zu viel.

    Wie geschrieben auch ganz wichtig, kein schnelles Greifen zum Halsband, Geschirr oder zum Rücken.

    Ja, diese Hunde sind anders. Fussel schmust oft nur wenn er es möchten und er zieht sich öfter an sehr seltsamen Orten zurück (in den Fernsehtisch, Badewanne, unter den Schreibtisch). Wenn er Schmerzen hat verkriecht er sich, alles ganz anders wie bei unseren beiden anderen Hunden.

    Ich habe auch nur über positive Bestärkung gearbeitet, mit viiiel Lob und Leckerli.
    Er geht auch nur zu wenigen Menschen hin, wird jetzt aber immer offener.

    Für diese Hunde braucht man sehr viel Zeit und Geduld und sie werden wahrscheinlich nie so werden wie andere, normale Hunde.

    Wir haben uns eine sehr gute Bindung aufgebaut und heute macht er begeistert Dogdance mit mir.

    LG Sabine

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    Für wie beschränkt haltet ihr mich eigentlich ... :hilfe:
    Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier Stimmen laut werden, ich würde meiner Mutter einen Hund aufdrängen wollen. :-?

    Oha, das finde ich jetzt ein wenig heftig und auch unfair, da sich hier so Manche einen Kopf machen. :ops:
    Das nicht "alle" wissen können wie du tickst, musst du dann schon entschuldigen.

    Und wie man darauf gekommen ist:

    Zitat

    ... jetzt ist meine Ma alleine und "ich" wünschte sie hätte einen kleinen Wuschel an ihrer Seite, der sie ein wenig tröstet, ablenkt und auf andere Gedanken bringt.

    Sorry, für deine Antwort habe ich kein Verständnis.

    LG Sabine

    Denke es ist eine sehr gute Entscheidung "für" Lycos. ;)

    Ich verstehe auch nicht warum so viele HH so viel Respekt vor TÄ haben, das sie vieles wie unmündig hinnehmen.

    Die Verantwortung für 3 Hunde liegen bei mir und so bestimme "ich" was ich geimpft oder überprüft haben möchte.
    Wenn mein TA nicht willig ist eine nur Dreifachimpfung bereit zu stellen, telefoniere ich mit anderen TÄ und gehe dann dort hin.
    Nun habe ich einen klasse Arzt gefunden, der sofort offen allem gegenüber steht und man sich mit ihm auch vernünftig unterhalten kann.

    Auch die Impfkosten z. B. sind dermaßen unterschiedlich und die HH schlucken es. Wir mussten zwei Hunde gegen TW impfen lassen wegen unserem Urlaub in Dänemark und so habe ich rumtelefoniert, Einer wollte 60€ pro Hund und ich habe dann jemanden gefunden der für 28€ pro Hund geimpft hat und die gleiche ordentliche Voruntersuchung.

    Ich bin da wahrscheinlich sehr selbstbewusst und sprechen mit den Ärzten, egal ob TA oder Humanmedizin, offen aber direkt und sage was ich denke und auch möchte. Wenn man nicht alleine rumpohrt und sich erkundigt, nachhakt und informiert würde ich hier 20 verschiedene Tabletten / Schmerzmittel rumliegen haben, obwohl ich keine einzige von denen bräuchte, sondern nur Wärme, die richtige Bewegung und Massagen. :D

    Ich wünsche deiner Fellnase alles Gute! :gut:

    LG Sabine