Zitat
Die Aussage deines Neurologen ist nicht so verkehrt.
Treten die Anfälle nur 4 - 6 mal im Jahr auf, ist eine Behandlung nicht notwendig. Doch kommt es auch auf die Stärke und Dauer der Anfälle an und bis 30 Minuten finde ich schon heftig, auch wenn er nicht umfällt. 
Ein Notfallmedikament hast du und das ist erst mal hilfreich bei akuten Anfällen.
Ich rate dir auf chemische Zeckenmittel zu verzichten. Sie enthalten Nervengifte die einen Anfall auslösen können. Überdenke bitte auch jegliche Impfungen, vor allem die Jährliche und natürlich Entwurmungsmittel. Auch Stress sind deutliche Auslöser, wie auch ständige Ballspiele.
Gebe dir gerne Auskunft mit Links, warum und wieso. 
Rowdy hatte seinen bis jetzt letzten Anfall vor 2,5 Jahren im Urlaub, nachdem er wie gewohnt dem Ball ausdauernd nachjagdte. Nach diesem sehr heftigen Anfall überdachte ich die ganze Situation und recherchierte im Internet.
Von Heute auf Morgen gab es keine Ballspiele mehr, er wurde nicht mehr geimpft (nur alle 3 Jahre gegen Tollwut, da wir regelmäßig nach Dänemark reisen) und erhielt keine chemische Entwurmung mehr (nur Kotuntersuchung). Er hatte seit den Maßnahmen keinen einzigen Anfall mehr. 
Bei Fussel kann ich die Auslöser nicht genau ausmachen, auf jeden Fall haben Stresssituationen mit den Anfällen zu tun und jetzt kann ich die Anfälle schon vorausahnen. Dann ist er anders, sehr schreckhaft und versteckt sich auf einmal hinter dem CD Ständer oder kneift ein Auge zusammen, beim Kuscheln im Bett, rennt im Korb immer im Kreis etc.
Manchmal eben kleine, fast unscheinbare Anzeichen und mal deutlicher.
Es gibt auch Epilepsieformen, wo nur "ein" Körperteil zuckt (eine Pfote, Hinterbein, der Kopf oder Teile derer etc.) und vom Halter nicht so wahr genommen, oder als Macke abgetan wird. Auch die Mediziner wissen noch nicht alles über die Epilepsie, weder in der Humanmedizin noch im Vetbereich.
Alles Gute deiner Fellnase! 
LG Sabine