Nicky, wahrscheinlich ist es wirklich falsch herüber gekommen.
Wir sitzen in einem Boot, egal welche Anfallstypen und man versucht natürlich den besten Weg zu finden.
Natürlich ist es etwas anderes wenn man Volltags arbeiten muss und somit nicht ständig ein Auge auf den Hund hat. Dein Hund hat weniger Anfälle und somit ist ihm erst mal geholfen. Es hat auch niemand gesagt das du den Hund weggeben sollst, also ich mit keinem Wort.
Wir haben 24 Stunden Zeit und das ist dann wohl auch der gravierende Unterschied. Ich habe alle Zeit mich genau einzulesen / zu besprechen. Wann eine Dauertherapie nötig ist entscheidet die Neurologin, sie ist die Koryphäe auf dem Gebiet und wir gegen den Weg gemeinsam.
Warum wird im Forum so oft auf eine Dauertherapie geraten, hat jemand eine Ahnung wie belasten das auf die Organe sein kann, welche Überwachung es benötigt, wie die Therapie mit einem Leber- oder Nierenschaden weitergeführt werden kann. Wenn erst mal Medikamente im Spiel sind kann man sie auch nicht wieder von Heute auf Morgen absetzen, wann überhaupt ausschleichen, kommen dann die Anfälle wieder oder nicht.
Nein Bianca, nicht bei jedem Anfall / Anfallsart gehen Gehirnzellen kaputt.
Ich habe manchmal das Gefühl das ich mich hier entschuldigen muss, weil wir anders agieren und nicht mal so einfach die Tabletten reinstopfen. Fussel ist gerade mal 2 Jahre jung und da überlegen wir schon erst mal die schonenste Art solange es geht, genauso sieht es die Neurologin. Doch wenn man so denkt ist man gleich hysterisch und bekommt irgendwelche Sprüche an den Kopf geworfen.
Diese Erkrankung ist einfach schrecklich und Rowdy hatte vorhin, nach 2,5 Jahren Ruhe, wieder einen ersten Anfall.
Ich wünsche deinem Hund alles erdenklich Gute, genauso wie deinem Mann!
LG Sabine