Beiträge von Terrorfussel

    Zitat

    Gut, dass ihr eine 2. Meinung einholen werdet. So, wie es aussieht, kannst du Rowdys Blutbild ja fast besser deuten als die TA-Praxis (was ich nicht könnte). Ist das Blutbild bei eurem Haus-TA gemacht worden?



    Danke, lieb von euch ;)

    Ja, das Blutbild wurde bei unserem TA gemacht, eine Woche vor der Zahnsarnierung.

    Ob ich das Blutbild besser deuten kann als ein TA denke ich erst mal nicht, doch sollte man bei stark abweichenden Werten nachhaken und nicht nur beobachten. Wir werden somit die Beurteilung dieses Blutbildes und das nächste Blutbild abwarten.

    LG Sabine

    Shalea danke deiner Nachfrage ;)

    Rowdy geht es, soweit ich es einschätzen kann, ganz gut. Was mir auffällt ist, das seine Muskelatur stark abgebaut hat und er recht schmal wirkt. Zwei Werte im Muskelenzym sind auch stark erhöht und die TÄ vermutet eine Muskelerkranken oder Probleme an der Wirbelsäule, wobei ich das Letztere nicht bestätigen kann.

    Diese Vermutungen ohne tätig / weitere Untersuchungen zu veranlassen finde ich ein wenig merkwürdig und darum werden wir uns nächste Woche eine zweite Meinung einholen.

    Nur beobachten werden wir nicht.

    LG Sabine

    Leider sieht es bei Rowdy nun nicht mehr sooo gut aus. :sad2:

    Er hatte am 18.4. einen epileptischen Anfall und ich kontaktierte die Praxis darauf hin, die sich das natürlich nicht erklären konnten. Ich erbat das Blutbild, was eigentlich, laut Aussage vor der Zahnreinigung, gut aussah.

    Tja, als ich sie per Mail bekam waren doch ganze 7 erhöhte und 3 erniedrigte Werte drauf.
    Gut, manche Werte waren nicht so relevant doch stachen 4 erhöhte und zwei erniedrigte Werte für "mich" heraus. Also rief ich wieder in der Praxis an und man erklärte mir es sei nicht so schlimm, man sollte es beobachten.

    Ich werde nun ein Zweitmeinung einholen, da gerade mitunter der erniedrigte Glukosewert uns Kopfzerberchen bereitet und es dadurch eine Unterzuckerung ergeben und somit Krampfanfälle auslösen kann, oder es könnte etwas an der Bauchspeicheldrüse direkt sein.

    Wir werden abwarten was ein anderer TA dazu sagt und wenn nötig werden wir eine weitere Blutprobe nehmen lassen, denn laut der jetzigen Blutprobe wurde vom Labor außerdem noch angeraten, statt nur T4 gesamt die Bestimmung von THS und/ oder fT4 zur Absicherung einer Hypothyreose anzufertigen.

    Ich werde weiter berichten.

    LG Sabine

    Hallo Nicole

    Ich habe hier zwei Epihunde, obwohl Fussel unser größeres Sorgenkind ist und sehr lange Anfälle hat.

    Bitte bewahre erst mal einen ruhigen Kopf und sortiere deine Gedanken, ich weiß leichter gesagt als getan. Bitte gebe deinen Hund nicht auf, er kann nichts für die Anfälle und wenn eine schnelle Diagnostik folgt und er gegebenfalls auf Medikamente eingestellt wird, hat er auch eine reelle Chance und die hat jeder Hund verdient.

    Klar mit kleinen Kindern sind die Ängste natürlich noch größer, doch überlege erst mal kurzfristig die Situationen zu händeln. Türgitter sind erst mal eine gute Idee und auch ein eventuelles Maulkorbtraining wäre O.K. Mit Leckerlis durch den Maulkorb und langsames heranführen, ohne gleich den Maulkorb zu schließen bringt auch bei unsicheren, ängslichen Hunden Erfolg. Fussel wurde er auch antrainiert, zwar nicht wegen der Anfälle sondern für TA Besuche, doch brauchte er ihn noch nie.

    Versuche Stress zu vermeiden, auch ein Hund fühlt wenn du durch den Wind bist.
    Lasse dich bitte nicht von deinem Mann unter Druck setzen und entscheide für dich und dein Bauchgefühl, so wie du es tun würdest wenn du alleine verantwortlich wärest.

    Der richtige TA ist ein Neurologe oder Klinik mit Neurologen und bitte scheue nicht die Kosten und setze dich durch, wenn dir wirklich etwas am Hund liegt.

    Meine Neurologin hatte mir viele traurige Schicksale erzählt, bei denen mehrere Hunde eingeschläfert werden sollte und natürlich hat sie es nicht getan, es brach ihr das Herz und ich rede hier nicht von hoffnungslosen Fällen.

    Ich wünsche dir viel Kraft für die richtigen Entscheidungen!

    LG Sabine

    Hallo Elke,

    ich kann dich gut verstehen das du alle vermisst, doch glaube mir Momo wird einen Freudentanz ausführen wenn du wieder heim bist und da er so gut versorgt ist, brauchst du dir darüber wenigstens keinen Kopf machen. ;)

    Schön das du dich ein weniger besser, gestärkter fühlst und so nutze die Zeit um das Beste für dich zu tun. Hoffe das du dich gut eingelebt hast und dich dort wohl fühlst.

    Auch dir ein wunderschönes Osterfest und genieße die Sonne. :gut:

    LG Sabine

    Nicky, wahrscheinlich ist es wirklich falsch herüber gekommen.

    Wir sitzen in einem Boot, egal welche Anfallstypen und man versucht natürlich den besten Weg zu finden.
    Natürlich ist es etwas anderes wenn man Volltags arbeiten muss und somit nicht ständig ein Auge auf den Hund hat. Dein Hund hat weniger Anfälle und somit ist ihm erst mal geholfen. Es hat auch niemand gesagt das du den Hund weggeben sollst, also ich mit keinem Wort.

    Wir haben 24 Stunden Zeit und das ist dann wohl auch der gravierende Unterschied. Ich habe alle Zeit mich genau einzulesen / zu besprechen. Wann eine Dauertherapie nötig ist entscheidet die Neurologin, sie ist die Koryphäe auf dem Gebiet und wir gegen den Weg gemeinsam.

    Warum wird im Forum so oft auf eine Dauertherapie geraten, hat jemand eine Ahnung wie belasten das auf die Organe sein kann, welche Überwachung es benötigt, wie die Therapie mit einem Leber- oder Nierenschaden weitergeführt werden kann. Wenn erst mal Medikamente im Spiel sind kann man sie auch nicht wieder von Heute auf Morgen absetzen, wann überhaupt ausschleichen, kommen dann die Anfälle wieder oder nicht.

    Nein Bianca, nicht bei jedem Anfall / Anfallsart gehen Gehirnzellen kaputt.
    Ich habe manchmal das Gefühl das ich mich hier entschuldigen muss, weil wir anders agieren und nicht mal so einfach die Tabletten reinstopfen. Fussel ist gerade mal 2 Jahre jung und da überlegen wir schon erst mal die schonenste Art solange es geht, genauso sieht es die Neurologin. Doch wenn man so denkt ist man gleich hysterisch und bekommt irgendwelche Sprüche an den Kopf geworfen.

    Diese Erkrankung ist einfach schrecklich und Rowdy hatte vorhin, nach 2,5 Jahren Ruhe, wieder einen ersten Anfall.

    Ich wünsche deinem Hund alles erdenklich Gute, genauso wie deinem Mann!

    LG Sabine