Unsere Hündin wurde nach der ersten Läufigkeit kastriert. Sie ist jetzt 9 Jahre alt, hat keine Wesensveränderung, keine Inkontinenz, ist schlank und fit.
Natürlich sollte man sich voher informieren, doch sehe ich da auch noch einen Unterschied, ob ich relativ einsam auf dem Lande / Dorf wohne oder in Ballungsgebieten mit einer hohen Hundedichte.
Diese Statistiken bei den Pro und Contra Threads sind mir einfach zu ungenau / hochgerechnet, da niemals alle Hunde erfasst wurden / werden und die genannten Krebsarten auch bei jedem nicht kastrierten Hund auftreten können.
Upswürfe sind nicht erwünscht und vermehrerverdächtig, oder man ist dann zu dumm gewesen, um auf den Hund zu achten. Mischlinge sind sowieso nicht erwünscht (außer Th und TS). Obwohl die sind ja auch mal entstanden und wir sollten dann wohl nicht alle Mischlinge der Welt bei uns aufnehmen, sonst endet die Hundeflut nie.
Was mich wirklich erschüttert sind dann ältere / alte Hündinnen mit Gebärmutter oder Gesäugekrebs, wo das Risiko einer O.P. oder Narkose wesentlich höher ist und die Halter dann sehr verzweifelt sind, doch das zählt dann wohl nicht.
Das ist natürlich nur "meine" Meinung und da ich in einem Ballungsgebiet wohne, werden meine Hunde kastriert.
Also gut informieren, überlegen und dann den Schritt gehen, den man für richtig hält.
LG Sabine