Hi Claudia,
ich weiß nicht was manche Menschen denken, das ein Hund nur glücklich ist wenn er tobend und überdreht durch die Welt sprintet.
Fussel ist ein Teppichporsche mit Düsenantrieb. Er liebt Tannenzapfen und alles was fliegt, rannte in sekundenschnelle hunderte Meter von A nach B und tobte wie ein Irrer mit unserer Buffy.
Fussel liebte auch Stein, die er umher trug, sich drauf wälzte und scharrend rumbellte. Dann wurde er angeleint und es gab eine Auszeit, so oft bis er es verstand und die Steine liegen ließ. Ich wollte keine defekten Zähne und kein durchgeknallten Steinehorter.
Dann kam Tag X da begannen die extremen Rückenbeschwerden und er war gerade mal 8 Monaten alt.
Er sprang im Übermut eine 2 Meter hohe Spundwand herunter und konnte seine Hintergliedmaßen, nächsten Morgen, nicht mehr bewegen. Es gab schmerzlinderde Spritzen, tragen der Treppen, Wärme und Leinenpflicht für 3 Wochen. Als wieder alles O.K. war und er nach Tannenzapfen sprintete, schlief er plötzlich die Hinterpfote nach. Wir suchten einen anderen Arzt auf und nach ausführlicher Untersuchung, Gangbild, Tastuntersuchung und Digitalröntgen kam neben dem Rückenproblem noch HD dazu.
Fussel war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 1,5 Jahre jung.
Wir ließen eine Goldakupunktur machen und änderten radikal seinen Alltag. Keine Wurfspiele und wildes Toben mehr, dafür ausdauernde Spaziergänge - Suchspiele und viiiel Schwimmen, was er sehr gerne macht. Die Muskelatur wurde / wird weiterhin aufgebaut und diesem Hund, nun 2,5 Jahre alt, geht es sau gut. Er hat keine Ausfälle mehr, läuft sauber und ratzt nach seinen Aktivitäten Stunden in seinem Korb. Dieser Hund ist definitiv glücklich! 
Wenn dein Hund schon Spondylosen und Athrosen hat, was ja wohl Fakt ist, dann würde ich sofort was ändern, egal was jetzt noch an Diagnosen hinzu kommen. Wurfspiele mit Dreh / Stopbewegungen und extremes Toben sind Gift für die Wirbelsäule.
Hier noch ein interessanter Link zu Ballspielen:
https://www.dogforum.de/bitte-nicht-zu…0.html#p6811914
LG Sabine