Hi,
ich weiß nicht mehr ob ich hier schon geschrieben hatte, wenn ja wiederhole ich mich gerne.
Man waren wir vor fast 3 Jahren noch dämlich, was sich auch Dank des Forums und einige Vorfälle schlagartig geändert hatte.
Rowdy (Jack Russel – Chihuahuamix), damals 6 Jahre alt, war ein vorbildlicher Balljunky. Am Auslaufsgebiet angekommen wurde geworfen, geschossen was das Zeug hält und Rowdys Zunge schon fast auf dem Boden hing. Pause? Nein! Ein hibbeliger, fiepender Hund stand neben uns, geierte nur auf den Ball und wir konnten nicht mal in Ruhe einen Kaffee trinken.
Noch schlimmer war es im Urlaub, da nahmen wir sogar einen Tennisschläger mit, um den Hund noch besser „auszulasten“. 
Die ersten Krampfanfälle bekam er mit 5 Jahren – auf dem Weg zum Wald – aus der Ruhe heraus im Körbchen, zwischendurch Zitter- und Schwächeanfälle und der Letzte im Urlaub vor drei Jahren, als er vollkommen erschöpft vom Balldoofern auf und zugekrochen kam.
Die Ballspiele wurden sofort eingestellt und nun standen ruhige Spaziergänge, Schwimmen und Sucharbeiten auf dem Programm. Allmählich kam er herunter und wurde zusehends ruhiger und ausgeglichener, doch erst seit ein paar Monaten kann er auch Bälle von anderen Hunden oder heranfliegende Bälle wirklich ignorieren.
Heute ist uns klar, das Rowdy durch das Powern vollkommen unterzuckert, sowie teilweise überdreht war und so die Krampfanfälle entstanden.
Wenn ich heute andere HH sehe die unentwegt die Ballkeule schwingen wird mir ganz schlecht. Zum Glück haben wir noch rechtzeitig die Notbremse gezogen und wer weiß, was sonst mit Rowdy geschehen wäre.
Dieser Thread machte einen großen Teil "unseres" Umdenkens aus – Danke! 
LG Sabine