Hallo, leider sind die 3 Wochen nun rum und wir hatten eine herrliche, erholsame Zeit. Natürlich haben wir uns so manche Ausflugsziele angeschaut. Ich habe davon und auch von unserer Gegend Diashows und Videos angefertigt (für die, die unser Tagebuch nicht verfolgt haben) und euch reingestellt. Ihr dürft den Ton gerne anschalten!
Viel Spaß beim Schauen und in 2,5 Monaten heißt es wieder: „ Dänemark wir kommen“!
wir sind gut Zuhause angekommen, auch das Auto hat tapfer durchgehalten. Wir hatten wunderschönes Reisewetter und haben noch in Thorsminde Rast gemacht. Der Strand ist wirklich ein Traum und die Sicht so klar, das wir bis zu den Steilklippen in Bovbjerg schauen könnten. Irgendwie muss da ein Kamel oder ähnliches schlingernd durchgelaufen sein, den die Spur war eindeutig von keinem Hund oder Pferd. Ich habe von diesem Strand noch eine Diashow erstellt ( Ton bitte anstellen) und hoffe das es euch gefällt.
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Nun sind es ja nur noch 2,5 Monate bis wir wieder starten und so dürfen wir schon wieder hibbeln. Ob wir jemals Bernstein finden....schauen wir mal und das ist auch nicht so wichtig. Vielen Dank das ihr uns begleitet habt!
Ich denke auch, die richtige Dosierung zu finden, ist nicht so einfach. Eine so hohe Dosierung, das der Hund kaum noch am Leben teilnehmen kann, kann auch nicht richtig sein. Hier werden ganz doll die Daumen gequetscht, das ihr einen guten Mittelweg findet und dir wünsche ich viel Kraft für diese anstregende und gleichzeitig sehr emotionale Zeit.
Die Ticks wie man Bernstein erkennt haben wir, wie hier genannt,alle durch und wahrscheinlich sind wir einfach nur zu dämlich. Jeses Mal sage ich mir nein, du suchst nicht mehr und schon starre ich wieder auf den Küstensaum.
Tja,die Mängel.........die hatten wir eigentlich in jedem Haus,mal größere mal kleinere. Die Haussterne kann man nicht mit deutschem Standart vergleichen. Männe ist ja auch ein versierter Handwerker und was er schon alles repariert hat ist schon enorm. Von Lattenroste die verschraubt werden mussten,über Kamindichtungen basteln bis lockere Satelitenschüssel befestigen und einstellen.
Nur wenn am Kamin der ganze Griff fehlt und die Verriegelung innen sich keinen Millimeter bewegen läßt, hat auch ein Handwerker schlechte Karten. Gestern habe ich noch mal die Waschmaschine angeschmissen und das Wasser stieg wieder in der Spüle hoch,auch das Abwaschwasser bleibt erst mal stehen. Männe glaubt eher das ein Luftblase vorhanden ist, eventuell ist ein Rohr beim Verlegen nach oben oder unten gedrückt worden. Wir werden es Morgen bei der Abfahrt noch mal monieren, denn an einem zu hohen Grundwasserspiegel glauben wir nun garnicht. Ich glaube auch nicht daran, das immer nur wir diese Mängel feststellen - die bestanden doch auch schon vorher.
Heute ist schönes "Putzwetter" und ich werde die Arbeit noch vor mir hinschieben, da mir ein ausführlicher Standspaziergang erst mal wichtiger ist und wer weiß...vieleicht finde ich doch noch einen Krümel Bernstein!
Ach schade, dann ist es jetzt ja mit dem allabendlichen virtuellen Ausflug nach Dänemark erstmal wieder vorbei. Vielen Dank, dass Du uns an Eurem Urlaub hast teilhaben lassen Ich wünsche Euch eine gute Heimreise und drücke die Daumen, dass Euer Autochen durchhält
Edit: Oh, Ihr habt tatsächlich einen Bernstein gefunden , super! Wir suchen auch jedesmal und einmal hatte ich auch schon Glück .
Danke Malika,habe euch gerne mitgenommen.
Nein,Bernstein ist das bestimmt nicht,sehen sich doch viele Steine so ähnlich. Wir haben in den 8 Jahren Dänemark noch nichts gefunden....kann die einfach nicht unterscheiden!
Ich werde euch heute nicht langweilen! Das Wetter war durchwachsen mit Sonne und Schauer, doch konnten wir eine gute Stunde den Strand bei blauem Himmel genießen.
So langsam müssen die Sachen sortiert werden und Morgen wird neben einem ausgiebigem Spaziergang die Sachen gepackt und das Haus geputzt.
Wir und die Hunde haben die Zeit hier sehr genossen und fahren mit einem weinenden Auge am Samstag heim. Doch fahren wir ja im Dezember wieder hier her und so gibt es in diesem Jahr noch ein Wiedersehen.
Mein Fazit für Vrist: Ruhige Ferienhaussiedlung mit ländlichem Hinterland Flache Dünen und somit überwindungsfreundlich Die Nähe zum Strand ist fast unschlagbar Der Strand ist je nach Wetterlage fein sandig, bis viel kleinere Kiesel- und größere Steine Zum Einkauf ist es nur 2 Km und die Ausflugsziele liegen im Umkreis von 10 Km Die Bahn, wenn man nicht genau an den Schienen bucht, hört man kaum und ist nicht störend Bei Ostwind kommt ab und an Güllegeruch von den Feldern rüber Bis auf die Mängel,die aber zu händeln waren, sind wir mit den Haus sehr zufrieden. Es ist sehr hell und großzügig geschnitten. Mit Hunden ist es sehr pflegeleicht durch die Fliesenböden in Wohn – Flur und Bäder, die Schlafzimmer haben Holzböden.
Doch bleibt unserer Favorit die Gegend am Ringköbing Fjord. Es ist nur unsere Meinung.
Somit verabschiede ich mich erst mal und werde bestimmt noch Bilder nachschießen, wenn wir wieder in Berlin aufschlagen. Hoffe das die Bremsen noch durchhalten und wir gut ankommen.
Ich bedanke mich ganz herzlich für euer Interesse am Tagebuch und hoffe das es euch ein wenig gefallen hat. Schön wenn ich euch für ein paar Minuten täglich in das schöne Dänemark entführen konnte. :/
Heute kommen die Bilder als Diashow und noch ein Video bei einer Wettfahrt mit der Lemvigbahn...............ich wünsche euch viel Spaß dabei!
Das sich die Urlauber hier öfter mal daneben benehmen.
Die laufen laut motzend an den Discounterregalen lang, werden auch teilweise frech zum Personal. Das mit der Windel ist kein Einzelfall,die werden auch im Sand verbuddelt. Na ja und die fetten Hundehaufen, die an einer viel belaufenen Treppe zum Strand (neben dm Schneckenhaus),genau an der untersten Stufe abgesetzt wurden und wie selbstverständlich nicht entfernt wurde,obwohl direkt daneben ein Mülleimer steht. Ich nehme große Rücksicht und für mich ist es selbstverständlich den Kot meiner Hunde einzusammeln und das nicht nur hier. Es gibt hier auch die Leute,die einfach über dein Grundstück, dicht am Haus, langlatschen und frech sagen,das machen sie schon 20 Jahre so.
Warum sollten sie sich auch als Gast in diesem Lande anders benehmen, wie in ihrer Heimat.
Die Nacht hatte es kräftig geschauert und Männe konnte schlecht schlafen. Ich hatte davon nichts mitbekommen und konnte dem Tag frisch und ausgeschlafen begegnen. Kleinere Schauer machten mir schon nichts mehr aus und so schlüpfte ich in meine Gummistiefel und absolvierte unsere Runde. Männe fuhr anschließend einkaufen und ich machte den Abwasch. Klar, das Wasser lief wieder nur sehr schleppend ab, doch das kratzte mich die letzten zwei Tage nicht mehr.
Wir hatten beschlossen noch mal nach Thyborøn zu fahren, da wir uns den Ort ausführlicher ansehen wollten und Männe sich den Westwall, sprich viele eng aneinander stehende Bunker anschauen wollte. Hunde eingeladen und los. In Vrist regnete es noch ein wenig und in Richtung Thyborøn, obwohl nur 10 Km nördlicher, wurde es trockener und teilweise kam die Sonne zum Vorschein.
Wie schauten uns den Hafen an und auf einem Stützsegel eines Bootes zeigte ein Stinkefinger, was der Besitzer von der EU hält. Wir schlenderten noch ein wenig durch die kleine Einkaufspassage, immer auf der Suche nach frischen Krabben oder Muscheln, doch leider Fehlanzeige. Am Parkplatz gibt es ein kleines Aquarium, wo sogar angeleinte Hund mit hinein dürfen und vor der Tür wassertechnisch für die Vierbeiner gesorgt wird.
Ein PKW verließ gerade den Parkplatz und ich sah von Weitem irgendetwas auf dem Schotter liegen. Ich lief hin und da lag eine volle Windel und ein kleiner Stoffaffe – Schweine gibt es leider überall.
Wir leinten die Hunde an und liefen zum Strand, wo die vielen Bunker stehen sollten. Bei dem Anblick der riesigen Bunker, die sich wie Perlen aneinander reihten, schlug Männes Herz höher und auch ich fand sie sehr imposant. Fussel erklomm natürlich auch wieder so manche Höhen und mir blieb so manches Mal das Herz stehen, als er an der Spitze einzelner Bunker auftauchte, doch wachte Männe über die Situation und Fussel hörte fantastisch auf Rückrufe.
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Zwei Stunden wurde alles eingehend inspiziert und begutachtet, als wir zum Auto zurückkehrten. Auf den Heimweg fing es wieder an zu regnen, doch mittlerweile hatte sich schöner Abendhimmel breit gemacht. Es war wieder ein schöner und erlebnisreicher Tag und klar, ich wisst was jetzt kommt......
Leichter Nieselregen fegte am Fenster vorbei als wir die Augen öffneten. Nach einem heißem Becher Cappuccino im Bett, rafften wir uns auf und drehten unsere Morgenrunde. Am Frühstückstisch beobachteten uns drei Augenpaare und klar, gab es von jedem Brot oder Toast eine Ecke für die Felle. Im Anschluss verschwand Männe kramend im Auto und es dauerte eine beträchtliche Zeit bis er wieder im Haus auftauchte. Ich fragte was er denn suche und er sagte das Ölspray. Ich sagte ihm, das es in einer offenen Ablage liegt, doch er hatte alles abgesucht und nichts gefunden. O.K. ich zum Auto an die Ablage – Zewarolle und Glasreiniger angehoben und Männe, ohne Worte, die Dose in die Hand gedrückt. Immerhin fand er verschollene Dinge wie ein Federballspiel und einen Wurfring der Hunde. Suchen heißt für manche Männer den Blick schweifen zu lassen, doch nicht in die Tiefen vorzudringen – das kann er auch gut in unserer Küche, wenn er was in den Schränken sucht.
Der Himmel lockerte gegen Mittag auf und wir gingen wieder an den Strand. Ein Surfer kurvte ganz nah am Strand entlang, machte Pause und setzte dann wieder sein Segel zur Weiterfahrt.
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Ab dieser Woche waren nur noch wenige Urlauber hier und somit hatten wir den Strand fast für uns alleine. Das Meer brauste und so mancher Schaum bildete sich in den Buhnen und flogen dann, wie vom Katapult abgeschossen, über den Strand. Der Himmel zeigte kaum noch Wölkchen und so genossen wir die Sonne, schlenderten immer suchend nach Kostbarkeiten über den Strand und die Hunde tobten unbeschwert herum.
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Am Nachmittag setzten wir uns noch auf die Terrasse und die Hunde grasten im näheren Umfeld. Heute soll es Auflauf geben und so inspizierten wir den Ofen. Ach nö, die Tür rastete nicht richtig ein, doch der Gummi war wohl dicht – die Situation hatte irgendwie Ähnlichkeit mit der Kamintür. Nach den ersten skeptischen Minuten absolvierte der Ofen tadellos seine Arbeit und so kann nun gespeist werden. Das Männe gerne und gut kocht genieße ich natürlich sehr und bin froh, das er mir diese Arbeit abnimmt.
Wenn das Wetter es Morgen auch wieder gut mit uns meint, werden wir noch mal nach Thyborøn fahren und es noch mal ausführlich alle Ecken anschauen.
Leider neigt sich wieder ein Tag dem Ende und langsam denke ich wehmütig an die Heimfahrt, die leider immer näher kommt............. Die Hunde haben es sich auf ihren Polstern gemütlich gemacht, obwohl Fussel als Kleinster / Flachster es sich immer auf Buffy Polster breit macht. Doch das stört sie nicht und lässt sich eben auf ein kleineres Polster nieder.