Hallo Moni
Epilepsie mit 11,5 Jahren zu bekommen ist eher untypisch. 
Ich wurde den Hund richtig durchchecken lassen, speziell die Organwerte - Zucker - eventuell Schilddrüse und man sollte in dem Alter auch an Durchblutungsstörungen / Tumor im Kopfbereich denken.
Am besten wäre natürlich ein Neurologe, der sich den Hund genauer anschaut.
Fussel hat seit seinem 8 Lebensmonat Epilepsie bei Stress- und Angstsituationen, bekommt aber nur Notfallmedikamente für den jeweiligen Anfall, also kein Dauermedikament.
Rowdy hatte mit 5 Jahren Krampfanfälle bekommen und es stellte sich erst viel später heraus, das er in den Situationen unterzuckert war. Zum Glück hat er kein Antiepileptiker bekommen, wäre vollkommen falsch gewesen.
Wenn ein Hund, der wirklich unter Epilepsie leidet, Medikamente einnehmen muss kann es bis zwei - drei Wochen dauern bis es wirkt. Je nach Schwere muss öfter ein zweites Mittel verabreicht, oder die Dosis erhöht oder gewechselt werden.
Doch auch da ist keine Zuverlässigkeit. Bei einem drittel der Hunde schlagen die Medikamente gut an, bei dem zweiten Drittel können noch abgeschwächte oder weiter auseinanderliegende Anfälle auftauchen und das letzte Drittel spricht garnicht auf die Medikamente an und müssen, wieder je nach Schwere, erlöst werden.
Mein Rat ist wirklich den Hund eingehend untersuchen zu lassen, ob eine andere Grunderkrankung für die Krampfanfälle verantwortlich ist!
Alles Gute für deine Fellnase! 
LG Sabine