Liebe Themenstarterin,
ich denke Chris hat es gut formuliert und ihr solltet im Familienrat noch mal in Ruhe darüber nachdenken und jeden, auch die Kinder, ausführlich zu Worte kommen lassen.
Ich lese in deinen Zeilen das Ben nicht gerade dein Herzhund war, aber er dir trotzdem sehr ans Herz gewachsen ist. Du möchtest ihn nicht in seiner Freiheit beschneiden und setzt einen Maulkorb auf, das finde ich schon einen sehr guten Weg und zeugt, trotz Zweifel gegen Ben, von einer gewissen Fürsorge.
Meine beiden Söhne sind auch mit einem Hund aufgewachsen und auch dort gab es manch heikle Situation und auch mal eine Schramme, doch habe ich nie die Schuld beim Hund gesucht, sondern auch die Kinder mussten lernen wie ein Hund tickt, man nicht einfach so drauflascht und wann er seine Ruhezeit brauchte. Heute manage ich es mit drei Hunden und Enkelkind.
Gute Besserung für deine Tochter und ich finde es klasse, wie sie weiterhin zu Ben steht und zum Glück kein Trauma entwickelt hat! 
Wegen der Epilepsie liebe BieBoss sollte seinen Blick schon mal über den Tellerrand bemühen und die Erkrankung nicht zu pauschalisieren. Wenn ein Hund zweimal im Jahr einen Anfall bekommt sind Antiepileptiker nicht die erste Wahl. Dann kommt es auch noch auf Dauer und Intensität an. Somit sind Notfallmedikamente erst mal ausreichend. Sollten sie öfter auftreten muss erst mal ein Auschlussverfahren der erste Weg sein und eventuell auch was es auslöst und nein, auch ich halte nichts davon einem Hund ohne Nachforschung die Medikamente in den Hals zu stopfen!
Rowdy hatte zwei Jahre epileptische Anfälle und die zeugten, nach langer Suche, von einer Unterzuckerung und somit wären Luminal etc. fatal gewesen.
Fussel hat die Anfälle seit seinem 8 Lebensmonat, ist in neurologischer Behandlung und hat Notmedikamente. Bei ihm sind es Stresssituationen und die gilt es anzugehen und nicht einfach Medikamente zu verabreichen.
Auch wirken die Medikamente bei wirklich starken Epileptikern nur zu einem drittel dieser Hunde, bei den Anderen wirken sie garnicht oder schwächen die Anfälle nur ab und oft muss noch ein Zusatzmedikament gegeben werden, von den Nebenwirkungen auf Leber und Nieren ganz zu schweigen.
Der Anteil der Hunde die beim Anfall oder danach aggressiv werden ist nur eine Minderheit, meine Hunde suchten / suchen dann unsere Nähe!
Also bitte erst wirklich sachkundig machen, ehe man hier solche Zeilen von sich gibt!
LG Sabine