Beiträge von Terrorfussel

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    Ich hab mir den Link gerade mal angeguckt. Und genauso hat uns das die Hundetrainerin auch erklärt und das üben wir auch so. Aber er springt mich dann auch gerne direkt an wenn er merkt "ich hab was vor mit ihm".

    Higgins war von Anfang an seit er bei uns ist sehr aktiv und aufgedreht. Da unterbrechen wir auch manchmal das Spiel mit dem Großen weil er schon sehr frech ist und kein Ende findet. Wenn er mal einen über bekommt quickt er und geht aber direkt wieder hin. Er begattet den Großen auch. Also diese Zwangspause für ihn ist schwer umzusetzen.

    Die Bindung baue ich schon auf. Ich gehe ja auch mit ihm alleine raus. Wir haben einen Wurfbeutel den er total super findet. Oder ich gehe mit ihm alleine in den Garten und spiele mit ihm oder lasse ihn aportieren. Abends wird dann auch auf dem Boden gekuschel und gekrabbelt oder so. Die beiden sind nicht komplett sich selbst überlassen.

    Bei den Ermahnungen benutze ich eben "Nein" wenn er was nehmen möchte oder "Raus" wenn er nicht in die Küche soll. Da nehm ich ihn dann auch am Halsband und setze ihn vor der Küche ab und sage "Sitz". Solange er sitzen bleibt lobe ich ihn zwischendurch immer wieder dafür.

    Das hört sich doch soweit sehr gut an und nun brauch es Zeit und Geduld um diese Dinge, Übungen zu Verinnerlichen und das brauch bei einem jungen Hund nun mal gefühlte 7654980000 Wiederholungen. :roll:

    Unsere Hunde haben alles erst so richtig verinnerlicht ab 1 Jahr, einer ein wenig früher und Fussel viel später! :D

    LG Sabine

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    Higgins ist vielleicht zwei drei Stunden in der Box. Nämlich wenn wir einkaufen sind oder so. Ich denke es gibt Fürsprecher und Gegner von Boxen. Insofern kann ich es hier nicht alles Recht machen. Unabhängig davon das Higgins damit klar kommt.

    Natürlich hab ich Geduld mit ihm. Aber wenn er wie beschrieben auf manche Ermahnungen null reagiert kann es ja sein das es einen besseren Lösungsweg gibt.

    Zur Box, mir geht es nicht um Fürsprecher oder Gegner einer Box, sondern das es für einen Hund nicht gut sein kann über Stunden in eine Box gesperrt zu werden und es dann tierschutzrelevant ist. Hatten wir hier genug durchgekaut und es wird immer wieder Halter geben, die sie missbrauchen, was ich dir nicht unterstelle und man sollte an dem Problem arbeiten, denn eine Boxenarrest sollte keine Dauerlösung sein.

    Wie schon geschrieben kann weniger mehr sein. Gerade in diesem Alter drehen die Junghunde immer mehr auf und können dann kaum noch entspannen. Wenn du deine beiden Hunde „machen“ lässt, also im Garten, Feld toben ohne an die Bindung zu arbeiten, kann es passieren das sich der Jungspund nur noch überwiegend an euren anderen Hund orientiert.

    Hast du ein Abbruchswort vernünftig aufgebaut, wenn nicht schaue mal in den Link:

    https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t18293.html

    Unsere Hunde haben im Alter zwischen 5 und 8 Monaten auch für neue Kleidungsstücke und üppige Renovierungsarbeiten gesorgt, doch das war mir bewusst als ich sie aufnahm.
    Heute kann ich über die fehlenden Plastikteile an der Kleidung, verdächtige Löcher in den Schuhen, halb aufgefressene Decke und die fehlende Wandecke lächeln.

    Du solltest darauf achten das der Hund nicht so viel Rummel hat, arbeite mehr mit ihm allein ( Suchspiele, Futterbeutel suchen apportieren etc.) für eine gute Bindung und das ist wichtiger als stupide Kommandos zu erlernen, denn die kann man spielerisch mit einbauen.

    Wir gehen mit unseren Hunden, außer Morgens und Abends um den Block, am Mittag 1 - 2 Stunden aufs Feld oder in den Wald, danach ist Ruhe im Schacht und schlafen angesagt!

    Wie sehen denn deine Ermahnungen aus worauf er nicht reagiert, gib bitte mal ein Beispiel?

    LG Sabine

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    [ Was bedeutet "Neuzugang" konkret?
    Wie lange ist er nun da?

    Gruß
    Leo

    Soweit ich gelesen habe ist der Hund seit August dort und kommt aus Sardinien.

    Meine Aussagen haben nichts mit Klugsch.... zu tun, doch gerade wenn man einen Auslandshund aufnimmt, sollte man sich bewusst machen das viele ganz anders ticken und eben ein Stück länger brauchen, um sich richtig einzuleben. Klar, gebe auch ich gerne Hilfestellung, doch diesen dramatischen Überschriften mit Hilfe..hilfe.. nehmen immer mehr zu und ja, ab und an nervt es.

    Wenn mit jemand etwas sagen möchte, kann es gerne die TS machen.

    LG Sabine

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    Wir wollten einen Welpen als Zweithund und haben von unserer Tierärztin den Tipp bekommen beim Tierschutz zu gucken.]Dann hole ich lieber einen Hund von der Strasse oder aus dem Tierheim als vom Züchter. Er war nicht eingeschüchtert oder so. Hat also scheinbar keine schlechten Erfahrungen gemacht die ihn negativ geprägt haben.

    Die Box habe ich von verschiedenen Leuten (Trainern, anderen erfahrenen Hundehaltern) als Versuch empfohlen bekommen. Er ist total entspannt in der Box. Es handelt sich hier übrigens um eine große Gitterbox mit Sicht zu allen Seiten, Stand direkt an der großen Fensterfront. Keine Plastik-Transportbox.

    Ich denke schon das der Junghund sich gewisse Verhaltenszüge vom Grossen abguckt.

    Na ja , ich bin auch erfahren -Tierheimhund, Auslandshund und ehemals 3 Wochen alten, ohne frühsolizalsierten, Welpen und keiner dieser Hunde ist in eine Box gekommen - warum auch. Was bewegt heute die HH Hunde in Boxen zu sperren, die eigene Unzulänglichkeit / Bequemlichkeit / Ratlosigkeit?

    Stimmt, ein Junghund schaut sich schon gewisse Verhaltenszüge von älteren Hunden an, doch sind diese nicht immer die Positivsten und ersetzt keine eigene Erziehung!

    Er ist in einer Junghundphase und macht Mist, ganz normal und deshalb gleich wahnsinnig zu werden, zeugt von sehr großem Geduldsmangel und Überforderung ! :roll:

    Hallo, da ist ein Junghund der eben noch altersmäßig Dämlichkeiten im Kopf hat, da muss man nicht nach " Hilfe" rufen, nur meine eigene Meinung, gerade weil ihr schon eine älteren Hund im Hause habt. ;)

    LG Sabine

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    Ich möchte lieber, dass mein Hund noch ein paar anfallsfreie Jahre hat, denn die sind ja wirklich wertvoll und die Spätfolgen schiebe ich nach hinten. Ihr kriegt das schon hin =)

    Dann muss man sich auch ausführlich mit Epilepsie beschäftigt haben und seinen eigenen Hund gut einschätzen / kennen müssen in den Anfallsgründen / Symptomen, oder man kann auch komplett daneben liegen.

    Wenn du in unserer Situation wärest, würdest du dich damit auch ganz anders auseinsetzen, das glaube ich ganz sicher!

    Ob wir es hinkriegen wissen wir nicht, doch versuchen wir für Fussel einen Weg zu finden! :gut:

    LG Sabine

    Ehrlich, ich habe nur eine Frage.......verdammt, warum holt man sich eine Auslandshund und hat keine Geduld mit der Erziehung?

    In eine Box sperren ---super, klappt ja toll. :roll:

    Wir haben eine Auslandshündin mit 5 Monaten aufgenommen, mittlerweile 9,5 Jahre alt und ja, wir haben geschlagene 3 Jahre gebraucht, um aus dieser geschundenen Kreatur einen suveränen Hund zu machen!

    Was verlangt ihr nach so einer kurzen Zeit?

    Was erhoffst du dir, was der Junghund sich von dem anderen Hund anschauen soll?

    LG Sabine

    Bibi, es ist leider nicht immer so einfach wie man denkt!
    Du kennst kein Epilepsieforum, warum auch da es deine Hunde nicht betrifft und das ist jetzt wirklich nicht negativ belegt. ;)
    Erst wenn man dort die Berichte / Erfahrungen liest sieht man den wirklichen Kampf gegen die Epilepsie, die Folgen der Medikamente, die Hilflosigkeit trotz mehrere Medikamente, die schlaflosen Nächte unter Statusanfällen etc.
    Doch es gibt auch Erfolgsmeldungen, doch die sind in der Minderzahl, leider.

    Glaube mir ich habe unendlich viele Stunden, Tage und ganze Nächte in Foren, Studien und Berichten über Epilepsiehunde verbracht und es ist eine verdammt verzwickte Situation, da jeder Hund anders, die Medikamente nicht gleich wirkend, viele Hunde Leber / Nierenschäden bekamen und manche Hund ohne Geduld und Abklärung / Geduld einfach eingeschläfert wurden.

    Die Schilddrüsenergebnisse waren für die Neurologin in Ordnung, nur sah die Verhaltentherapeutin, im Zusammenhang, mit Angsthunden eine Behandlungswürdigkeit, was wir natürlich nicht wissen konnten.

    Nein, nicht nach zwei Anfällen im Jahr wären eine Epilepsie, wie auch gelagert behandlungsbedürftig, sondern mehr als vier, laut allgemeiner Information, doch für die Neurologin noch nicht sinnvoll, laut Fussels Auslöser.

    Klar „können manche“ Hunde unter Medikamenten eine Zukunft haben und anfallsfrei sein / bleiben (siehe deine Aussage zur verspäteten Einnahme), doch ist das längst nicht bei allen Epilepsiehunden so und so mache sind an den Nebenwirkungen / Organversagen verstorben.

    Nein Bibi, Epilepsie ist keine HD oder Arthrose und erst wenn man sich wirklich damit richtig auseinandergesetzt hat, weiß man welche Aufgabe vor einem steht, mit dem ganzen Für und Wider mit seinem Hundes.

    Wie gesagt, ob unser Weg der „Richtige“ ist wissen wir noch nicht, doch die Hoffnung stirbt zuletzt!

    LG Sabine

    Danke auch dir Angie! :smile:

    Leni,
    wie haben so viele schöne Momente, Stunden, Tage, Wochen mit Fussel, er ist eben ein Clown, ein Lutscher, immer ein wenig anders wie andere Hunde und jeder der in kennen lernt schließt ihn in sein Herz.
    Natürlich haben wir auch Ängste, große Ängste und wir wissen nicht ob unser „jetzige“ Weg der Richtige ist, ob die Entscheidung doch Medikamente zu verabreichen der Bessere wäre.

    Was wird unter den Medikamenten passieren, werden wir unseren Clown nicht mehr wiedererkennen, wenn er torkelnd kaum aus seinem Korb kommt, kaum noch am Leben teilhaben kann, was wenn die Medikamente nicht helfen und er trotzdem weiterhin Anfälle bekommt, was wenn wir erkennen müssen das eventuell der Tag x kommt.......eine Erlösung der letzte Weg ist. Einfach nur eine Spirale an Gedanken / Gefühle die schon an und ab sehr belastend sind und in so manchen Momenten die Augen mit Tränen füllen.

    Nein, ich möchte nicht daran denken und ich weiß aus einem Epilepsieforum, das es vielen anderen Hunden beschissener geht, die unter Medikamente trotzdem mehrfach am Tag krampfen.
    Diese Erkrankung ist nicht mal „eben“ mit Medikamenten zu heilen und das ist uns sehr bewusst. Die Anspannung ist sehr groß, jedes aus dem Korb poltern, jedes war da jetzt ein Kopfwackeln zu sehen oder habe ich mich getäuscht, lassen unseren Adrenalinspiegel rapide ansteigen.

    Verwandte und Bekannte können nicht verstehen das wir Fussel nicht alleine lassen möchten / können, doch eine Mitnahme ist auch nicht erwünscht, nein sie möchten keinen Anfall vor Ort erleben und als Ausrede kommt dann: „von mir aus könntet ihr ihn ja mitbringen, aber mein Mann / Frau kann nicht mit Hunden oder deren Haare“. Alles klar, dann bleiben wir eben zu Hause! :roll:

    Doch eins wissen wir genau, wir werden ALLES versuchen einen Weg zu finden, um Fussel zu helfen, denn auch wir wissen nicht wie sich alles weiterentwickeln wird.

    Ich danke euch für euer Verständnis, eure Daumen und das ihr bei uns seid, eben auf diesem hoffentlich richtigen Weg für Fussel.

    Habe vorhin unsere Therapeutin, wegen dem letzten Anfall angeschrieben und wir hoffen sie meldet sich Morgen.

    LG Sabine