Hallo,
so wie ich das lese kann und kennt dieser Hund "nichts"!
Er ist gerade mal eine Woche bei euch und so muss er erst mal ankommen, denn von der Tötungsstadion zur Pflegestelle (wenn es stimmt) und dann zu euch, ist für den Hund eine riesen Umstellung. Dann noch viele Personen und Trubel.
Leider werden leichtfertig Hunde aus anderen Ländern und Tötungsstadionen aufgenommen und der neue Halter stellt schnell fest, das er oft hoffnungslos mit den Problemen dieser Hunde überfordert ist.
"Ich" würde den Hund erst mal in Ruhe lassen, einen Platz geben wo er "Ruhe" vor "jedem" Familienmitglied hat und das auch einzuhalten ist. Ihr könnt euch auf eine sehr lange Erziehungszeit einstellen und ähnlich einem Welpen alles mit liebevoller Geduld und ruhige Konsequenz aufbauen, wenn ihr die Zeit geben möchtet.
Eine Hausleine macht Sinn, somit wird er nicht körperlich bedroht und braucht nicht drohen und abschnappen.
Den Hund würde ich erst mal nicht so leichtfertig und so dicht an das Baby lassen, bis ihr gelernt habt ihn einzuschätzen.
Die Angst / Aggression vor Männer kann man mit Handfütterung oder Happen zuwerfen abmildern, dabei leicht zur Seite stehen - hocken und nicht anschauen. Denn Hund nie bedrängen und ihn kommen lassen, mit Leckerli unterstützt lernt er auch so auf Name / Zuruf zu kommen.
Es gibt einfach so viel zu beachten/ zu berücksichtigen und über das Internet Tipps zu geben, ohne die Situation vor Ort zu sehen, ist fast unmöglich.
Somit ist ein Hundetrainer vor Ort schon angebracht. Ich hoffe nur das es auch ein "guter" Trainer ist, da diese Berufsbezeichnung leider nicht geschützt ist.
Hier eine Anleitung für das "Nein" beibringen, denn woher soll er die Bedeutung kennen.
https://www.dogforum.de/bring-deinem-h…bei-t18293.html
LG Sabine