Zitat
Darf ich mal fragen, wofür die Zylkene gut sind?
Hier der Link dazu:
http://www.fave-canem.de/Fave_Canem/Hilfsmittel.html
Auszug:
Zylkene
Zylkene gehört mit seinem Wirkstoff (Alpha-S1-Casozepin) zu dem Nahrungsergänzungsmitteln. Naja, eigentlich fällt es eher in den Grenzbereich zwischen Nahrungsergänzung und Medikament. Es handelt sich beim Alpha-S1-Casozepin um ein Peptid das bei Säugetieren während der Säuglingsphase eine ganz normale körpereigene Substanz ist die eine beruhigende, angstlösende Wirkung hat.
Mit zunehmendem Alter wird im Körper des heranwachsenden Säugetieres allerdings immer weniger und schließlich gar kein Casozepin mehr produziert. Führt man allerdings diese bei Säuglingen natürlich vorkommende Substanz von außen zu, entfaltet sie auch beim erwachsenen Individuum ihre angstlösende, stressreduzierende Wirkung.
Das ganze ist keine Hokus-Pokus. In verschiedenen Studien konnte die Wirksamkeit klar belegt werden. Sie ist in ihrer Stärke vergleichbar mit den handelsüblichen, angstlösenden Medikamenten.
Hier zunächst ein Link zu der Broschüre des Herstellers:
Zylkene von Intervet
Das ist natürlich jetzt alles Herstellers Eigenlob, aber wie gesagt: Das haben die sich nicht nicht einfach so aus den Fingern gesogen. In der Kleintier konkret, einer Fachzeitschrift für Tiermedizin, ist dieses Jahr ein Artikel über Casozepin und Co. erschienen. Falls jemand Zugang zu der dieser Zeitschrift hat, wäre ich für eine Kopie dankbar.
Um das Herstellergeschwafel nicht ganz ungelegt zu lassen: Hier noch ein paar Links zu den Abstacts einiger Untersuchungen, die sich mit der Wirksamkeit von Alpha-S1-Casozepin beschäftigen:
In dieser kleinen Studie wurde die Wirksamkeit von Zylkene mit Selgian verglichen:
Zylkene vs. Selgian
In der folgenden Arbeit wurde die Wirkung von Zylkene auf ängstliche Katzen getestet:
Zylkene bei Katzen
Hier schließlich eine Studie an Ratten. Hier zeigte sich für den Wirkstoff von Zylkene eine Wirksamkeit, die mit der von Diazepam vergleichbar ist.
Zylkene vs. Diazepam
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
Weder Medikamente noch Nahrungsergänzungsmittel können ein gut geplantes Training gegen Ängste ersetzten. Es kann nicht darum gehen, Ängste zu betäuben, wir müssen den Hunden helfen ihre Ängste zu überwinden.
In schweren Fällen ist es jedoch vor allem zu Beginn des Trainings sinnvoll, den Hund auf der physiologischen Ebene zu unterstützen. Insbesondere wenn Hunde lange Zeit unter Ängsten und Stress gelitten haben, arbeitet man anfangs gegen eine verzerrte Hirnchemie an. In solchen Fällen können Hilfsmittel wie z.B. Zylkene helfen ein Polster an Anfangserfolgen zu schaffen, auf denen das weitere Training aufbauen kann.
Wie geht es Corey heute?
LG Sabine