ZitatWie meinst du das mit dem Altenativverhalten? Es wird doch immer geraten den Hund zu ignorieren - das versteh ich jetzt nicht.
Könntest du mir da eins zwei Beispiele nennen?
Da hast du recht und man verknüft das Ignorieren oft situationbedingt falsch.
Beispiel ignorieren:
Welpe dreht auf und beißt in die Hände, Hose etc. - dann beende ich das Spiel, dreh mich um und ignoriere - Lernefekt, wenn ich meine Zähne unkontrolliert einsetzte, ist sofort Schluss mit lustig.
Fussel hatte die Angewohnheit bevor es in den Wald ging aufzudrehen, sprich er lief immer eng um mich rum wenn ich mir die Schuhe anzog und vesuchte in meine Hand zu schnapsen.
Alternativverhalten / Umlenkung:
Fussel wird auf den Fußableger vor der Tür plaziert und dafür mit Leckerli belohnt. Er hat jetzt gelernt, wenn es in den Wald geht, ab auf den Vorleger und ruhig absitzen bis wir gehen.
Beispiel für dich:
Hund soll beim Essen nicht dabei sein. Den Hund ruhig und freundlich aber souverän dort hinführen, wo er in der Zeit verbleiben soll (Korb etc) und fürs Bleiben belohnen. Das Schritt für Schritt und mit Geduld aufbauen.
Ein Hund kann das Ignorieren über lange Zeit nicht verstehen und es bringt auch nichts.
Ich finde die Auslaufszeiten von insgesamt 3 Stunden auch noch zu viel in dem Alter und man ereicht oft das Gegenteil, einen aufgedrehten Hund der schlecht runterfahren kann - statt einen ausgeglichenen und noch ruhebedürftigen Hund.
LG Sabine