Beiträge von Terrorfussel

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    [Unterbrechen ja, aber ein "ordentlicher Anranzer" wird einen Welpen nur irritieren und ggf. ängstigen. Er kann es ja in der Regel einfach noch nicht einhalten bzw. hat er noch nicht verknüpft, dass draußen machen toll ist. Wieso sollte es helfen ihn da anzuschnauzen? Wenn mans sieht: unterbrechen (durchaus mit einem ruhigen Nein - auch wenn der Welpe es noch nicht kennt, nur damit die Situation verbal unterbrochen wird), hochnehmen, raussetzen, machen lassen, loben.

    Naja, die Rede ist hier von einem 7 Monate alten Junghund und "ich" sehe bei der Problematik einen Stressfaktor.

    LG Sabine

    Ich danke euch! ;)

    Ja Gisela, ich bin froh das ich so hartnäckig nach den richtigen Auslöser gesucht habe, meinem Bauchgefühl gefolgt und auch fündig geworden bin. Auch über meine ganz eigene, zusammengebastelte Therapie ohne Halti, wie die Verhaltenstherapeutin eigentlich vorgeschlagen hatte. Nein, wir wären da wohl aneinandergerasselt und so wie ich es jetzt mache, mit absolut positiven Aufbau und reichlich Lob, entspricht es genau das, was Fussel braucht und seine Aufmerksamkeit gehört nun ganz mir. :smile:

    Nicht nur in der Hinsicht haben wir große Fortschritte gemacht, sondern auch bei der Findung zum leidigen Kotfressen. Zu 90% hatten wir es durch ständiges beobachten und rechtzeitigem Abruf im Griff, doch die letzten 10 % blieben und es war teilweise sehr anstrengend.
    Monatelang recherchierte ich auch in diese Richtung und nun habe ich die Nadel im Heuhaufen gefunden. Fussel hat ein Vitamin K2 Mangel und musste diesen durch fremden Hundekot kompensieren. Ich futtere jetzt "Grün", alles was grün ist wie Kräuter, Salat und wichtige Algen und schlagartig hat es aufgehört, tja da muss man erst mal drauf kommen und ist bei jedem Hund bestimmt auch anders gelagert.

    Es läuft einfach nur rund und ich bin glücklich Fussel aus dieser Unsicherheits- und Angstarre geholfen zu haben, dadurch den Stress zu senken und somit die Anfälle, in den letzten Monaten, fast auf null zu reduzieren.

    Wir freuen uns auf das Frühjahr und werden die Zeit mit unseren Fellen genießen! ;)

    LG Sabine

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    Was mich interessieren würde: Verändert ihr die Fütterung jetzt, da es draußen wieder wärmer wird? Oder andersrum: Habt ihr anders gefüttert, als es in den letzten Wochen so kalt war? (Sollte ich das irgendwo überlesen haben, entschuldigt bitte. Hab jetzt nicht mehr alles nachgelesen.)
    Mir fällt bei meinem Hund schon auf, dass er im Winter einen deutlich höheren Energieverbrauch hat, ich habe daher in letzter Zeit mehr Kohlehydrate und Fett gefüttert. Er hat zwar auch einen guten halben Kilo zugenommen (bei normalerweise knapp 10 kg Körpergewicht). Aber ich denke, dass etwas Fettschicht als Isolation im Winter nciht schaden kann, und mit weniger Energie im Futter war er insgesamt total schlapp, hat also offenbar mit seiner Energie hausgehalten. (Und den halben Kilo bekommen wir schon wieder runter.) :-)



    Nein, "wir" füttern das ganze Jahr gleich, außer im Urlaub wo erheblich mehr Energie verbraucht wird.
    Für den Winter haben sie ihr Fell und brauchen keine Isolierspeckschicht, somit müssen wir auch nichts abtrainieren. Doch "schlapp" sind unsere Felle im Winter sowieso nicht, habe eher das Gefühl das sie durch die kühlere Witterung aufleben und richtig fit sind.

    Vormittag gab es
    Haferflocken
    Obstmix

    Ziehmer

    Abends
    Huhn
    Kartoffelmus in Suppengemüse
    Eierschale, Öl, Kokosflocken, Algen

    LG Sabine

    Ohje,
    gleich zwei O.P. hintereinandern ist schon heftig, doch ich hoffe das die Maus sich nun langsam regenerieren kann. Die akute Phase kann bis 3 Monate dauern und auch danach muss sie noch geschont werden. Ich würde auf jeden Fall eine THP zur Hilfe heranziehen, damit sie / er dir alles Wichtige zeigen kann!

    Alles Gute für die Maus und dir viel Kraft!!

    LG Sabine

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    Hi ich habe folgendes Problem meine Hündin kann über haupt nicht mit kleinen Kinder, hat immer angst und will wegrennen.

    Es gibt viele Hunde die unsicher gegenüber Kleinindern sind, gerade wenn sie diese kleinen Wesen nicht kennengelernt haben. Sie bewegen sich nicht so ruhig wie Erwachsene, dazu hampelnd diese kleinen Wesen unkontrolliert herum und schreien dann auch noch oft in den höchsten Tönen. :D
    Für einen Hund erst mal einfach nur suspekt, können sie nicht einschätzen und ist je nach Nervenkostüm des Hundes relativ normal!

    Das er wegrennen möchte, werte ich noch als ein gutes Zeichen und ich würde, wenn solche Hampelzwerge auftauchen erst mal einen sehr großen Bogen laufen oder die Straßenseite wechseln. Denn aus Angst (ein Gefühl der Hilflosigkeit bei gleichzeitigem Ausschalten allen Erlerntes) kann sich eine Angstaggression entwickeln heißt, wenn die Situation zu eng - zu bremslig wird, kann er statt zu fliehen auf Angriff schalten. Du musst erstmal jetzt in dieser Situation verhindern, das er diese Nähe aushalten muss.

    Sensibilisierung ist hier das Stichwort, also langsame Gewöhnung und Steigerung.
    Der Spielplatztipp ist nicht schlecht, doch sollte die Entfernung so gewählt werden das er keine Anspannung zeigt. Du kannst das Anschauen der Kinder bestärken / belohnen! Schaut sie dann zu dem Kind / Kinder, sage "Kind" und lasse Leckerchen vom Himmel regnen. Dazu gibt es hier einen Thread: "Zeigen und Benennen"
    Verhindere das sich Kinder dabei ungefragt näher.
    Wenn sie nach einer gewissen Zeit entspannter ist und das Kind - Leckerlispiel verstanden hat, kannst du die Distanz langsam verringern. Achte dabei auf deinen Hund, zeigt er unbeghagen und zieht den Schwanz ein ist der Abstand zu gering gewählt.
    Später ruhige, ältere Kinder mit einbeziehen und wie beschrieben Leckerchen geben / zuwerfen lassen und achte dabei auf das Verhalten deines Hundes.
    Soviel zu fremden Kindern!

    Wenn ein eigenes Kind ins Leben tritt, sieht es oft ganz anders aus da der Hund langsam damit hineinwächst, nur solltest du dann nicht zu ängstlich reagieren und den Hund in viele Details des Alltags mit einbeziehen aber auch für einen ruhigen Rückzugsort sorgen, wo er wirklich ungestört ist.

    LG Sabine

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    Wenn wir jetzt also essen, führe ich ihn in sein Korb.
    Demnach muss ich vorher ihm das Kommando bleib beibringen.
    Wenn er trotz der Essenzeit in EZ kommt, sollte ich dann "nein" sagen und ihn wieder ihn sein Körbchen bringen?

    Wieviel Zeit sollte man deiner Meinung nach fürs Gassi (für Aros alter) benötigen ?

    Ich würde erst mal mit Trockenübungen anfangen, außerhalb der Esszeiten.

    Ihn zum Korb führen / schicken (dabei Kommando "Korb"), ablegen lassen und ein Bleib mit Sichtzeichen (ausgestreckter Arm und Handfläche zeigen) und davor stehen bleiben und sofort belohnen. In langsamen Trainingsschritten nach hinten gehen und wenn er liegen bleibt, fliegt das Leckerchen ins Körbchen. Du brauchst da ein gutes Timing, wenn er schon aufsteht bevor du ihn belohnst, war die Millisekunde zu lange und du musst dann eventuell wieder einen Trainingsschritt zurück.
    Viel Arbeit und viel Geduld, doch das positiv aufgebaute Verbleiben im Korb bringt auf längerer Sicht mehr Erfolg.
    Erst wenn er die Übungen beherrscht und er sich dann doch zum Essen ranschleicht, sagst du "Korb" und zeigst mit den Finger in die Richtung. Sollte er weiter reinschleichen oder verharren, ruhig aufstehen und wieder zum Platz bringen / schicken.

    Die Gassizeiten sollten in dem Alter 1 Stunde nicht übersteigen, die Regelung heißt: 5 Minuten pro Lebensmonat. Bis zum ersten Lebensjahr sollten sie wirklich Ruhe lernen, das heißt auch einen Rückzugsort wo er vollkommen ungestört ist und auch die Kinder nichts zu suchen haben. Wenn er durch die Kinder, wenn er sie oft aufsucht, nicht zur Ruhe kommt dann würde ich eine gewisse Ruhezeit / Ausszeit aufzwingen.
    Zum Kühlschrank und zur Ordnung wurde schon gute Tipps gegeben!

    Ob man nun einen Hund an Bäume, Zäune etc. anbinden muss, um Ruhe zu lernen kann "ich" nicht bestätigen, doch jeder Hund ist auch anders.
    Wovon ich dir dringend abrate, ist der Tipp mit der Wasserpistole und ich glaube das so manche User zu viel Rütter geschaut haben und denken das funktioniert bei alle Problemen, denn das kann auch gehörig nach hinten losgehen, gerade bei unsicheren oder gar ängstlichen Hunden.

    Auch kommt der Kerle jetzt in die Pupertät und da hinterfragen oder vergessen die Jungspunte auch mal schon erlerntes.

    Eventuell könnt ihr wirklich mal eine Kamera aufstellen, einfach um zu sehen ob er Stress hat.

    Ich bin da ganz bei euch, denn zwei unserer Hunde haben auch im Junghundalter Teile der Wohnung umgestaltet, da fehlte auch mal einen Rigibsecke, waren Verschlüsse von der Wäsche säuberlich abgetrennt worden, robuste Schuhe zu Badelatschen verarbeitet und die anfänglichen Liegedecken genüßlich angeknappert. :roll: :D

    Handhabt es mit der Erziehung wie bei Kindern üblich, mit liebevoller, geduldiger Konsequenz und einer guten Portion Humor! ;)

    LG Sabine

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    tja, ich bin geschafft u. weiss nicht, was ich weiter machen soll. :sad2:

    Das ist ja kein Wunder und natürlich auch zermürbend! :verzweifelt:

    Bei dem hin und her, wüßte ich auch nicht wie ich weiter vorgehen sollte und man hält ja eigentlich an der Kompetenz der TÄ fest.
    Leider kann ich dir da garnicht helfen / raten, doch drücke ich ganz fest die Daumen das alles gut ausgeht !!!

    Fühle dich mal ganz lieb umärmelt! :cuddle:

    LG Sabine

    Das freut mich ganz doll für Böhnchen und verliebt ist der Kerle auch noch.......! :D

    Ja, ja die treulosen Felle, bei Verwandten freuen sie sich einen Ast weg und bekommen Schnappatmung :lol: , doch glaube mir ...... im Innersten sind sie nur in ihrer Höhle und in unserer Nähe wirklich glücklich. ;)

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

    LG Sabine