Dann werde ich mal meine Erfahrungen mit Zylkene hier niederschreiben und die sind - sensationell -!!
Fussel war schon immer ein Nervenbündel , unsicher, ängstlich ...einfach nur ein Häufchen Elend was sich oft, speziell bei Geräuschen, Knall und Gewitter hinter das Klo quetschte. Er bekam zusätzlich, bei Stresssituationen, epileptische Anfälle - zu lesen hier:
https://www.dogforum.de/fussels-kampf-…%20die#p9632147
Nach einem Besuch bei einer Neurologin starteten wir die Einnahme letzten August vor unserem Dänemarkurlaub. Bis zur Reise bekam er Zylkene schon 3 Wochen. Seine Angst und Unsicherheit legte sich geringfügig und bei zwei Gewitterstürmen bekam er auch seine Anfälle aber - sie fielen leichter und kürzer aus.
Nach 6 Wochen (Packungsende) stellten wir die Einnahme ein und sein Angstverhalten verschlimmerte sich wieder, genauso wie seine Anfälle.
So begannen wir mit Absprache der Neurologin und einer Verhaltenstherapeutin erneut mit Zylkene, doch in leicht erhöhter Dosis. Das ist nun 4 Monate her und es ist toll zu sehen, wie Fussel aufblüht. Er ist ansprechbar und meine eigens zugeschnittene Verhaltenstherapie, die natürlich sehr wichtig ist, schlägt super an. Fussel liegt jetzt entspannt im Korb, egal ob Staubsauger oder Sturm und er hatte in dem Zeitraum nur einen minimalen, kaum sichtbaren Anfall von wenigen Sekunden (statt wie anfänglich bis zu 15 Minuten).
Zylkene scheint die Reizleitungsstörung und die Anfallsbereitschaft zu dämpfen / unterdrücken und ist der perfekte Weg für unseren Flachen.
Wir werden Zylkene weiterhin verabreichen und die Dosís wieder minimieren, doch wird er es wohl lebenslang bekommen und das ist mir wesentlich lieber, als nebenswirkungsträchtige und oft nicht wirksame Antiepileptiker zu geben! 
LG Sabine