Hallo Tjani,
gut das du dich hinreichend informierst!
Wie du gelesen hast kann ich nur für uns sprechen und somit ist Zylkene das Zusatzmittel, was seine Therapie sehr wirkungsvoll unterstützt. Ich habe in deinen Thread reingeschaut und dein Springensfeld ist ja wirklich ähnlich wie Fussel, nur das unser Flacher nicht ständig fiept.
Viele, gerade kleinere, Hunde aus Vermehrerhänden / schlechte Herkunft haben oft ein Problem mit dem ZNS, Reizleitungsstörungen, fehlende Frühsozialisierung etc., dadurch resultiert ein unsicherer, ängstlich und hibbeliger Hund der schlecht runterfahren kann und das auch nicht selten mit Übersprungshandlungen quittiert.
Zylkene hat Fussel ansprechbar, relaxter und schmusiger gemacht, doch muss man verflucht aufpassen sein Hochdrehen in Stressmomenten sofort zu blocken oder umzulenken. Wie gesagt Zylkene unterstützt , doch die Anlagen zum Überdrehen bleiben. Wenn man zusätzlich einen guten Therapieweg einschlägt kann alles eine runde Sache werden. Wir arbeiten, wie geschrieben, vier Monate daran und der Erfolg ist überwältigend. Auch werden die Epianfälle auf ein Minimum und in der Stärke kaum wahrnehmbar reduziert / gedämpft.
Sollte man keinen wirklich richtungsweisenden Therapieplan haben, sollte man sich an einen Verhaltenstherapeuten wenden, ehe wertvolle Zeit verstreicht.
Hätte ich gewusst das mit Zylkene so viel Stress von Fussel genommen wird, hätte ich schon viel früher angefangen.
Nur als Hinweis, für Verhaltensauffälligkeiten hilft eine Kastration nicht, außer sie ist sexuell motiviert. Doch kann es ihm einen weiteren Stressfaktor - eben der unwiederstehlichen Düften der Damenwelt nehmen.
Informiere dich in Ruhe über Zylkene, was es ist und wie es wirkt, hatte dazu schon mehrere Links eingesetzt. Über Bachblüten kann ich dir leider nichts sagen.
LG Sabine