Beiträge von Terrorfussel

    Ein wunderschönes Foto das viel Harmonie und Stille vermittelt! :gut:

    Wenn du dir ganz sicher bist das er keine Hauterkrankungen hat und das Verhalten nur in deinen geschilderten Situationen auftreten, solltest du ihn aus diese Zwangs- Übersprungshandlungen herausführen.

    Ich habe hier auch ein Jacki - Chihuahua Sensibelchen (Rowdy), eine ehemalige Angsthüdin aus Bulgarien (Buffy) und einen Vermehrerhund der mit 4-5 Wochen zu uns kam und unsicheres, angstaggressives Verhalten zeigte (Fussel). Alle brauchten eine andere Erziehung und Umgang.

    Fussel ist deinem Hund jetzt am ähnlichsten. Er knurrte von winzig an wenn man ihn hochhob, das Geschirr ummachen wollte, die Hinterbeine abtrocknen wollte etc. Nur mit seehr viel Geduld (Vertrauensaufbau) konnten wir ihm die Unsicherheiten nehmen. Er begann auch früh mit Übersprunghandlungen und war wahnsinnig hibbelig und ungeduldig. Frusttolleranz kannte er überhaupt nicht ( Leinebeißen draußen, aufdrehen im Hausflur mit Kläffen und Leinebeißen, beim Schuhe anziehen ständig im Kreis durch meine Beine laufen, drängeln und Leinenunführig u.s.w.). Für uns harte, konsequente aber liebevolle Arbeit.

    Er brauchte genaue Anweisungen gepaart mit Belohnung. Er war und ist wie ein Autist der immer die gleichen Rituale braucht. :/

    Wenn ich mir heute die Schuhe anziehe, liegt er im Platz "vor mir" damit ich ihn beobachten und gegebenfall wieder ablegen kann und bleibt bis ich es aufhebe, Sitz bevor wir aus die Haustür gehen, Sitz vor der Treppe und hopp auf den Arm, da er HD hat und keine Treppen laufen darf. Alles wurde mit einem Leckerchen belohnt, heute nur noch ab und an.

    Zog er an der Leine habe ich sie um meinen Bauch befestigt und bin "meinen" Weg gelaufen, ohne Worte und immer im Wechsel, bis er auf mich geachtet hat und meinen Weg mitlief. So war auch das Leinebeißen bald erledigt.

    Gehe ich wieder in den Hausflur kommen die gleichen Rituale. Sitz vor der Tür, Sitz vor der Treppe - vor der Wohnungstür und wenn ich eintrete, bleibt er wieder so lange im Platz bis ich ausgezogen bin.

    Nur dieser konsequente, gleichmäßger Ablauf hat ihn aus diesen Übersprungshandlungen heraus geholt. ;)

    Er hatte auch mal eine Kläffzeit wenn wir im Auslaufgebiet an einem Kiosk Rast zu machten um einen Kaffee zu trinken. Anfänglich habe ich ihn von Restrudel ausgeschlossen und ca. 20m entfernt an einen Zaun gebunden, später reichte ein Anleinen bei uns und heute ist Ruhe.

    Damit kann ich die nur "unseren" Weg aufzeigen, ob es dein Weg ist kann man so, im Net, nicht feststellen.

    LG Sabine

    Zitat

    Hallo Sabine,

    was meinst du damit, dass wir mehrere Probleme vereinen?

    Von meinem Freund bin ich schon seit über 2 Jahren getrennt. ;)

    Oh, dann sorry. Hatte ich nirgendwo gelesen oder konnte darauf keine Hinweise finden. :ops:

    Nach den vielen gelesenen Threads hatte ich den Anschein das nicht nur das Kratzen das alleinige Problem ist (bellen, weglaufen ....)!? :ua_nada:

    LG Sabine

    Unsere Dreierbande fressen auch ständig Gras, doch alle sehr unterschiedlich.

    Wenn Buffy viiel Gras eintankt kommt es auch postwendend wieder heraus, also wird es als Brechmittel benutzt. Ansonsten sucht sie auch die zarten Spitzen und die bleiben dann im Magen.

    Rowdy sucht nur ganz auserlesende Gräser wenn er Magenprobleme hat (erbricht es dann aber nicht - also als Medizien), ansonsten grast er nicht.

    Fussel grast wie ein Pferd. Da werden teils "büschelweise" und vollkommen unsortiertes Gras gefressen, was auch im Magen bleibt.

    Was bei allen gleich ist, sind die Grashalme die dann manchmal aus dem Hintern hängen und diese nicht loswerden. Dafür sind wir dann zuständig, für die Hunde dankend angenommen, um sie dann per Taschentuch zu entsorgen. Dann gibt es danach immer sehr erleichterte Blicke der Hunde. :lol:

    LG Sabine

    Zitat

    Alex, das klingt echt super :gut:

    Sabine, einige Veränderungen werden bestimmt noch sein, es ist ja erst kurze Zeit vergangen.
    Bin gespannt, was der Doc sagt.
    Grüß ihn bitte lieb und wünsche ihm und seiner Familie schöne Feiertage, dass wäre lieb von Dir :bussi:

    Grüzzle
    Bibi

    Klar, mache ich doch gerne! ;)

    Das Fussel noch Zeit braucht ist klar und da bin ich auch seeeehr geduldig.
    Es ist schon ein toller Fortschritt das er den "Nähmaschinengang" abgelegt hat und das Becken, wie soll ich sagen, ...breiter geworden ist. :smile:

    Vom Temprament hat sich ja nicht viel geändert, er wird wohl immer so eine ungebremste Rennsemmel bleiben. :lol:

    LG Sabine

    Zitat

    Kann zwar nicht mit Gradzahlen dienen, aber es schneit seit 3 oder 4 Stunden ununterbrochen recht dolle und eisekalt isses auch :cold2:

    LG

    Berlin ist doch größer wie ich dachte! :D

    Berlin - Tempelhof meldet -1° und Schneegestöber seit den frühen Morgenstunden. Einfach schööööööööööööön! :lol:

    LG

    Zitat

    naja, die jüngere würde ja z.B. gar nicht bellen, wenn die mal alleine daheim ist u. es kommt besuch brummelt sie ein wenig in ihren bart u. kriecht erst mal unter unseren grossen ess-tisch u. will ihre ruhe.
    nach ca. 5 - 10 minuten siegt die neugierde u. sie kommt vor u. guckt sich die leutchen an.

    die ältere -sie ist fast 7 jahre- bellt gerne! .... schon immer....!, hört(e) aber auf kommando auf, ich hab allerdings den eindruck, je älter sie wird umso bellfreudiger (grrr) wird sie auch. kann das sein?????

    Ich würde die ältere Hündin ausbremsen ehe sie die jüngere, unsichere Hündin damit anhaltend ansteckt. Bei bellfreudigen Hunden besteht die Gefahr das sie nicht nur ein- zweimal bellen und aufhören. Das Verhalten wird mit zunehmenden Alter und Nichtkontrolle stärker verfestigt. :p

    Klar dürfen unsere Hunde auch "grummeln" aber mehr nicht. Wenn ich hier von 6 bellwütigen Hunden lese und das so hingenommen wird, bekomme ich bei den Zeilen schon Tinitus oder einen Hörsturz. :irre3:

    Doch soll jeder es so machen wie er es für richtig hällt. "Ich" finde es anderen Menschen gegenüber unhöflich - unerzogen und ich möchte von einem Extrembeller nicht empfangen werden. :no:

    Auch wenn mein Männe es z.B. gut finden würde wenn Hunde anschlagen, würde "ich" es abstellen weil "ich" es nicht dulde. Doch er ist froh das ich die Hunde so gut erzogen habe und manche Macken die er unbewusst gefördert hat, ich dann wieder umgelenkt habe. ;)

    LG Sabine

    Die wichtigsten Tipps wurden schon gegeben! :gut:

    Noch mal zum Nacken packen. Ich finde es nicht in Ordnung und auch eine Hündin "packt" nicht in den Nacken. :ops:

    Als Fussel zu uns kam war er 4-5 Wochen jung und hatte auch die wichtige Prägungsphase verpasst. Er stieß hier auf eine 7 jährige, souveräne Hündin und einen eben so alten Rüden.

    Buffy ist nicht zimperlich mit ihm umgegangen, um ihn in seine Schranken zu weisen, doch hat sie ihn "nie! im Nacken "gepackt", sonder den Fang über den Nacken gesetzt oder ihn mit den Kopf heruntergedrückt.

    Ein feiner Unterschied zu den Praktiken der Menschenhand und auch nicht ungefährlich, da junge Hunde diese Art nicht verstehen und dann gerade aggressiv reagieren können.

    Ich würde es lassen und das "Nein" erst mal lehren.
    Dazu gibt es hier auch sehr gute Anleitungen.

    Viel Spaß mit der Fellnase. ;)

    LG Sabine