Bei höheren Dosierungen von Kräutern und Gewürzen können Unverträglichkeiten und unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Dies ergibt sich aus der ursprünglichen Funktion der Wirkstoffe in den Pflanzen.
Unter Gewürzen versteht man allgemein solche Pflanzenteile, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe den Geschmack und Geruch von Nahrungsmitteln verbessern, aber so manches Gewürz ist auch ein Heilkraut und der Übergang zwischen Genuss-und Heilmittel ist oft fließend.
Insofern kann die Dosierung entscheidend sein, ob das Gewürz jetzt z.B. verdauungsfördernd wirkt oder zu Übelkeit und Erbrechen führt.
Man glaubte lange Zeit das Gewürze für Hunde schlecht wären
Weiß ich doch
Es gab eine Zeit, da war jeder "Tischrest", der in den Hund wanderte, ein schweres Vergehen. Da boomte gerade die Rohfütterung. Kein Wolf frisst nen gewürzten Schweinebraten mit Klößen Ist gar nicht so lange her
Ich kann mich noch gut an meinen ersten Futterplan vom Zentek-Institut ( erstellt 2011) erinnern, wo in der Tagesration auch eine geringe Menge Jodsalz aufgeführt wurde. Allgemein hieß es lange, bloß kein Salz für den Hund.
Natürlich muss man schauen, dass man es mit stark gewürzten Resten nicht übertreibt. Ich füttere auch nix mit Maggi, Chilli oder Sojasauce. Dafür würze ich die Hundemenüs gerne mit mediterranen Kräutern, Kümmel, manchmal etwas Zimt oder Galgant.
Wenn der eine oder andere selbst gebackene Hundekeks doch etwas zu scharf geraten ist, fängt das Rippchen an zu niesen, aber sonst passiert nix weiter
Praktisch ist das halt auch im Hinblick auf Resteverwertung.
Ich finde, das ist inzwischen ein wichtiger Aspekt in der Hundeernährung und wird in der Hundeküche ( glaube ich zumindest) inzwischen auch häufig praktiziert.
Lange Zeit waren Tischreste ja tabu für Hunde, aber klar.........wenn der Mensch sich überwiegend von Fastfood ernährt, kann das auch nicht für den Hund gesund sein.
Zum Glück wird jetzt wieder viel frisch gekocht und der Hund als "Abstauber" kann sich über eine durchaus abwechslungsreiche Resteküche freuen
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Abends gibts hier als "Betthupferl" öfters mal einen Zwieback. Die Störnase krümelt damit aber mächtig rum. Das spitze Schnäuzchen kaut nicht richtig und der halbe Zwieback landet auf dem Teppich, im Bett oder sonst wo.
Jetzt habe ich in der Drogerie "Zwieback für kleine Hände" entdeckt
Hurra! Jetzt passt der Zwieback mundgerecht ins Mäulchen und nix fällt mehr raus
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Inzwischen ist das Supermarkt/Discounterfleisch preisgünstiger als das Barffleisch. Besonders aus der "Rette mich" Abteilung bekommt man oftmals hochwertiges Biofleisch.....für Hund und Mensch
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Heute ist es draußen recht frostig und das Rippchen lief dick eingemummelt widerwillig ihre Runde. Schon blöd, wenn beim Hund alles warm ist, nur nicht die Füße Die Gräte fordert gefütterte Fellstiefel
Inzwischen wird unter warmen Decken vollgefuttert gechillt
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Das Rippchen hat beschlossen bei Temperaturen kurz vor dem Gefrierpunkt draußen nur noch das Nötigste zu verrichten. Winter bleibt für die Frostbeule eine Zumutung. Morgens dann voll der Bock
Meine Güte. Wenn ich da an die Schäferhunde denke, die bei jedem Wetter gerne draußen waren und nun diese fröstelnde Gräte. Guckt eh nur die kleine spitze Störnase unter dem Mantel hervor, aber die könnte ja auch abfrieren
Wenn dein Hund Pastinaken gut verträgt, die vergleichsweise so viele KH enthalten wie Kartoffeln, ist die Menge vermutlich das eigentliche Problem und nicht KH generell.
Es gibt Hunde, die mit der Stärke im Getreide Probleme haben. Im Schnitt liegt der Stärkeanteil eines Getreidekorns bei 60%-80% je nach Sorte. Auch Pseudogetreide wie Hirse, Amaranth oder Quinoa haben einen hohen Stärkeanteil.
Einzig Mais hat einen KH-Anteil von etwa 16%.
Wenn also Trockenfutter, dann ggf. mit einem moderaten Maisanteil. Auf die Pastinaken in der gekochten Ration würde ich dann verzichten. Es ist wirklich oftmals eine Frage der Balance.
Aber der Hund um den es geht, scheint ja ein Problem zu haben
Ah ja, gerade gelesen
Mit der Verträglichkeit ist das so eine Sache. Die wird leider in den oftmals sehr analytischen Ernährungsplänen wenig berücksichtigt. Letztlich muss man viel selbst ausprobieren und austesten bis man eine halbwegs optimale Zusammensetzung für seinen Hund gefunden hat.
Mein Windhund hat einen geringen Amylasemangel und schon da muss ich bei der Menge an KH aufpassen. Das ist jetzt keine großartige Erkrankung, erfordert aber eine besondere Berücksichtigung bei der Auswahl der Komponenten.