Beiträge von Audrey II

    Mein Rüde leidet an Struvitkristallen (Kristalle im Harntrakt)

    Hi :smile:

    Ich kann mich in Bezug auf Harnsteine oder in deinem Fall Struvitkristalle nur wiederholen. Ein ganz wichtiger Faktor, der häufig ungenügend beachtet wird, ist die Höhe der Wasseraufnahme. Je höher die Wasseraufnahme, desto höher ist das Harnvolumen und desto besser werden ableitende Harnwege gespült und vorhandene Kristalle ausgeschwemmt.

    Wissenschaftlich gesagt: Im verdünnten Urin sind weniger gelöste Ionen pro Milliliter enthalten und somit ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sich Harnstein-bildende Ionen "begegnen" und einen Kristall bilden.
    Die Behandlung von Struvitsteinen bzw. kristalle sollte also immer zuerst mit einer erhöhten Flüssigkeitsmenge verbunden sein. Ein Diät-Trofu müsste z.B. mit der 3-4-fachen Menge Wasser eingeweicht werden, um eine deutliche Erhöhung des Harnvolumes zu erreichen.

    Struvit bestehen aus Ammonium-Magnesium-Phosphat. Ammonium entsteht in erster Linie beim Abbau von Proteinen. Insofern ist das klassische Barfen mit einem hohen Fleisch-und Knochenanteil kontraproduktiv. Wenn du also das Fleisch kochst, aber die Menge bleibt, ändert sich nichts. Besser wäre es, die Proteinmenge zu reduzieren und sehr hochwertiges Eiweiß zu füttern.

    In der Hundeküche sehr beliebt und als "Harnstein-Schreck" bewährt, ist die selbstgekochte "Eintopf-Diät" mit viiiel schmackhafter Brühe. Natürlich bedeutet das auch viel und häufiges Gepinkel, aber so können sich Struvit tatsächlich (auf)lösen (....im Gegensatz zu Kalziumoxalat-Kristallen).

    Auch wichtig: Der Mineralstoffgehalt im Futter. Das ist nicht ganz einfach. Die genaue Abstimmung der Mineralgehalte sollte den Bedarf des Hundes berücksichtigen und gleichzeitig Überschüsse vermeiden.
    Falls also ein Mineralzusatz gefüttert wird, sollte die Zusammensetzung möglichst eine geringe Konzentration der Harnsteinkomponenten enthalten.
    Beispiel:
    Wenn bei einem ( gesunden)20kg Hund 10g vitaminisiertes Mineralfutter empfohlen wird, bekommt der Struvit-Hund nur 4g, dafür aber etwas mehr Salz und Futterkalk. Die Neubildung von Kristallen wird dadurch erschwert bzw. findet gar nicht erst statt.

    Also koch dem Kerl ein ordentliches Süppchen mit moderater Fleischbeilage und achte auf eine optimale Mineralstoffzusammensetzung. Das wären die Basics für eine erfolgreiche Therapie :smile:

    Hüttenkäse, eingeweichtes (hartes) Brot, geriebener Apfel und Banane. Wird super vertragen.

    Diese Kombination wird hier auch sehr gut vertragen :smile:
    Überhaupt ist der Apfel wichtiger Bestandteil in meiner Hundeküche geworden. Der hält irgendwie alles zusammen ;)
    Damit das darin enthaltende Pektin aber überhaupt als "Geliermittel" wirken kann, braucht es bei einem großen Hund auch eine gewisse Menge. Ashley selbst futtert gerne mal 3-4 mittelgroße Äpfel vom Feld. Das sind wohl alte und unbehandelte Apfelsorten mit hohem Nährwert. Die Verdauung ist danach bestens. Diese Signale vom Gedärm nehme ich gerne auf. Äpfel gibts gedünstet im Menü und jetzt auch vermehrt einfach so zum Knabbern.
    Manchmal stehen hier in den Laubenkolonien Kisten mit Fallobst zur allgemeinen Verköstigung herum. Da greifen Hund und Köchin gerne zu. Nur vor ein paar Tagen hatte Ashley einen schönen gelben Apfel verweigert. Habe ich erst gar nicht verstanden. Schaue mir das Teil also genauer an. Uuaaa.....war `ne Quitte :D


    So....gestern gabs noch mal Hühnchen mit Gemüse, Nudeln, Apfel und Co.

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    ....und heute: Wildlachs, Pellkartoffeln, Zucchini, Grüne Bohnen (Dose), Apfel, Kräuter/Gewürze, Mariendistelöl

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    was ist eine Runkelrübe???

    Kleiner Scherz von mir. Die gehört nicht in den Kochtopf, sondern eher in den Schweinetrog ;)

    Hier in der Region gibts dafür das "Teltower Rübchen"
    Teltower Rübchen – Wikipedia

    Wird hier jetzt auf den Wochenmärkten angeboten. Ich weiß aber nicht, ob sich das Rübchen auch für die Hundküche eignet. Soll ja etwas nach Rettich schmecken.

    Ashley verdrückt hier das letzte Fallobst. Ein paar Äpfel liegen noch auf den Feldern herum. Das Gedärm findet Äpfel auch toll und dankt es mir mit einer 1A Verdauung. Liegt es am Pektin? Wer weiß :smile:

    Die Öle haben doch eine Internetseite aufgedruckt, ich konnte es ums Verrecken nicht lesen, kannst du mir die Seite bitte nennen.

    Hallo Sabine,
    die Firma/Ölmühle ist noc h nicht Online.

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    Dafür aber auf verschiedenen Wochenmärkten zu finden :smile:


    Zellerstampf

    Was war das noch gleich? Selleriestampf sicher nicht :D
    Kohlrabi? Runkelrübe? Manno..... :???:

    Du alter Stalker

    Nix Stalker!
    Wenn du hier so appetitliche Kaviar-Fährten legst, darfst du dich nicht übers Hinterherschnüffeln wundern :lol:


    So....auf dem Präsentierteller wurde serviert:
    Backhuhn, Suppennudeln, Zucchini, Tomate, Apfel, Ziegenjoghurt, Petersilie und allerlei Gewürzkram

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    Alter Schwede - wenn man nach den bildern geht... dann krieg ich gleich ein schlechtes Gewissen

    Selber "Alter Schwede"!

    Gestern Abend: Bio-Rinderbraten, Pizzabaguette und Waffeln :D



    Ich möchte den Einkoch-Interessenten mal ein update geben

    Ja....super :gut:
    Hier haben sich ja schon so einige Köche ans Einkochen gewagt.....mit eher frustrierenden Ergebnissen ;) Da bist du wohl ein"Naturtalent" :smile:


    wie viel Leber füttert ihr euren Hunden?

    So ungefähr alle 10-14 Tage. Im Wechsel gibts Hühner-Enten-und Kanichnenleber. In den Ziegendosen ist auch ein Anteil Leber enthalten. Leber wird hier gekocht und gebraten sehr gut vertragen.

    Kann mir hier jemand sagen ob man den Rahmspinat mit dem Blub noch abkochen muss oder kann man den so in den Napf mit geben ???

    Kochen würde ich den Spinat wohl nicht, aber im Topf erwärmen.
    Der Grünkohl, den ich jetzt ein paar Tage gefüttert habe, war nur schockgefrostet. Den habe ich zusammen mit dem anderen Gemüse kurz mitgegart. Der gewürzte Wirsing davor war schon blanchiert, aber Kohl koche ich dann doch lieber durch.
    Für die Hundeküche eignet sich besonders TK-Gemüse, also Kohl und Spinat, dass schon portioniert ist. So kann man nach Bedarf auch kleine Mengen entnehmen ohne am großen TK-Block herumzusäbeln ;)

    Heute ist Veggie-Tag.
    im Napf: 2 Rühreier, Basmatireis, Zucchini, Tomate, Grünkohl, Apfel, Pecannüsse, Kräuter und Gewürze

    Für die Show-Küche :D

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    ......aber eigentlich so ;)

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    Auch gut geworden: Die Honig-Maronen-Kekse. Schön knusprig.

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    Moin :smile:

    Es gibt hier seit 2 Wochen einen neuen Wochenmarkt. Der pure Luxus :D
    Selbstverständlich war die Köchin neugierig.....und wurde fündig.

    Prima für die Hundeküche: Öl in Mini-Fläschchen ( 100ml). Viele unterschiedliche Sorten im Angebot.

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    Für die Gourmetschnute gekauft: Ziegenbrie. Der helle schmeckt auch der Köchin und der gelbe hat strengen "Limburger-Geruch" ;) Letzterer wurde auch schon genußvoll verköstigt.

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    Im Napf heute: Hähnchenmägen, Basmatireis, Zucchini, Grünkohl, Apfel, Gewürzkram :smile:

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    Bevor wir das starten wollen wir eine Schulung zum Ernährungsberater für Hunde machen

    Eine gute Beratung ist im Barfladen unverzichtbar. Barf ist für viele interessierte HH immer noch "Neuland" und man hat eigentlich nur mal dies und das gehört. Die wenigsten HH informieren sich in entsprechenden Foren über die Rohfütterung oder kaufen die im Handel erhältlichen Bücher oder "Broschüren".
    Sie gehen in den Laden und stehen unschlüssig vor der Theke. Habe ich hier ( als Kundin) im Barfladen schon 100x erlebt.

    "Ich will das mal probieren. Was raten Sie mir denn? Ich habe einen 5-jährigen Pudel. Der kriegt das Trockenfutter von Aldi, weil......das hat ja bei Stiftung Warentest so gut abgeschnitten. Aber davon stinkt er so aus dem Maul. Mal was Frisches soll ja nicht schlecht sein.
    Ach so....und Knochen verträgt er nicht."

    Will man nur verkaufen, dann könnte das für den Pudel sehr unangenehm ausgehen. Bestenfalls kotzt er das rohe Zeug auf den Perserteppich xD

    Eine fachlich fundierte, individuelle Ernährungsberatung inklusive Coaching für ein paar Tage hat ggf. nicht nur für den Pudel Vorteile. Sie schafft Vertrauen und eine gute Kundenbindung.
    Leider taugt so ein schmuckes Diplom zum Ernährungsberater nicht viel. Was bringt denn schon ein "Fernstudium" bei einer "Tierakademie" in 6 Tagen? Und was ist ein "Barf-Ernährungstherapeut"?

    Bevor ich tatsächlich viel Geld ausgebe für eine "Schulung", würde ich die "Lehrkräfte" sehr genau unter die Lupe nehmen. Wer bietet was an. Und wer ist überhaupt wer?
    Werde ich tatsächlich umfassend ernährungsphysiologisch geschult oder doch eher ideologisch in selbsternannte Dogmen gezwungen, wo Beratung in Bevormundung endet.

    Wirklich seriöse Beratung bieten Fachtierärzte für Ernährung und die Institute für Tierernährung der Universitäten an. Dort gibts natürlich kein "Diplom", aber eine solide und objektive Beratung, was man z.B. beim Barfen beachten soll (...und muss). Dazu die eigenen Erfahrungen und schon ist man beim Verkauf im eigenen Laden auf der sicheren Seite :smile:

    Ich denke, so würde ich es machen.