Ab wann gilt für euch ein Hund als "erzogen"??
Für mich:
- keine Menschen & Hunde belästigen, die das nicht wollen
- in meiner Nähe bleiben (wobei "Nähe" wiederum manchmal unterschiedlich von Hoover & mir ausgelegt wird
)
- nicht vor Auto´s, Radl... rennen
- nicht alles Fressen was so rumliegt (die Hälfte reicht auch
)
- stehenbleiben, wenn ich es sage (innerhalb von 5 Schritten...
)
- kommen, wenn ich rufe
Alles andere (Fuß gehen, Tricks, Apportieren....) ist für mich erzieherischen Luxus und manchmal sogar SchnickSchnack.
Ich hatte mit Hoov keine Probleme, meinen Minimal-Erziehungs-Standard zu erreichen. Sie hatte von Anfang an kein großes Interesse an Menschen, vor anderen Hunden hat sie eher Angst und geht eher aus dem Weg (Ausnahmen: wir sind mit einer ihr bekannten Hundegruppe unterwegs. Dann muss sie alle "Gefahrenquellen" (= Huskies, Schäferhunde und ähnliche Hunde, die sie doof findet) melden), sie bleibt in meiner Nähe - auch wenn ich sie nicht immer sehe. Mit Strassenverkehr kann mein Strassenköterle gut umgehen.
Auch ich bekomme immer wieder das Lob, das sie gut erzogen ist: und freu mich jedesmal darüber. Warum auch nicht? Darf ich das nicht? Nur weil ich wenig Arbeit damit hatte? Vielleicht wäre Hoover in einer anderen Mensch-Hunde-Konstellation ein anderer Hund. Oder ich bin einfach so begnadet in Sachen Hundeerziehung, dass das alles keine Arbeit für mich ist. Who knows?? Aber vor allem: who cares??
Meine Rübe ist super alltagstauglich und das finde ich super und freu mich über jedes Lob! ![]()