Beiträge von ruelpserle

    Ich erwarte nicht SOFORT eine KOMPLETTE Anpassung, aber ich weigere mich auch, mich KOMPLETT an meinen Hund anzupassen. Sorry, es ist "nur" ein Hund!

    Ich wohne gerne in der Stadt - was soll ein Hund bei mir, der von so vielen Eindrücken überfordert ist? Ich würde deshalb auch nicht umziehen!

    Ich arbeite mit Kindern & Jugendlichen - was soll ein Hund bei mir, der Kinder nicht mag? Ich würde deshalb auch nicht meinen Job wechseln.

    Ich lebe alleine - was soll ein Hund bei mir, der nicht alleine bleiben kann? Ich hätte nicht die Zeit, es langsam aufzubauen, denn es gibt immer wieder Situationen in denen ich ihn nicht mitnehmen könnte. Und ich glaube, das ein Hund, der das allein sein schon kennt, es schneller wieder lernt und ein Hund, der das gar nicht kennt, das auch schneller lernt.
    Ich würde deshalb auch nicht eine Beziehung auf Teufel komm raus suchen, damit Hund nicht alleine ist.

    Ich besitze kein Auto - was soll ein Hund bei mir, für den das Fahren mit (z.T. vollbesetzten) Öffis purer Stress ist.
    Ich würde mir deshalb kein Auto kaufen!

    Ich mache Streetwork, bin oft nachts unterwegs und begegne "seltsamen" Gestalten - was soll ein Hund bei mir, der einen ausgeprägten Schutztrieb hat?
    Ich würde mir deshalb keinen anderen Job suchen!

    Meine Schwester hat 9 Ziegen mit denen sie wandern geht, sie hat sich einen English Shepard zum hüten geholt - was sollte dieser Hund bei ihr, wenn er nicht hüten will/kann?
    Sie würde sicherlich ihre Ziegen deshalb nicht abgeben!


    So, und so kann ich noch viele Beispiele nennen. Wäre da das behalten um jeden Preis sinnvoll?? Schnickschnack... es sind nur Hunde, die sich mehr meinem Leben anzupassen als ich ihrem. Schließlich sorge ich für Futter, Wärme, Schlafplatz und Sicherheit!

    Zitat

    Ich zitier mich mal selber, die TS sucht einen Trainer/in in 274**!!! (ich hab grad extra nochmal nachgeguckt)

    Vielleicht kennt dort jemand nen guten Trainer/in?

    Das würde mehr helfen als ne Diskussion die auf der Stelle tritt ;) .

    :blush2: Das stimmt. Normalerweise versuche ich schon alle Seiten zu lesen, hatte hier aber nur ein "Oh Hund abgeben, du böser, blöder Mensch du"-Bashing erwartet. Sorry!

    Hmmm... schwierige Situation.

    Ich würde vermutlich mit ner TS-Orga vor Ort Kontakt aufnehmen und die Lage schildern. Eventuell haben die ja einen Platz im Notfall, falls das mit der Familie nicht klappen sollte. Dann soll dein Berliner Kumpel ne ordentliche Abgabegebühr zahlen, dafür kann er den Hund im schönen Allgäu lassen.
    Würde aber auch vorher klären, wie sicher die Übernahme durch die Familie ist.

    Oder könnte die Familie evtl. als Pflegestelle dienen?

    Viel Erfolg

    Ich kann Chris auch nur zustimmen.

    Was ist einer Abgabe so schlimm, wenn es nicnt passt? Ist das dann besser für den Hund?

    Ich habe meine Hündin unter bestimmten Voraussetzungen übernommen, die da waren: erwachsen, keinen Schutztrieb, menschenfreundlich, möglichst keinen/wenig Jagdtrieb, alleine bleiben entweder könnend oder noch nicht kennengelernt, keinen Hütetrieb, gelassen & nervenstark. Jaaaahaaaaa... sehr hohe Anforderungen, aber da ich mit meinem Hund täglich Öffis fahre, sie in die Arbeit mit Jugendlichen mitnehme und ich Ersthundebesitzerin war, waren das meine Vorbedingungen.
    Nun kam die Blondine also am Münchner Flughafen an... und sie hat sich super in mein Leben eingefügt. Alles super, alles passt.
    Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte sie bei mir bleiben dürfen, bis ich einen neuen/besseren Platz für sie gefunden hätte. Ich hätte weder Zeit noch Erfahrung noch Wissen gehabt, ihr z.B. einen Schutztrieb und das auf Menschen "losgehen" abzugewöhnen.
    Sie ist aber nun mal auch "Arbeitsmittel" und nicht nur "Freizeitbeschäftigung". Da müssen bestimmte Dinge einfach funktionieren. Und wenn das nicht klappt, wird ein guter Platz gesucht.

    Vor ihr hatte ich eine Hündin aus einem Tierheim geholt. Um sie möglichst schnell da raus zu holen, ich aber mitten im Stellenwechsel war und keine Zeit für sie hatte, sollte sie 3 Monate bei meiner Schwester bleiben. Das ist nun 2 Jahre her... und sie ist da immer noch. Warum? Ich wäre an diesem Hund verzweifelt. Sie ist toll... keine Frage... und wenn ich sie besuchen komme hängt sie immer an mir... aber auf Dauer wären wir kein gutes "Paar" geworden. Also, haben wir auch da bestmögliche Lösung gefunden und sie darf bei meiner Schwester bleiben. :D

    Bekannte von mir haben einen Hund, der mit zu vielen Reizen von außen völlig überfordert ist. Sie wohnen mitten in München (am Gärtnerplatz). Er ist beruflich viel unterwegs, sie auch. Wenn der Hund in Stress gerät, greift er ohne Vorwarnung andere Hunde an - mit Tötungsabsicht. Ich habe einmal erlebt, wie er mit Maulkorb auf einen anderen Hund los ist.... Bäääm, nicht schön.
    Ist es wirklich sinnvoll, diesen Hund zu behalten? Nur weil man Teil einer "Wegwerf Gesellschaft" sein will?

    Naja, ich seh es so:
    entweder es hat sich ein triftiger Grund ergeben, das ein Hund abgegeben wird (z.B. Zeit wird zu knapp, Hund erfüllt die geforderte Aufgabe nicht....) oder es sind Menschen, die sich eh net für den Hund interessieren. In beiden Fällen ist eine Abgabe besser.

    So, nun hab ich auch mal eine Frage. Irgendwie steh ich hier komplett auf dem Schlauch.

    Aufgabenstellung:
    "Wer nicht geschunden wird, wird nicht erzogen" lautet die vielsagende Inschrift auf einem Felsen bei den obigen Koordinaten. Ein Motto, dem ja nun durchaus ein Körnchen Wahrheit innewohnt.
    Beide Zeilen der Inschrift beginnen mit je einer Ziffer A und B.

    Und hier die Inschrift:

    Externer Inhalt img825.imageshack.us
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    Wen es interessiert, es ist dieser Cache hier: http://coord.info/GC1DDKW

    Und ich frage mich, was ich mache, wenn die Schwierigkeit mal bei 4 oder 5 liegt! :???:

    Zitat

    Wenn ich mich so umschaue, wer alles mit Hund rumrennt - da sind ganz sicher einige sehr unfähig.
    Ändern kann ich es nicht, dass sich solche Menschen einen Hund anschaffen. Bevor diese Hunde sich bei diesen unwissenden Haltern auch noch weitervermehren und mehr Welpen in wohlmöglich auch noch unfähigere Hände gehen, bin ich definitv dafür, lieber zu kastrieren.
    Lange nicht bei jedem Hund - aber wie schon geschrieben wurde: der Halter spielt da für mich auch eine ganz große Rolle.

    zossel, zum einen mich hast du damit nicht getroffen. Da ich´s nicht so mit Männern hab, kommt mir kein Pistolenträger ins Haus! :lachtot: :lachtot:

    Aber generell finde ich es schon hart, zu sagen, wer nen intakten Rüden net handeln kann, ist für Hundehaltung nicht geeignet. Da gehört mMn mehr dazu, als die Frage Bällchen ja oder nein.

    Und ich stimme v.a. Dingsda zu.
    Wunschdenken und Realität sind nun mal zwei paar Schuhe. JEde/r kann sich nen Hund zulegen. Das ist nun mal so. Und ich finde das generell auch erst mal gut, denn nur, weil meine Hündin in meinem Bett schlafen kann, was von meinem Essen abbekommt und auch ansonsten ne verwöhnte (aber unnervige) Einzelnase ist, heißt das nicht, dass dies die ultimative Hundehaltung ist. :D
    Wie willst du das also kontrollieren? Nen Hundeführerschein? Mei, schau mal in den Strassenverkehr, wer da alles so mit Führerschein unterwegs ist - also auch keine ideale Lösung.
    Von daher: wenn der Mensch nicht in der Lage ist, dann sollten die Bällchen ab - um eine Vermehrung zu vermeiden.


    @Abessinerin, naja, wieviele Leute gibt es die ihre fremdhundehassenden, jagenden.... Tölchen einfach so laufen lassen ohne zu sichern oder das irgendwie handeln zu können. Klar beamt sich ein Rüde nicht einfach so und völlig unerwartet zu einer läufigen Hündin. Aber die Gattung Mensch "Das wird schon gutgehen?" oder "Hääää, ist irgendwas? Uuuupss...." gibt es einfach zu hauf.

    Ja, es gibt viele Gründe die gegen eine Kastration sprechen.

    Neben medizinischen Gründen, gibt es für mich einen Hauptgrund, der für eine Kastration spricht: der/die Hundehalter/in.
    Ich z.B. könnte nicht garantieren, einen Rüden so gut zu erziehen/unter Kontrolle zu haben, das er sich nicht *Uuups-ungewollt-vermehrt*! Mir fehlt da die Erfahrung und sicherlich auch manchmal die Konsequenz. Aber da ich nicht wollen würde, das sich mein Hund weitervermehrt, würde ich über eine Kastration nachdenken/durchführen lassen.
    Bei einer Hündin empfinde ich das irgendwie einfacher, da die "gefährliche Zeit" absehbar ist und in der Zeit halt Leinenpflicht gelten würde.

    Da meine Hoover aber schon kastriert zu mir kam, sind das auch nur theoretische Überlegungen. :D
    Aber generell finde ich es nicht sooo schlimm, einen Hund auch aus anderen als medizinischen Grund zu kastrieren. Sorry! ich kenne die Gegenargumente. Und ich würde mir den Hund immer anschauen... und alle Eventualitäten abwägen.... und als erstes den Hormonstick ausprobieren um zu testen, ob es einen Sinn macht bzw. wie der Hund sich verändert.

    So ein Exemplar habe ich in der Nachbarschaft. Allerdings ein Golden Retriever, der regelmäßig seine Besitzer beim Gsasi ausführt. Seeeehr schön anzuschauen. Sie sind auch auf Geschirr umgestiegen, damit der Hund nicht mehr so Husten muss. :headbash:
    Allerdings ist dieser Hund auch sonst nicht erzogen. Kein Rückruf, nix... sie haben alles versucht, aber ihre Erziehungsversuche habe nix genutzt, da haben sie aufgegeben. Trainer? Hundeschule? Fehlanzeige! :gott:

    Unterstützung bei der Erziehung holen??
    Ich denke, die meisten würden ziehen, wenn sie einen anderen Hund oder sonst was tolles sehen - es sei denn sie sind erzogen.

    Irgendwie sitz ich grad kopfschüttelnd vor meinem Rechner. Anstatt deine Erziehungsfehler zu beheben, wird nach einen Geschirr gesucht.... wobei ich den Umstieg auf Geschirr für sinnvoll halte. Aber Geschirr ersetzt keine Erziehung!