Beiträge von ruelpserle

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    Nun ja - die "Denkweise", die hinter der Produktion von Doodles steht, und zwar ALLEN Doodles, ist Geld, Geld und nochmal Geld.

    Aha... und woher weißt du das? Kennst du alle, und zwar ALLE Doodles dieser Welt? Und ist das nicht Antrieb jeglicher Zucht - Geld verdienen, damit wenigstens die Kosten gedeckt sind?

    Die "Züchterin" meines Wurfes sagt ganz klar Platz vor Geld. Ich z.B. zahle quasi nur eine Schutzgebühr, die gerade die Kosten der Impfung deckt. Obwohl noch 2 der Welpen "übrig" sind, sagte sie Interessent/innen ab, da sie nicht fand, das es die passenden Hundeeltern waren.
    Wie sagte sie zu mir: "Ich möchte, das die neuen Besitzer den Wert meiner Hunde schätzen und nicht den Preis."
    Ich kenn also 9 Goldendoodle, bei denen es nicht "nur um Geld, Geld und nochmal Geld" ging. :lol:

    ABER: mir ist klar, das ich die Nadel im Heuhaufen gefunden habe.
    Ich hatte unendlich viel Glück, von diesem Wurf zu erfahren. Das war auch der Grund, warum ich mich entschieden habe, den Eisbären zu mir zu nehmen, obwohl es zeitlich und finanziell gerade nicht der beste Zeitpunkt ist.

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    In deinem Fall stimmt die Aufzucht.Du hast dich für genau diesen Hund entschieden :gut:
    ABER! Die Doodels werden in letzter Zeit zu Modehunden,denn man will ja etwas ganz Besonderes haben.Diese Haltung öffnet den Vermehrern Tür Und Tor!

    Dem stimme ich voll & ganz zu! Aber dieses Schicksal teilen doch die ganzen Modehundrassen, oder?
    Aus diesem Grund würde ich immer sagen:
    "Tierschutz oder super Aufzuchtbedingungen"

    Und deshalb bin ich der Meinung, das die "Doodle-Manie" in geordnete Bahnen gelenkt werden muss! ;)

    yane, tja schade, das die sonst so wortreiche deutsche Sprache nichts anderes hergibt als diese 2 Alternativen. Oder ist es eher die Denkweise, die dahinter steht.
    Denn, was ist dann ein Mensch, der zwar in einem Zuchtverband angehört, dort aber nur die "Minimal-Bestimmungen" erfüllt, die Welpen kaum fördert, häufig diesselbe Verpaarung macht etc. Ich war mal auf einer Homepage eines Klein-/Mittelschnauzerzüchters, VDH Anerkennung, 5 Zuchthündinnen, alle 5 jedes Jahr tragend, die letzten 3 oder 4 Würfe der einen Hündin immer mit dem gleichen Rüden (danach habe ich aufgehört, auf der der HP weiter zu stöbern). Aber DAS ist dann "züchten"? Oder ist das nur eines der "schwarzen Schafe" in der Herde der Super-Züchter? Oder doch ein "Vermehrer"?

    Aber ich bin einfach kein schwarz-weiß Mensch, ich mag es bunt, ich mag Graztöne.... auch was das "züchten" bzw. "vermehren" von Tieren angeht.
    Und danke "meiner Vermehrerin"! :D

    In wenigen Tagen wird ein Goldendoodle Welpe bei mir einziehen.
    War nicht geplant, aber der kleine Racker hat sich in mein Herz gerobbt und scheint für meine Arbeit hervorragende Anlagen mitzubringen.

    Ich stand - und stehe- dem "designen neuer Rassen" nicht ablehnend gegenüber, denn eigentlich sind ja alle Hunde irgendwie Mischlingshunde und alle Rassen wurden irgendwann aus irgendwelchen "Mischlingsverpaarungen" herausgezüchtet. Irgendwie muss man ja anfangen.

    Nur wird es Zeit, das sich in Deutschland endlich ein Verein/Verband gründet, der sich um sinnvolle Zuchtziele kümmert, um den Aufbau einer Datenbank etc. um aus dieser "F1-Verpaarung" rauszukommen.
    Diesen Hype um die "doodles" finde ich auch total bescheuert. Und jede Moderasse läuft Gefahr durch idiotische, geldgierige, skrupellose Ar***krampen kaputt "gezüchtet" zu werden.

    Lolek stammt aus einem Wurf mit 8 Geschwistern. Die Hündin wird nur einmal gedeckt werden. Beide Eltern sind Goldendoodles. Deren Eltern jeweils Golden Retriever - Pudel. Eltern sind beide gesundheitlich gecheckt. Bei den Großeltern weiß ich es nur "mütterlicherseits". Die Aufzucht der Welpen ist ein Traum!
    Vermehrung ist für mich was anderes!

    Gestern habe ich mal wieder "meinen" Lolek besucht.

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    Noch sind es 8 Tage, die ich wegen meiner Arbeit noch warten muss.
    Ich bin am überlegen, ihn entweder Montag abend zu holen - allerdings erst so gegen 7. Oder erst am Dienstag. Dafür gleich in der früh! Och mennooo... immer diese wichtigen Entscheidungen! :D

    Eigentlich wollte ich nix mehr dazu schreiben, da ich keine Lust habe, meine Frage nach Informationen zu rechtfertigen. Doch irgendwie kann ich die Finger doch net ruhih halten.

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    hier werden leute beschuldigt irgendwas zu tun, hier will man der stadtverwaltung nahe legen diese leute "rauszuschmeissen", hier werden alle anbieter von sowas in einen topf geworfen und es wird drauf gehauen.
    das es auch anders funktioniert und die tiere nicht unbedingt drunter leiden müssen, will man gar nicht hören und wahr haben.

    Ja, ich finde "Pony-Reiten" auf ner Kirmes immer schei***. Habe ich auch oft genug gesagt. Wenn es nach mir ginge, würde es verboten werden. Denn ich bin der Meinung, das es in diesem Geschäft nur die Wahl zwischen "mies", "ganz mies" und die "totale Hölle" für die PFERDE gibt. Denn schon alleine die Tatsache, mehrere Stunden immer in der gleichen Richtung in einem relativ engen Kreis laufen zu müssen ist mies. Ich denke, kein Reiter käme auf die Idee, mehrere Stunden Zirkelarbeit zu machen.... das dann noch jeden Tag und immer nur in einer Richtung.
    Alles was da an positiven Aspekten dazu kommt (Weidegang in der "Freizeit", gepflegt, genährt, nicht geschlagen, ärtzlich versorgt...) ist quasi der Unterschied zur "totalen Hölle". Denn: Schlimmer geht immer!

    Übrigens, ich bin als Kind auch auf den Ponys geritten. Und nu... irgendwann habe ich mich informiert, mich mit Pferden beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, das es nicht artgerecht ist und ich das nicht unterstützen will.

    Wo liest du eigentlich heraus, das ich Dinge nicht "sehen oder wahrhaben" will?

    Zitat


    wogegen ich aber was habe sind diese verallgemeinerungen und diese schubladendenken.

    Welche Verallgemeinerungen und Schubladendenken???
    Ich habe nix gegen Schausteller - welcher Art auch immer!
    Ich habe auch nix dagegen, das Tiere für ihren Unterhalt arbeiten müssen! Und das nicht immer bei den 1000%ig bsten Bedingungen!
    Ich habe ja nicht mal Stadt und Betreiber der Reitbahn genannt. Und ich habe nirgends behauptet, das dieser Betreiber seine Pferde misshandelt! Ich denke, eher das Gegenteil. Die Ponys wirken gepflegt, wirken nicht ängstlich - eher resigniert. (Und trotzdem finde ich die Reitbahn zum kotzen!)

    Achja, da du dich ja anscheindend sehr dafür interessierst, wieviel Zeit ich an der Reitbahn bzw. auf diesem Volksfest verbringe, gerne nochmal für dich:
    Das Volksfest geht 9 Tage, an 8 Tagen bin ich da. Meistens in den Nachmittags/Abend Stunden. Wenn ich da bin, dann min. 3 Stunden. In diesen 3 Stunden komme ich ca. 8-10x an der Reitbahn vorbei, manchmal stehe ich sogar 10-15 Min in der Nähe, wenn ich mich mit jemandem unterhalte. Wenn ich länger da bin, dementsprechend öfter!
    Ein wenig mehr, als die von dir angesetzte 1 Minute, die ich dort war.
    Und da einige sehr auffällige Ponys dabei sind (einige haben schon "Namen" von mir), würde mir auffallen, wenn da gewechselt werden würde.

    Ich habe genügend Informationen und eine Idee, wie ich weitermachen könnte/möchte.
    Von daher werde ich hier auch nix mehr schreiben.

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    Ein Feltmann-Geschirr habe ich auch für Namora, bei ihr sitzt es nicht optimal. Sie hat einen recht tiefen Brustkorb (windhundartig) und dadurch sitzt es eigentlich zu nah an den Achseln. Sie hat einen Brustumfang von ca. 60cm, das Geschirr ist aber rundum verstellbar.

    Aber gerade das ist doch der Vorteil am Feltmann, dadurch ist es eigentlich für jeden Brustkorb "anpassbar". :???:

    Hoover hat einen sehr "runden" Brustkorb, alle anderen Geschirre sind immer irgendwann nach vorne gerutscht. Sogar die, die extra angepasst wurden. Beim Feltmann alles super... kann ich notfalls ein wenig nachstellen - und alles passt wieder super.
    Aber wie geschrieben, ich habe für Hoover auch das Geschirr "eine Nummer größer" als angegeben genommen, da ich das breitere Gurtband wollte.

    Ich kenne deine Hunde natürlich nicht, aber wenn sie einen Wesenstest bestehen würden, würde ich die Flucht nach vorne antreten und anbieten, einen Wesenstest zu machen, unter der Bedingung, das den alle Hunde im Haus machen!

    Aber generell würde ich die Hunde nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen. Da können sie einfach auf zu viel Blödsinn kommen, v.a. wenn sie zu zweit sind. Mir wäre da unwohl dabei! :smile:

    Viel Erfolg

    Ich bin mittlerweile beim Feltmann Kreuzgeschirr gelandet. Kann man super einstellen.

    http://www.brustgeschirr.com/hundegeschirre-brustgeschirre/

    Ich habe für meine 45 cm hohe Hündin ein Geschirr genommen, das eigentlich zu groß für sie sein sollte, da ich unbedingt wollte, das die Gurtbreite bei 2,5 cm liegt. Es passt ihr aber super, da es eben so gut einstellbar ist. Und sie könnte theoretisch noch einiges wachsen.... :lol:

    Och, MIst zu spät gesehen, das ein Beitrag von mir nicht ankam... aaaaaaah... nu muss ich nochmal alles schreiben! :headbash:

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    Ähm nicht böse sein, aber du hast wohl kein vollständiges, neutrales Bild sondern eher nur einen kleinen Einblick von draußen, wenn ich mir das so durchlese. aber von vorne:


    Nein, ich habe ja geschrieben: es ist mein subjektiver Eindruck.
    Da ich aber beruflich an mindesten 8 der 9 Volksfesttage und dann min. 2-4 Stunden dort bin, behaupte ich, das ich mehr mitbekomme als die meisten Festbesucher. ;)
    Und asmodenia, da ich in dieser Zeit meiner Arbeit nachgehe -und die nicht im Reitbahn beobachten besteht- habe ich noch keinen ganzen Tag den Ablauf beobachtet und eine Strichliste geführt!


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    Also, dass die Reitbahnen abseits stehen sollten, heißt ja nicht, dass sie nicht AUF dem Volksfest stehen. Volksfest ist nun mal laut und Trubel. Man versucht dennoch, einen möglichst ruhigen Platz zu finden. Inwiefern das den einzelnen Veranstaltern in den verschiedenen Städten gelingt (denn es sind sicher nie die Schausteller, die sich einfach einen Platz aussuchen *lach*), kann ich nicht beurteilen.


    Das der Platz für ein Volksfest eher ruhig ist, habe ich auch schon geschrieben - bis auf die Einflugsschneise und das eine Karussell. Aber ich denke auch, das Tiere sich an Lärm bis zu einem gewissen Masse gewöhnen können.
    Ein anderer Platz ist außerdem nicht möglich, da dies der einzige Rasenfleck auf dem ganzen Festplatz ist.

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    Dass der Betrieb bis 22 Uhr geht hab ich persönlich in 21 Jahren Volksfest Leben nur auf sehr ausgewählten Veranstaltungen erlebt, also super selten. Denn meist sind ab 20 Uhr wenig Kinder da, die reiten. Am WE evtl ab und zu mal, unter der Woche ist spätestens um 21 Uhr Schicht im Schacht.

    Die Öffnungszeiten variieren natürlich erheblich. Das legen wiederum die Veranstalter fest.


    Die Öffnungszeiten sind von 11:30 bzw. 14 bis 24:00 Uhr
    Ob es da jetzt noch zusätzliche Auflagen gibt, wann/wie lange Schausteller offen haben müssen/dürfen/können, weiß ich natürlich nicht.
    Unter der Woche war auch immer so gg 21:30 Uhr Schluss. Aber am WE ging es letztes JAhr länger!

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    Kein Mensch lässt Betrunkene reiten (allein schon aus Versicherungsrechtlichen Gründen; ganz abgesehen von dem 'Ruf', den man hat und den man nicht verlieren will - die Volksfest Welt ist ein Dorf und man kennt Bürgermeister und Stadträte- da will man sich nichts zu Schulden kommen lassen). Das muss schon sehr außergewöhnlich gewesen sein. Ich habe das noch NIE in meinem Leben gesehen, und ich hab wohl mehr Zeit auf Festen verbracht, als jeder 'normale' Mensch. Da wäre ich sofort hingegangen und hätte den Betreiber darauf hingewiesen, dass dies so nicht rechtens ist.


    Ich hab mich da ja auch sehr gewundert und mir gedacht: "Bäääm.. was macht der, wenn der vom Pferd hagelt!", aber vielleicht hat der Jugendliche auch nur gut geschauspielert! Oder sie haben es zu spät gemerkt.


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    Die Stallzelte sind mir meist auch viel zu klein, es gibt mittlerweile ab und zu große Boxen (für meinen Geschmack viel zu selten), wenn die Stadt es erlaubt gibt es auch immer eine Koppel, die eingezäunt wird (hier muss die Stadt die Fläche zur Verfügung stellen - tut sie das nicht, ist der Reitbahnbesitzer leider auch machtlos).


    Das ist mal ein super Tip! Müssen/Sollten die Koppeln in unmittelbarer Nähe zum Festplatz sein? Mir würden spontan 2 städtische Flächen einfallen, die mMn geeignet wären.

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    Die Tiere müssen regelmäßig untersucht werden und für ok befunden werden. Sonst macht der AmstVet zu.


    Das er das macht, hab ich ja schon geschrieben - zumindest das ok geben. Sonst würde der betrieb da net stehen. Die Stadt achtet schon sehr drauf, keinen Fehler zu machen und im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen zu bleiben!


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    Und noch was: keiner hier hat geschrieben, dass Reitbahnen was Tolles sind. Ich auch nicht (falls du es nicht gelesen hast). Aber gleich mit 'danke für den wertvollen Beitrag' zu kommen, finde ich nicht angemessen, da dich keiner beleidigt hat :???:


    Ich bin/war auf der Suche nach Tips, weiteren Infos, unterschiedlichen Meinungen etc. All das konnte/kann ich aus diesem Beitrag immer noch net rauslesen. Daher erhält er immer wieder das Prädikat "besonders wertvoll"! :D