Beiträge von ruelpserle

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    Vielleicht habe ich mich für Nicht-Lehrer falsch ausgedrückt. Wenn ich sage, es geht nicht, meine ich damit, dass das absolut keinen Sinn macht. Ein Hund stört einfach. Es geht schließlich nicht darum, den Hund alle Jubeljahre zu einer Konferenz mitzunehmen, sondern den Ort Schule als festen Bestandteil der Beaufsichtigung einzuplanen.

    Aber vielleicht nimmt Deine Freundin ihren Job ja nicht so ernst.

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    Doch nimmt sie. Und gerade deshalb nimmt sie ihren Hund mit. :p
    Er ist bei ihr als Schulhund an mindesten 2, meistens jedoch 3 Tagen dabei. Aber er ist wohlerzogen und stört nicht. :headbash:
    Während des Unterrichts liegt er auf einer Decke unter ihrem Schreibtisch. In den Pausen oder zu ausgewählten Zeiten dürfen die Kids mit dem Hund "arbeiten". Und natürlich wenn "Störungen" auftreten oder so.

    Zitat


    Einen Hund in die Schule mitnehmen geht natürlich gar nicht. Das kann wirklich nur ein Nicht-Lehrer vorschlagen. ;)

    Ach Mist... das muss ich gleich mal der Freundin von mir sagen, die ihren Hund mit in die Schule nimmt! Und das als Lehrerin! Tstststs.... das der so ein Fehler unterlaufen ist... :ironie2:


    Katta, ich wünsche dir einfach nur noch viel Erfolg bei der Hundesuche. Alles andere hört sich doch echt gut an. ;)
    Und übrigens, ich bin auch Single, mit 2 Hunden - geht alles! :lol:

    Zitat

    Ich habe meine beiden auch fast immer dabei, deshalb müssen sie auch so einiges mitmachen.

    Arbeitstechnisch:
    Jugendzentrum, Skateplatz, Sitzungen, Bahnhof... halt alles was so anfällt. Aber ich lasse sie auch zum Teil im Büro: Volksfest, wenn die Woche stressig war. Mir ist nur wichtig, das sie alles kennen.

    Privat:
    überall, wo sie willkommen sind und genug Platz ist und meine Laune gut genug ist. :D

    Ach, was mir da noch einfällt:
    ich "mute" meinen Hunden oft viel zu (volle Öffis, Stadtleben, Arbeit...), aber ich achte immer auf Ausgleich und mir ist wichtig, das beide Hunde auch alleine bleiben können (sowohl zu zweit als auch ganz alleine).
    Und wenn ich der Meinung bin, das es für sie keine Spaß bedeutet mitzugehen, dann müssen sie daheim bleiben. Auch mal 7 - 8 Stunden lang.
    Ich habe das Glück, da so flexibel sein zu können. :D

    Zitat

    So Hallo erstmal.. woher wollt ihr denn wissen das sich die Orga nicht darum kümmert ????
    Habt ihr dazu irgendwelche beweise ????

    Hmmm.... "Beweise" brauche ich ja erst mal hauptsächlich vor Gericht und Polizei. Ich finde es momentan eher spannend, dass jemand in seinem 2. Beitrag "zufällig" diesen thread findet - der schon ein paar Tage geruht hat - und dann gleich "so daher kommt"! Vermittelt mir den Eindruck, du würdest dich ziemlich auf den Schlips getreten fühlen... :hust:

    Und ich finde es schon sehr seltsam, wenn mucci schreibt, das keine Infos fließen, wenn Sichtungsmeldungen erst Tage später rausgehen, kein/e Ansprechpartner/in da ist...
    Wenn die Orga was tut und keine "Einmischungen" will, ist das ja ok. Aber dann soll sie das doch einfach mitteilen. Aber so hat das mMn halt "scho a Gschmäckle"!

    Ich habe meine beiden auch fast immer dabei, deshalb müssen sie auch so einiges mitmachen.

    Arbeitstechnisch:
    Jugendzentrum, Skateplatz, Sitzungen, Bahnhof... halt alles was so anfällt. Aber ich lasse sie auch zum Teil im Büro: Volksfest, wenn die Woche stressig war. Mir ist nur wichtig, das sie alles kennen.

    Privat:
    überall, wo sie willkommen sind und genug Platz ist und meine Laune gut genug ist. :D

    Sandschiffchen hat das gut auf den Punkt gebracht.

    Ich halte es so, das Fremdhunde mit meinen Hunde gar nichts zu klären haben und umgekehrt auch nicht. Sie dürfen Kontakt haben, miteinander spielen, auch "rumbubeln". Aber sobald einer das rumprollen anfängt, ist bei mir Schicht im Schacht. Ich bin der Meinung, das Fremdhunde keinen Status miteinander haben, den sie klären müssten.
    Bei Hunden die ich kenne und die wir öfters treffen, sehe ich das nicht so eng, lasse mehr laufen. Zumindest wenn die anderen ein Sozialverhalten haben, das ich gut finde und von dem ich gerne hätte, das es Lolek "lernt". :D

    Hmm... aber hier werden doch Äpfel mit Birnen verglichen.

    Das eine ist: ein/e HH geht mit seinem/ihrem Hund freilaufend, aber im "Fuß" an einem/r anderen HH - ebenfalls mit freilaufendem Hund- vorbei.

    Das andere: Die "darfmeinermalkurzhallosagen"-und-an-der-leine-hinterm-hund-her-renn-Fraktion!

    Das der Hundin Situation Nr. 1 oft ungestüm ist, spielt doch keine Rolle, denn er wird ja am "ungestüm sein" gehindert.


    Aber zu deiner Frage:
    Ich habe hier so ein 10 Monate altes pubertierendes Exemplar.
    "Erst mal gucken wer die dickeren Eier hat... hmmm... doch der andere... verdammt, da tu ich mal so als ob ich mich unterwerfe... der alte Sack blickt das bestimmt nicht...heulheulheul...mutti... der war gemein zu mir" wäre momentan sein Leitspruch.
    Ich versuche das so handhaben:
    Rüden, die ich kenne und deren Sozialverhalten ich gut finde, dürfen den Halbstarken seeeehr gerne (mit-)erziehen. Und ihn auch mal ordentlich eins auf´s Dach geben.
    Rüden, die ich nicht kenne, die aber den Eindruck machen, dass sie ein gutes Sozialverhalten haben, dürfen ihm schon auch eine mitgeben, wenn Mr. Cojones mal wieder den Dicken markiert.
    Rüden, die ich nicht einschätzen kann oder deren Sozialverhalten unsauber wirkt, bekommen zur Not von mir eines auf´s Dach. Allerdings versuche ich Lolek da auch fernzuhalten. Er soll an den guten Beispielen lernen. Auf blöde Ideen kommt er von selber. :D
    Und wenn er bei mir ist (z.B. an der Leine), schütze ich ihn vor allen Hunden, die herkommen. Man kann sich gerne auf die Ferne "Hallo" sagen, aber keiner geht meinem Dicken ans Fell, wenn er neben mir steht.

    Für mich einfache Regeln. Klar gelingt eine saubere Trennung nicht immer. Aber bisher bin ich damit ganz gut gefahren.

    Ich habe einen Pudel-Golden Retriever Mischling aus gewollter Verpaarung. Beide Elterntiere sind Goldendoodles. So kann ich ein paar wenige Erfahrungen aus der F2 Generation bringen:

    Ich habe von 9 Welpen noch zu 5 anderen relativ regelmäßig Kontakt. Und die Palette reicht beim aussehen von "reiner Pudel" bis hin zu "reiner Goldie". Also nix mit einheitlichem Aussehen...
    2 davon haaren, die anderen nicht.
    Verhalten ist bei allen gut bis super - finde ich zumindest. Allerdings liegt das vermutlich zum einen auf der guten Auswahl der Elterntiere (gesundheitlich z.B. sind alle Tiere bis zu den Großeltern bekannt - keine Riesen Grundlage, aber besser als gar nichts) und der noch besseren Prägung durch die "Züchterin". Und natürlich, wie ernst man die Erziehung nimmt... und was einem persönlich wichtig ist. Aber das ist vermutlich immer so, egal welchen Hund ich zu mir nehme. Aus dem ganzen Wurf hätte ich mir nur 2 Hunde für mich vorstellen können... und einer davon war meiner. :D

    Es bleibt abzuwarten, wie sich der 9 Monate alte Jungspund weiter enwickelt. Wer sich durchsetzt - Pudel oder Golden Retriever.


    Nach wie vor bin ich bei dem Thema "Designer Dogs" zwiegespalten:
    Auf der einen Seite finde ich es nicht schlimm, neue Rassen "schaffen" zu wollen. Ja, es gibt schon sehr viele Hunderassen... die auch alle irgendwann mal "erdacht" wurden. So what wenn es noch ein paar mehr werden. Autos gibt es auch ca. 4 Mio unterschiedliche Modelle.

    Allerdings sehe ich -zumindest soweit ich das bei den den "Goldendoodle" beurteilen kann- keine wirklichen Zuchtbemühungen. Keine Verein/Verband der Informationen sammelt, keine Zuchtziele und dafür viel Gschmarre in der Vermarktung. Dazu noch Mischungen, die ich total bescheuert finde, wie z.B. der Mini-Doodle, den ich mal getroffen habe. So was ist totaler Bullshit.

    Und dann der Hype der drum rum gemacht wird.
    Auf der einen Seite von "ZüchterIinnen" die das blaue vom Himmel versprechen, auf der anderen Seite von Hundehalter/innen die entweder total ablehnend ("Uh.. ein Designer Mischling blablabla") oder total übertrieben positiv ("ohhh... ein Goldendoodle... sieht man sofort... voll im Rassestandard... die sind ja sooo toll... und pflegeleicht... und leicht erziehbar.......wollte ich schon lange mal in echt sehen...") reagieren. Beides nervt.

    Von daher... es sind Mischlinge, die -wenn die Basis stimmt- tolle Hunde sein können.