Beiträge von ruelpserle

    Cypress, ein wichtiger Tipp wurde zwar schon gegeben, aber den will ich nochmal wiederholen: ich "bestimme" wo mein Hund hinstrullern darf! Auch bzw. gerade draußen.
    Wenn er an der Leine ist, hat er die Möglichkeit sich ordentlich zu lösen... markieren verboten.
    Er darf nicht an Autos, Moppeds, Räder, Häuser, Masten, Litfasssäulen, Zäune (außer an den einen baufälligen an ner Baustelle der eh abgerissen wird :lol: ), Türen, Kinderwägen, Stühle, Tische, Bänke..... strullern.
    Er hat sogar gelernt, nicht innerhalb von Umzäunungen zu pinkeln, wenn ich es mit einem "ahah" unterbunden habe. Ich nehme ihm z.B. oft mit ins Jugendzentrum, da hat er auf dem gesamten Gelände Strulliverbot.

    Also, alles machbar. Aber "Ausrutscher" seitens deines Hundes gibt es nicht... wenn dann warst du zu langsam oder zu schusselig!
    Und ansonsten: nicht mitnehmen, bis der Strulli-Man besser unter Kontrolle ist. ;)

    Hei, geht gar nicht!
    Sorry, mein unkastrierter Rüde ist auch mitten in der Pubertät, aber mir ist das genau 1x passiert, das er in einen S-Bahnhof an eine Säule gestrullert hat. Ich habe das recht unsanft unterbrochen, in dem ich ihn weggezerrt habe und über ihm ist die Welt im Form eines Donnerwetters zusammen gebrochen.

    Seither habe ich gelernt, aufmerksamer zu sein.
    Er ist an "gefährlichen Orten" immer an der Leine und ich unterbinde schon das irgendwo länger hinschnüffeln. Sollte ich abgelenkt sein, muss er sich setzen und ich trete auf die Leine, so dass er sich nicht mehr wegbewegen kann. Die "gefährlichen Orte" werden aber immer weniger... :D


    Sorry, ich kann echt nicht verstehen, wie einem das mehrmals -und scheinbar auch noch am selben Ort- passieren kann.

    Linny, noch einen Trost für den Anfang: ich hatte anfangs eine "Finde-Quote" von knapp 50%. :hust:
    Und wenn ich mir heute -nach 1 Jahr- anschaue, was das für Caches waren, muss ich fast lachen. Heute würde ich die vermutlich gar nicht machen, weil sie mir zu uninteressant wären. :lol:

    Also, lass dich nicht abschrecken.... Irgendwann entwickelst du ein Auge für mögliche Verstecke.
    Und Spaß macht es auf alle Fälle.

    Ich logge relativ viele DNFs.
    Aber nur, wenn ich wirklich gesucht habe - und nicht wenn ich mir dachte: "den machst mal gschwind" und nach 3 Sekunden guggen nix gefunden.
    Ich logge auch nicht, wenn es aus anderen Gründen nicht geklappt hat. Habe z.B. mal keine Pinzette dabei gehabt und konnte das Logbuch nicht rausholen.

    Aber wenn ich nach "bestem Wissen und Gewissen" gesucht, aber nix gefunden habe, dann logge ich in der Regel DNFs. Auch wenn ich die erste bin. Denn ich finde es immer wieder lustig, wenn die Leute sagen: "wenn schon mehrere DNF´s da waren, dann logge ich auch nen DNF".... Jaaaa, aber irgendjemand muss ja anfangen. ;)


    Übrigens, passender Cache zum Thema: :D
    http://www.geocaching.com/seek/cache_det…79-230820eef0c6


    LinnyQuinny: das sollte auch kein Angriff sein, aber ich erlebe es halt immer wieder, dass die Leute ohne Sinn und Verstand einfach mal so drauf-los-cachen.
    Auf nix achten, ihren Müll "eintauschen", die Caches nicht ordentlich behandeln. Deshalb finde ich es einfach wichtig, sich mit dem "Spiel" an sich zu beschäftigen. ;)

    Ich hatte schon die altbekannten Filmdosen (ich glaube, das ist städtische Standardgröße :D ), Brotzeitdosen, Lock&Lock Dosen, ne Munitionskiste, Vogelhäuschen, in einem Baumstamm, einem "Brennholz Stück" (keine Ahnung wie ich das beschreiben soll), als Schraube getarnt....
    Sie waren magnetisch, hingen an Schnüren in irgendwelche Löcher, lagen auf irgendwas drauf oder unter irgendwas drunter, manche ganz offensichtlich und sehr frech, manche fast genauso schwer versteckt wie das Bernstein-Zimmer....
    Sie befanden sich im Wasser, in Bäumen, am Boden, an Verkehrsschildern, in Abflussrohren, in Löchern, in Höhlen, in Wurzeln...


    Hoffe, ich konnte, dir bei deiner konkreten Suche ein wenig weiterhelfen konnte! :p

    Die Behälter der Geocaches sind so vielfältig wie die Caches selbst... und die sind so vielfältig wie die Geocacher/innen, die sie gelegt haben. Manche machen nur auf Masse und dafür eher langweilige Verstecke/Caches... andere machen auf Klasse und geben sich bei sowohl beim Cache als auch beim Versteck (oder aber nur bei einem von beidem) richtig Mühe.

    Für die ersten Caches empfehle ich immer:
    nicht einfach drauf los cachen, weil es die App für umme gibt, einem grad langweilig ist und so viele davon erzählen ;) Beschäftige dich mit den "Regeln" - was sollte getauscht werden, was nicht? Wie sollte ich mich beim suchen verhalten, wie am besten nicht? Was sind Travelbugs, GeoCoins etc.?
    Ich persnlich finde dann auch noch spannend: wie funktioniert eigentlich die Technik (GPS ist eine amerikanische Militärtechnik, die alleinig den Amerikanerin gehört und die diese jederzeit abschalten oder verstellen können....)? Wie ist das entstanden? Aber da bin ich auch ein wenig komisch... mich interessieren so Grundlagen. Für´s cachen selber sind die nicht notwendig. ;)

    Dann anmelden bei geocaching.com oder opencaching.de (die freie Seite - leider noch nicht so viele Caches online, aber man muss ja mal anfangen. Und es ist eine gute Alternative zu geocaching.com... fast gleiche Funktionen ohne Premsiummember werden zu "müssen").

    Und dann (online) nach Caches suchen.
    (Anfangs habe ich hauptsächlich hin&mit gemacht, mittlerweile mach ich eher Multis oder Mysterys. H&M nur noch, wenn sie sich wirklich gut anhören oder zufällig auf dem Weg liegen. Aber man kann halt weniger bzw. keine Fehler machen)

    Dabei beachte ich:
    D Wertung = Schwierigkeitsgrad (z.B. des Rätsels oder des Verstecks)
    T Wertung = Terrainwertung
    auf die letzten Log Einträge

    Dann such ich mir die aus, die ich machen will.... und los geht´s... raus in die Natur!

    Vor Ort überlege ich:
    - was war die angegebene Größe (ist ein Unterschied ob ich nach nem Micro oder ner Large Box suche)
    - wo würde ich was verstecken?
    - gibt´s ne "Cacher-Autobahn"?

    Erst wenn ich gar nix finde, schau ich mir den Hinweis an. Will´s ja schon immer selber schaffen. :D


    So, hoffe, mit diesen Tipps konnte ich dir ein wenig weiterhelfen. Und wünsche dir viel Spaß beim cachen!

    Zitat


    Aber das Du Deinen Hund abgeben würdest, kann ich selbst nicht wirklich verstehen.Also schon mit Deiner Begründung nachvollziehen.
    Aber ich hole meinen Hund erstmal zu mir, weil ich genau diesen Hund möchte und werde viel investieren, damit wir eine tolle Beziehung haben werden.
    Da könnte ich meinen Hund niemals einfach wieder abgeben. Da ist doch was...

    Hei, es ist auch nicht so, das ich ihn einfach an den Laternenmast binden würde. :lol:
    Nein, wenn ich wirklich merken würde, er ist für die angedachten Einsätze nicht geeignet und es würde ihn stressen, müsste ich mir was überlegen.
    Variante a) ich finde Jobs, die für ihn machbar sind und mit denen ich uns ernähren kann
    Variante b) ich suche ein Top-Zuhause für ihn, bei dem er so gefördert und gefordert wird, wie es ihm zusteht.

    Klar wäre mir Variante a) lieber, aber ich würde mir immer auch Variante b) offen halten, auch wenn es mir saumäßig schwer fallen würde - wäre vermutlich die schwerste Entscheidung meines Lebens. Aber ich finde, ich muss das nach dem Hund gucken und da beste für´s Tölchen anstreben. Das mit dem "Arbeitsgerät" sage ich mir mantra-mäßig immer vor, damit mich der kleine Charmeur nicht zu sehr um den Finger wickelt. :D
    Und dank einer Aufzucht, tollen und wesensstarken Elterntieren und doch auch ner ganz guten Erziehung meinerseits, sieht es momentan seeeeehr gut aus, das er die nächsten paar Jahrezehnte (hoffe so auf 30 - 40 Jahre ;) ) bei mir bleiben darf. :cuinlove:

    Zitat

    Kannst du mir erklären, wie man beim GPS Gerät Routen erstellt? Die Bedienungsanleitung ist leider sehr dürftig.

    Welches hast du denn? Ich kenn mich nur bei meinem aus. ;)
    Aber sicherlich würde sich hier dann jemand anderes finden. :D

    Also, zum einen hört sich das anders an als dein erster Betrag, auf den ich mich bezogen habe. Da steht was von: Tröster, Freund, Spielkamerad... der Mädchen, die ganze Zeit bei den Kids.... und DAS kann für einen Hund sehr angstrengend sein.
    Und zu dem: er sucht sich das selber aus - wie gesagt: Lolek würde arbeiten bis zum umfallen, wenn ich ihn nicht rausnehmen und zur Pause machen zwingen würde. Aber vielleicht hab ich ja auch nen bescheuerten Weichei Hund, der das nicht von selber macht.
    Ich finde es zum anderen auch nicht schlimm, seinen Hund mal zu überlasten oder ihm Stress zu zumuten. Überhaupt nicht. Lo ist "Arbeitsgerät" für mich. Es ist z.B. auch klar, das ich ihm einen neuen Platz suchen werde, wenn sich herausstellt, das er für die Arbeit nicht geeignet ist. Klingt hart, ist aber nun mal so. Und bisher habe ich das Glück, das er sich hervorragend macht. :D

    Und ich finde es wichtig, die Arbeit, die Hunde im sozialpädagogischen Bereich leisten, auch als solche zu honorieren. Das hat was mit Professionalität zu tun. Nicht jeder "nette" Hund ist dafür geeignet. Und nicht jeder "tolle" Hund, würde das aushalten.
    Bei mir selber achte ich auf "PSychohygiene" durch Supervision oder ähnliches. Zumindest ist das mein Anspruch an Professionalität... denn deshalb kann diesen Job auch nicht "jeder" machen, deshalb gibt´s da ne Ausbildung, deshalb habe ich studiert.
    Und genau so professionell soll mein Hund "arbeiten"... und dazu muss ich die Rahmenbedingungen schaffen! Und auf den Hund achten.

    Mir persönlich wäre der von dir beschriebene Ablauf trotz allem noch zu viel für meinen Hund. Ich würde ihn öfters rausnehmen. So einfach.

    Zitat


    Wenn das die Hunde überfordert dürftest du auch keinen HUnd in einer Großfamilie halten, das ist sogar noch stressiger für nen Hund. Außerdem gibt es ja keine Alternative, es ist die einzige Möglichkeit wie ich Hunde halten kann.


    Aber ich finde auch, das JWG´s nicht mit einer Großfamilie zu vergleichen sind: zumindest sind meine Eltern nicht nach einem 24 Std. Dienst "heimgefahren" und meine Geschwister haben auch nicht ständig gewechselt.... Und in meiner Großfamilie saßen nicht zum Großteil Menschen, die problemindiziert und defizitorientiert ausgesucht wurden. Und zumindest in den WGs die ich kenne, war/ist niemand "freiwillig" drin, sondern es hatte immer "einen Grund".

    Aber um bei deinem -wie ich finde- hinkenden Vergleich zu bleiben:
    Ja, ich finde Großfamilien sind oft Stress für Hunde und es gibt Familien, denen ich nie zu einem Hund raten würde. Aber trotz allem ist es was völlig anderes als in einer WG.

    Aber: es sind nicht meine Hunde, ich bin nicht "live" dabei....


    Mir ist einfach nur wichtig, immer wieder auf den professionellen Aspekt der tiergestützen Arbeit darzustellen. Und die gibt es!
    Ich muss mir immer überlegen, was ich mit meinem Hund erreichen will, was dieser können muss. Unabhängig davon, wo ich ihn einsetzen will, was das für den Hund bedeutet, wo ich ihn entlasten kann.... denn ICH bin für mein Tölchen verantwortlich. Und mein Hund konnte sich seinen Job nicht aussuchen. Und ich möchte, dass mein Hund, lange Jahre Spaß hat an der Arbeit.
    Und zwar unabhängig davon, ob er in eine Schule mitkommt, in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit dabei ist, in der Altenarbeit mithilft oder was auch immer.

    Ich kenne leider zu viele Hunde, die in der Arbeit verheizt wurden/werden. Aber genau so kenne ich auch zu viele Pfeifen im sozialen Bereich, die dem Klischee gerecht werden, man "müsse ja nur ein wenig reden können, dann könne den Job jeder machen" entsprechen.