Beiträge von ruelpserle

    Also, ich fange gerade mit meinem 11 Monaten alten Rüden das "richtige" apportieren an.
    Und nach den ersten Fehlschlägen wie bei dir, fangen wir nun von hinten an. Erstmal wird nicht (mehr) großartig geworfen, sondern es wird "aus geben" geübt. Also Gegenstand festhalten und wieder hergeben. Das mache ich mit einem Futterdummy und einem "normalen" Dummy. Dazu gibt´s das KOmmando "in die Hand" ("aus" war schon zu verbraten :hust: ). Das üb ich immer ein wenig mit ihm... und dann darf er zum Schluss einem anderen gegenstand hinterherflitzen. Da gibts dann aber auch keine Kommandos. Und ich heb den Gegenstand dann auch selber auf.
    Und so langsam fügen wir das gerade zusammen. Dummy wird abgelegt, er darf ihn holen, muss ihn mir aber in die Hand geben (noch muss ich halt "flitzeschnell" die Hand drunterhalten :D ).

    Und ich merke, wie es sich echt bessert.

    Naja, aber wenn ich die Kids nicht mal frage, ob sie mitmachen würden... kann ich auch nicht wissen, ob sie es machen würden! Vielleicht wissen sie ja gar nicht, wie man eigentlich mit einem Hund als "Haus"tier umgeht. Kennen sie ja idR nicht. Vielleicht hätten sie ja sogar gerne Kontakt zu deinem Hund...
    Finde ich aber nur raus, wenn ich hingehe und frage. ;)


    Und ich muss gestehen: ich als Jugendliche hätte mir vermutlich auch hin und wieder den Spaß gemacht, so ne "kläffende Fusshupe" zu reizen! Vor allem, wenn man immer wieder Erfolg hat. :ops:

    Zitat

    ich habe nicht alle seiten gelesen...was mir aber bei ca. 20 gelesenen wirklich nicht einleuchtet ist, wie ich dazu komme mir als pflegestelle nen hund zu holen von dem bekannt ist, dass er beisst....und dann nicht mal mit nem gescheiten mk sichern? is doch total logisch, dass der hund in so ner stresssituation auch eher in die richtung geht. von daher weiss ich nicht, was ich von dem "ich habe erfahrung mit beissenden hunden" halten soll.

    Dann würde ich sagen:
    einfach mal alles lesen! :muede:

    Anfangs war nur bekannt, das ein Hund, der falsch gehalten wird/wurde, unausgelastet und unsicher ist, 2x geschnappt hat. Auf der Pflegestelle hat sich dann ein anderes Bild ergeben. Und mittlerweile ist von 8 Bissen in 2 Jahren die Rede.
    Über Ursache, Gründe und Therapiemöglichkeiten wurde auch ausreichend spekuliert!

    Und jaaa: es sind Fehler passiert. Wie gemein... Tssss.... da waren Menschen am Werk, die Fehler gemacht haben... Pfui aber auch! Sollten sich alle schämen!
    Sorry, nu werd ich mal ein wenig pampig: so Gscheidhaferl wie dich hat´s im thread schon genügend! Die haben aber wenigstens alle Seiten gelesen! :hust:

    Ich persönlich bin froh, nicht in Cliffe´s Haut zu stecken und eine solche Entscheidung treffen zu müssen.
    - Eine Entscheidung muss schnell her, denn so ist die Situation nicht länger tragbar - auch ohne Urlaub
    - "Schnell" war aber kein dauerhafter Platz zu finden.
    - Hund soll aber nicht zum "Wanderpokal" werden - also: doch eine Endstelle suchen - Zeitproblem!
    - es sollen aber auch keine Menschen gefährdet werden... also: erfahrene Hände werden gesucht - rar gesät!
    - finanzielle Frage --> wer soll das stemmen?
    - Doch den Weg des Einschläferns gehen? Und "versagen"? "aufgeben"?
    Und letztendlich alles für einen Hund, der nicht meiner ist, an dessen Verhalten ich nicht "schuld" bin!


    Nein, ich bin echt froh, das ich noch nie so eine Entscheidung treffen musste!

    cliffe, du musst dir gar keinen Vorwurf machen und du bist auch keine Mittäterin! Quatsch, red dir sowas nicht ein! Es gibt Dinge, die man nicht ändern kann. Die einzigen, die sich einen Vorwurf gefallen lassen müssen, sind deine Schwiegereltern! Sie sind "schuld" an der Situation, denn man hätte viel früher aktiv werden müssen! Da wäre sicherlich auch mehr machbar gewesen. Und selbst in einer solchen Notsituation nicht mit der ganzen Wahrheit um´s Eck kommen, ist gelinde gesagt: megascheiße! Sorry!

    Du hast alles getan, was in Kürze der Zeit möglich war! Und dafür Hut ab!!!

    Toller Thread. Ich fand die Geschichten alle super.
    Aber meine Favoriten sind:

    Biomais´ "Gib Laut" Variante! Bei so nem Mix bestimmt immer wieder ein Hingucker! :lol: :lol:
    Sandmann´s "Platz" - heee.... Popo oben halten bis du dich endlich umdrehst, ist bestimmt ganz schön anstrengend! :lol:


    Und schon lustig, die Viecher... da müht man sich eweig ab, ihnen was beizubringen, dann macht man mal einen Fehler... und DER sitzt! :headbash:

    Zitat


    die frage ist aber, in diesme speziellen fall? wer entscheidet wann der hund vermittelbar ist? wer haftet in den fall, wen er bei neuen besitzenr erneut beisst?
    ws wen es wirklich udn wahrhaftig zu schwerwiegenden folgen kommt,als "Nur mal eben ein oberflächlcihes haps"´??
    ich möchte mir das nciht ausmalen :(

    Die Menschen aus dem TH dort? Kennst du HdH? Ich sach mal so: es ist das TS-Projekt von Clarissa von Reinhardt und Animal Learn. Man kann von CvR und AL halten was man will (ich selber bin nicht unbedingt Fan davon), aber ich denke, die wissen, was sie machen. Und es ist dort auch nicht so, dass du hingehen kannst: "Oh den find ich schnuckelig... den wollen wir mitnehmen?".
    Gerade bei Hunden, die als schwierig eingestuft werden, ist eine lange Kennenlern-Zeit Pflicht und da wird sehr genau hingeschaut. Ich habe mittlerweile 2 Hundebesis getroffen, die von dort Hunde hatten... die Vermittlung war mehr als hervorragend! Also, was die so erzählt haben. In dem einen Fall: Lange Gespräche, ausführliche Vorkontrollen, die ersten Tage täglichen Besuch einer AL-Trainierin, auch nach 2 JAhren ständiger Kontakt zu AL und bei Problemen jederzeit Unterstützung. Dieser Hund galt auch als nicht vermittelbar und bissig. Und sie haben ihn auch nur unter bestimmten "Auflagen"bekommen, wie z.B. MK- und Leinenpflicht in neuen Situationen.

    Und eine Garantie, das ein Hund nicht beisst, wird dir niemand geben können. Bei keinem Hund!