Beiträge von ruelpserle

    Ich habe heute gelernt, das Gordon Setter KEINE Jagdhunde sind!

    Ich bin mit meinen beiden unterwegs. Mann mit Gorden Setter kommt uns entgegen. Dieser dreht plötzlich ab und verschwindet so nem "Auenwäldchen" an der Isar.
    Mann: "Viel Spaß beim baden"
    Ich: " :???: Ich glaub, der geht eher jagen!" :headbash:
    Mann: "Nein, das wäre das erste mal, das hat er noch nie gemacht!"
    Ich: "Echt? Das ist ja auch ungewöhnlich für einen Jagdhund."
    Mann: "Das ist kein Jagdhund, das ist ein Setter!"
    Ich: " :???: :gott: Aaaaaahjaaaaa..."

    und bin mal lieber meines Weges gegangen... :headbash:

    Zitat

    Nach dieser Aussage:

    Halte ich zu gestresst, abgelenkt oder elementarer Trainingsfehler dann doch eher für unwahrscheinlich - und so übel scheint das Trockenfutter auch nicht zu schmecken, denn scheinbar wird es ja sonst auch gefrressen.

    Ok, ich formuliere anders:
    es gibt Situationen in denen Lolek so gestresst ist, das er das eine Leckerli verschmäht, aber nicht so gestresst, dass er ein besseres doch annimmt.

    Aber gut, ich bin da auch von meiner Ersthündin gut erzogen worden, die ich anfangs auch mit Handfütterung "erziehen" wollte. Tja, mein Strassentölchen ist wohl der Meinung, dass sie in ihrem Leben nicht mehr hungern wird!! Und sie findet in München einfach genug, um nicht hungern zu müssen! :hust:
    Klar, ich hätte mir überlegen können, ihr einen MK aufzuziehen (wird dann nur schwierig mit der Handfütterung) oder versuchen, sie über "Druck" vom Fressen abhalten können (wobei sie bei letzterem einfach immer nur schneller und gewiefter geworden wäre). Oder ich konnte ihr soviel zu fressen geben, dass sie nicht mehr das Gefühl hat, sie muss sich ihre Nahrung suchen. Sie bekommt einen Teil ihrer Tagesration in Form von Lunge und als Leckerli gibt es getrocknete Lunge oder Trockenfisch. (Superleckerli sind natürlich ne ganz andere Hausnummer: Leberwurst, Katzenfutter etc. ).

    Und Thema: soooo schlecht scheint das TroFu ja nicht zu sein... naja... wie heißt es so schön: "In der Not frisst der Teufel Fliegen" und wenn nix anderes da ist und man Hunger hat, würde man viel fressen/essen, auch wenn es einem nicht schmeckt.
    Ganz ehrlich: wenn ich richtigen Hunger hätte, vielleicht schon über mehrere Tage, würde ich auch Maden oder ähnliches "genießen"....

    Sodele, ich bin am überlegen, mir auch eine Schermaschine zuzulegen. Dem Schaf ist es einfach immer zu warm... und ich müsste momentan alle 4 Wochen zum Hundefriseur rennen. :hilfe:
    Nu dachte ich, dass ich das 10% ANgebot vom Zooplus nutzen könnte. Da gibt es eh nur 2 im Sortiment, die in Frage kommen würden:
    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…rmaschine/98859

    oder

    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…rmaschine/49164


    Welche ist denn da empfehlenswert? Oder ne ganz andere?
    Achja, das Schaf ist eine Mischung Pudel-Golden Retriever (auch Goldendoodle genannt ;) ).

    Zitat


    Der hier beschriebene Hund verweigert diese Leistung - und soll trotzdem noch volle "Bezahlung" erhalten?

    Hier geht es nicht um einen Hund, der normal mitarbeitet, und dafür etwas besonderes bekommt, sondern einer, der sich gerade seinen Menschen erzieht.

    Und das erkennst du aus der Ferne?

    Gründe für Lolek seine Belohnung nicht zu nehmen:
    - er ist zu gestresst
    - es schmeckt ihm nicht (okey... kommt eigentlich nie vor, aber ich gestehe meinen Hunden Geschmacksnerven zu - ich Weichei!)
    - er ist zu sehr abgelenkt, z.B. weil gerade mal wieder das Hirn durch die Hormone ersetzt wurden oder auf dem Weg zu mir ein interessanter Duft in seine Nase kommt oder oder oder
    - ich mache einen Trainingsfehler... er weiß nicht was tun und bleibt erst mal beschwichtigend weg


    Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn Hunde sich ihr Futter erarbeiten müssen. Auch über den ganzen Tag hinweg. Allerdings sollte es dann schon etwas sein, für das es sich lohnt zu arbeiten.

    Welcher seroöse Züchter denn für die Rasse "Molosser"? Und dann auch noch einen, wo in den nächsten "Monaten" ein "nicht-mehr-Welpe-aber-noch-nicht-zu-alt-Hund" frei wird!


    Sorry, ich finde, hier ist noch viel zu viel ungeklärt. Und viel zu viel Vorurteile vorhanden!
    TS fällt ja raus aufgrund der "unwissenden PETA-T-Shirt-Trägerinnen", dem "Schutzvertrag" und der "Tränendrüsen-Drückerei"!
    Also, geht es daran sich nen guten Züchter zu suchen. Das fällt schon schwer, wenn man weiß, welche Rasse es werden soll. Hier wird ja zwischen "Collie" - "Berner Sennenhund" - "Cane Corso" und allen möglichen anderen fröhlich hin und her gesprungen!

    Als erstes würde ich dem TE empfehlen:
    einige dich mit deiner Frau auf max. 2 Hunderassen, die euch optisch und von Rassebeschreibungen gefallen. Dann nehmt Kontakt mit Züchtern auf, geht auf Hundeplätze etc. - versucht diese Rassen "live" zu erleben.
    Wenn sie dann immer noch gefallen: viel Spaß bei der Züchtersuche! Einen guten zu finden, ist nicht ganz einfach.
    Wenn ihr einen gefunden habt... werdet ihr vermutlich auf eine Warteliste gesetzt (die sehr häufig bei wirklich guten Züchtern vorhanden ist) und dann heißt es warten....

    Ob das alles unter "lieber ein ein paar Monate länger" warten fällt, kommt sicher auf die Definition an. Ich würde hier so an 12 - 18 denken.....

    Für den Triebstau deines Hundes empfehle ich das http://www.krone.at/Steil/Die_Sex-…tau-Story-67316 hier! :lachtot: :headbash:


    Ansonsten:
    was macht ihr denn bisher mit eurem Jagdhund. Wie wird der denn ausgelastet? Was würdest du dir von einem Zweithund wünschen? Erwarten? Wieviel Zeit hättest du für den Zweithund? Was machst du, wenn sich Erst- und Zweithund nicht verstehen? Oder wenn dein Hund als Einzelhund doch glücklicher wäre? Könntest du damit leben, wenn der Zweithund, sich von dir "entfernt" und sich mehr dem Zweithund zuwendet??
    Zwei Hunde sind toll, aber können auch sehr zeitaufwendig werden. Ich hatte Glück, das meine beiden sehr unkompliziert sind und ich wenig einzeln mit ihnen arbeiten musste. Meine Hündin war allerdings auch schon älter (ca. 6 Jahre), als der Welpe bei uns einzog. (Übrigens ein Rüde, und der hat genau EINMAL versucht, die Hündin zu besteigen (als die Hormone zu sprießen begannen)..... daraufhin hat sie ihn durch´s Wohnzimmer "geprügelt"... und er hat es nie wieder versucht! :lachtot: ). Dadurch, das meine Hündin schon älter war, war sie auch schon "fertig", ich kannte sie gut und konnte sie gut einschätzen.
    Der Zweithund kam für MICH! Nicht für meine Hündin. Ich wollte ihn. Nicht sie (sie findet Welpen ätzend). Sie sind auch nach 10 gemeinsamen Monaten kein "zusammenklebendes Duo". Sie mag ihn, will aber einfach meistens ihre Ruhe. Sie kuschelt nur extrem selten mit ihm und auch nur wenn sie will. Er würde gern mehr kuscheln etc., hat aber nix zu melden. Man merkt, das sie zusammen gehören. Ich finde das ok so, für viele andere Menschen, wäre es ein "nebeneinander her leben".
    Er hat ihr übrigens seeeehr gut getan. Sie spielt mehr, ist aufgeweckter, hat einfach irgendwie mehr Lebensfreude. DAS spricht eindeutig für einen Zweithund. Aber trotzdem würde ich NIE einen Zweithund für meinen Ersthund anschaffen. Er muss für mich sein! Mein "Spielzeug", nicht das meines Hundes! (übertrieben gesagt)


    Trotz Trollverdacht... wollte ich mal vernünftig antworten.

    Naja... ein wenig seltsam finde ich deine Einstellung schon:
    du willst den "perfekten" Hund, aber das am besten in den nächsten 3 Wochen?? DAS wird nicht funktionieren!

    Zu einigen Dingen noch etwas:
    Tierschutz gibt es auch im Inland - jedes Tierheim betreibt Tierschutz. Und die ganzen "Rassen-in-Not" Organisationen übrigens auch. Da hast du vermutlich auch das Problem mit den Vor- und Nachkontrollen und den "Schutzverträgen"!
    Solltest du den Tierschutz weiterhin generell und kategorisch ablehnen, bleibt dir nur übrig, zu einem Rasse-Züchter zu gehen. Dort wiederum kosten Welpen nun mal zwischen 800,- bis 1500,- €. Das scheint dir ja zu teuer zu sein, wie ich deinem Post zu den "Antikdoggen-elitären-Züchtern" entnehme. Und bei einem guten Züchter kannst du dich auf ne lange Wartezeit einstellen! 1-2 Jahre sind keine Seltenheit!!

    Also zusammenfassend suchst du:
    einen Hund zwischen 1 und 3 Jahren (nicht zu jung, nicht zu alt), super erzogen, "familientauglich" und doch wachsam.... und das ganze für nen "Appel & Ei"! Achja, gesund sollte er natürlich auch sein! Und das ganze ohne Vor- und Nachkontrolle!

    Dann noch kurz zum Auslands-TS: Nicht alle Auslands-TS-Orgas sind so, wie du sie beschreibst. Klar, schwarze Schafe gibt es überall.. und auch finde einiges am TS mehr als erschreckend. Aber von vorneherein alles abzulehnen finde ich einfach seltsam. Es gibt Orgas, die in Deutschland Pflegestellen haben, die vor Ort sehr gute Arbeit leisten... etc.
    Die muss man halt suchen. Genauso wie einen guten Züchter!
    Aber das kostet nun mal Zeit....


    Ich halte mich zurück mit Rasse Tips. Ich finde es wurden genügend gute genannt. Ich finde, du solltest als erstes überlegen, in welchen "sauren Apfel" du beißen willst:
    Züchter: lange Wartezeiten und teuer, dafür ist die Vorgeschichte (Sozialisierung...) bekannt
    Tierschutz (uuuh... das böse Wort): Vor-/Nachkontrollen, Schutzvertrag, unbekannte Vorgeschichte, Hund kann evtl. ein Überraschungspaket sein - dafür billig und es geht meist schneller.