Beiträge von ruelpserle

    So, nun habe ich mich durch alle 28 Seiten gewühlt.

    Und bin sehr zwiespältig:
    Der Threadtitel: Was soll ich damit anfangen? Auf mich wirkt er reißerisch, mitleidsheischend und "schaut her wie toll ich bin"! Aus diesem Grund habe ich bisher hier auch nicht mitgeschrieben.

    Ja, auch ich hätte den Welpen direkt nach der Geburt gehen lassen.
    Auch weil ich das "mein Hund/Tier zeigt noch soooo viel Lebenswillen" nicht mehr hören kann. Dafür habe ich zu viele Beispiele falsch verstandener Tierliebe erlebt. Und zu wenige, in denen wirklich an das Tier gedacht wurde!

    Dann geht die TE so gut wie gar nicht auf hilfreiche Tipps wie z.B. von Balin ein. Auch der Hinweis, diesen thread schließen zu lassen und nen reinen Fotothread zu machen, wurde igrnoriert.
    Ich habe den Eindruck, dass hier Applaus für die heldenhafte Tat, dieses arme, hilfebedürftige Lebewesen gerettet zu haben, gesucht und zT auch gefunden wurde.

    Naja, ich bin gespannt, wie sich das hier weiterentwickelt....

    Periphalos, bei deinen Aussagen habe ich 2 grundsätzliche Probleme:

    1. Ich will nicht die Rudelführerin sein! Ich esse gerne mit Messer und Gabel, benutze gerne meine Toilette und stecke meine Nase nur ungern in Ar*** von Hinz und Kunz! Ich bin nämlich KEIN Hund!
    Ich führe meine Hunde sicher durch den Alltag, ich möchte (bzw. verlange), dass sie sich an mir orientieren, ich beschütze sie, wenn ich es für angebracht halte... aber ich gestehe ihnen gleichzeitig einen eigenen Willen zu, sie dürfen auch mal tun und lassen was sie wollen.

    2. Meine TÄ gehört in keine deiner 3 genannten Kategorien. Sie geht souverän und ruhig mit den Hunden um. Wenn notwendig/sinnvoll gibt´s ein Leckerli als Belohnung. Wenn notwendig setzt sie sich aber auch mal durch. Dabei ist sie aber nicht naiv. Achja... und ich durfte mit meinen beiden Hunden ein "TA-Training" machen. Reingehen, auf´n Tisch rauf, hochfahren, runterfahren - Keks! Meine Hunde lieben meine TÄ und sind kaum zu bremsen beim reingehen. :D
    Ängstliche/unsichere Hunde oder Hunde mit schlechten TA-Vorerfahrungen, bekommen dort so viel Zeit, wie sie benötigen. Da kann man auch mal 2 Stunden im Wartezimmer sitzen und den Hund das alles in Ruhe kennenlernen lassen.


    Ja, Hunde leben im "Hier und Jetzt" - aber wie bei jedem Lebewesen- spielt die Vergangenheit ins "Hier und Jetzt" mit rein. Bedeutet nicht, das ich einen Hund bemitleiden soll/muss/darf. Aber von zB einem schlecht sozialisierten/misshandelten etc. Hund kann ich nicht dasselbe "verlangen" wie von einem Hund, dem noch nie was "schlimmes" passiert ist

    Ja, Maanu, was anderes ist mir auch nicht eingefallen. :sad2:
    Hoffe aber dennoch, dass hier evtl. noch ein paar Ideen kommen.

    Anzeigen wäre dann beim Ordnungsamt, oder?
    Denn ich denke, die HH ist eher "uneinsichtig". Meine Freundin hat die wohl schon öfters getroffen und wie meinte sie: "Nett war die noch zu ihren Hunden, aber DAS habe ich noch nie erlebt!". Sie nennt sie wohl auch Hundetrainerin und ist der Meinung, dass der Hund sich immer unterzuordnen hat.... :kotz:

    Gleich vorweg - ich war bei der folgenden Situation nicht dabei, mir hat das eine Freundin erzählt, für die ich auch die Infos einhole. Aber von vorne:

    Die Freundin war mit ihren Hunden beim spazieren gehen unterwegs. Plötzlich hört sie einen Hund vor Schmerzen schreien. Sie konnte aber nichts sehen. Das "Schreien" ging noch 2-3 mal so, dann sah sie eine Hundehalterin mit einem Schäferhund (ihrer Meinung Belgier oder Holländer) an der Leine. Dazu noch 1 JRT und ein weiterer Schäferhund im Freilauf.
    Der Hund an der Leine hatte ein Stachelhalsband um und immer wenn er einen Schritt zu weit vor gegangen ist, hat die HH ihn am Halsband zurückgerissen, dass er vor Schmerzen geschrieen hat. Dazu hat sie ihn dan angebrüllt "Das passiert wenn man zieht!" :|
    Soweit sie sehen konnte, war das StachelHB ohne Zugstop. Aufgrund der extremen Reaktion vermutet sie, dass die Stachel evtl. angespitzt gewesen sein könnten. Außerdem hatte sie den Eindruck, dass das HB mit einer Art Schloss abgeschlossen war. Oben am Nacken war eine Erhebung am HB und daran hing eine Art Vorhängeschloss.
    Die beiden anderen Hunde zeigten deutliches Angst- und Meideverhalten. Als sie die beiden ins Platz schickte, "brachen" sie wohl regelrecht zusammen und als sie sich dem JRT genähert hat, hat dieser am ganzen Körper gezittert, Kopf weggedreht, Lefzen geleckt etc.

    Sie hat die HH zwar angesprochen, aber diese hat nicht reagiert.


    So, nun meine (bzw. eigentliche ihre) Fragen:
    Was kann man in einer solchen Situation tun? Oder auch hinterher? Ist es sinnvoll dass zu melden?
    Sind Stachelhalsbänder in D verboten?
    Kennt jemand die Art Stachelhalsband, wie ich sie beschrieben habe?

    Danke schon mal

    Zitat

    Fragen würde ich auch, aber je nach Schulordnung kann man sich das sparen. Bei uns z.B. steht dick an der Tür "Hunde müssen draußen bleiben" :/

    Jup, steht an vielen Schulen. Ausnahmen kann es trotzdem geben... oder die Schulordnung kann geändert werden.
    Aber gut.... man kann natürlich auch davon ausgehen, dass es absolut unmöglich ist und dann das fragen direkt sein lassen. ;)

    Hast du denn überhaupt schon mal mit deinem Chef gesprochen, ob du den Hund nicht doch mit an die Schule nehmen könntest?
    Ich kenne mittlerweile selber 3 Schulhunde (bzw. angehende). Die gehen alle sogar mit in den Unterricht.
    Also, falls du nicht gerade in der Kantine arbeitest, würde ich auf alle Fälle nachfragen - kostet ja nix. :D