Beiträge von ruelpserle

    @ murmelchen:
    Hmm... ich "pflücke" Hoover am Geschirr von einem Mäuseloch weg, wenn sie gar nicht mitkommen will. Oder ich dränge sie körperlich ab.
    Genauso würde ich sie vom Zaun "abholen" wenn wir einen hätten, an dem sie Bellen könnte.
    Und vom Sofa ist sie auch schon "geflogen", als sie der Meinung war, mich angrummeln zu können, als ich mich auf selbige setzen wollte. Da hab ich sie kurz und nonverbal dran erinnert, dass das Sofa meines ist und sie gerne in ihrem Hundebett rumgrummeln kann.
    Wenn wir spazieren sind und Hoover sich mal wieder festschnuffelt... dränge ich sie körperlich weiter. Ich trete sie nicht, ich ziehe nicht an ihr oder ähnliches... ichschiebe sie quasi körperlich weiter.

    Sind für mich alles körperliche Einwirkungsmassnahmen. Sind zT auch "Strafmaßnahmen".... und mich würde nun interessieren, wie jemand anderes das handhaben würde, der darauf komplett verzichtet.


    Einzig das jagen finde ich etwas unglücklich gewählt - kam hier eben auch schon vor. Und DAS machen meine wirklich nicht, deshalb fehlt mir da die Erfahrung. :D


    @Themis:
    Ja klar, vorher trainieren, sich hinterher damit auseinandersetzen, was man anders/besser hätte machen können und was in Zukunft anders laufen soll....
    Aber dennoch gibt es einzelne Situationen, in denen DAS nicht funktioniert.

    Zitat


    Wenn ich hier aber lese, wie teilweise über die Hunde geprochen wird ("Köter", "Vieh" etc.), dann schon. Denn dann ist das respektlos und verletzend mir gegenüber, Freunde sollten zumindest wissen, was mir die Hunde bedeuten.

    Hmm... naja... ich sag zu meinen Hunden ja selber auch Köterchen oder Tölchen oder auch mal weniger nett: Drecksviecher!
    Und zu den Kindern von Freunden auch gerne mal "Blagen" oder "Kroppzeug"!

    Was sich neckt, das liebt sich! :lol:

    Nun mal Butter-bei-die-Fische an die "Ich strafe nie und wirke nie körperlich ein"-Fraktion ;) :

    Wie handelt ihr konkret in folgenden Situationen (die hier aus dem thread genommen wurden):
    - Hund, 8 Jahre, neu ins Haus gekommen verteidigt "seine" Couch mit drohen und Angriffsverhalten
    - Hund steht kläffend am Zaun
    - Hund geht Karnickel jagen
    - Hund buddelt sich in Buddel-Wahn

    Und zwar will ich nicht lesen:
    - meine machen so was nicht
    - vorher trainieren/erziehen...

    Warum auch immer: Gerade jetzt im Moment macht mein Hund das... Was tun?

    Ich will lernen... und wenn mir jemand da gute Tipps gibt, wie ich in einer solchen Situation was machen kann, OHNE körperlich einwirken zu müssen - immer her mit! Ich bin da nämlich zu blöd dazu.... und ich habe weder Lust meinen Namen zu tanzen noch mit ner Friedenspfeife alles ausdiskutieren. :lol:

    Ich habe in meinem Freundes-, Bekannten-, Kollegenkreis "alles":
    Leute, die auch Hunde haben
    Leute, die keine Hunde haben
    Leute, die Angst vor Hunden haben
    Leute, die sich vor Hunden ekeln....

    Manchmal darf ich meine Hunde mitbringen - manchmal nicht!
    Manchmal will ich sie mitbringen - manchmal nicht!


    Meine Hunde gehören zu mir... aber nicht um jeden Preis. Sie teilen ihr Leben mit mir und ich mit Ihnen... Aber Freunde sind für mich viel mehr, als die Tatsache, ob sie meine Hunde gut finden oder nicht.
    Und bisher konnten sich meine Freunde und ich immer einigen... :D

    Aber um noch mal auf den Threadtitel zurück zu kommen:

    Ich versuche dann schon zu hinterfragen, was gerade los war und wie ich in Zukunft anders handeln kann.
    Also Beispiel mit Hoover: Wenn sie mal wieder einen Futter-Neid-Anfall hat, pflücke ich sie recht körperlich von diesem Trip wieder runter.
    Um dann zu überlegen, was ich übersehen habe, wie ich eine solche Situation das nächste mal verhindern kann, was mit der dicken Prinzessin noch geübt werden muss...

    Von daher: ich hinterfrage schon immer vieles... aber meistens erst hinterher. :lol:

    Uuuih, das ist der heutige thread des Tages! :lachtot:


    Ich hab hier eine sture, dicke Prinzessin sitzen, die mehrere Jahre auf der Strasse gelebt hat. "Will-to-please" hat sie so lange, so lange sie ein Leckerli sieht. Sie ist sehr eigenständig und teilweise echt ignorant.
    Sie ihre "Macken", die sich durch ihre Vergangenheit erklären lassen. Z.B. ist sie extrem futterneidisch. Wenn ich Leckerli in der Hand habe und ein fremder Hund kommt her, würde sie gerne "kurzen Prozess" machen.
    In den letzten 3 Jahren haben wir geübt, dass sie nur die Leckerlis bekommt, bei denen ich ihren Namen sage. Hat Madämchen aber schlechte Laune, weil es z.B. regnet oder die Temperatur unter 20°C gefallen ist oder eines ihrer Barthaare krumm ist.... kann es sein, dass sie wieder in ihr "Alles-meins-Verhalten" verfällt.
    Geübt habe ich ohne Strafe, mit positiver Verstärkung und Belohnung - ganz klassisch von leicht nach schwer...
    Sollte sie aber jetzt wieder ein "ich töte dich wenn du näher als 40 m an MEINE Leckerlis rangehst" Verhalten an den Tag legt, reagiere ich schnell und körperlich. Da diskutiere ich nicht! Vor allem reagiert sie in solchen Situationen nicht auf eine verbale Korrektur. Entweder sie wird am Geschirr zurückgezogen oder ich stelle ein Bein dazwischen oder oder oder. Als sie mir dabei mal in die Hand gebissen hat, habe ich ihr reflexartig eine "gepfeffert"! Sorry, auch wenn ich weiß, dass sie nicht mich treffen wollte, fand ich es sehr unangenehm ihre Zähne in meiner Hand zu spüren. Aus diesem Grund hält sich mein "Mitleid" auch in Grenzen, das sie meine Hand unangenehm an ihrer Nase zu spüren bekommen hat.

    Ganz anders mein Münchner Schaf. Er ist 16 Monate, bei mir aufgewachsen, arbeitswillig, sehr führungsleicht. Bei ihm genügt ein Blick, ein lauter Tonfall... und der Bub ist so klein wie ein Zwerg. Mit ihm muss ich mich auch immer versöhnen, wenn ich mal böse war.
    Aber auch bei ihm wurde ich schon körperlich. Er hat z.B. sehr lange gebraucht zu lernen, dass Menschen keine "Hunde-Stop-Stangen" sind und hat "zu spät" gebremst"... bis ich ihn einmal in meine Schulter hab knallen lassen und ihm einmal mein Bein entgegen gehalten habe.... Nun freuen sich alle, dass er keine Menschen umrennt!
    Die Aktion mit dem Bein hat lustigerweise jemand gesehen und mich sofort beleidigt, dass ich meine Hund doch nicht treten könnte... :lol:


    Körperlich Einwirken bedeutet doch nicht immer einen Hund zu misshandeln. Und ganz klar ist, dass situatives körperliches Einwirken nichts damit zu tun hat, wie ich meinen Hund sonst erziehe.
    Ich unterscheide zwischen Alltags-Training/-Erziehung und situationsbedingtes Einwirken...

    Zitat

    Du läufst mit ruelpserle ja? :lol:

    Öhhmm.... lass mich mal kurz nachdenken...... :???:
    Nööö! :lachtot:

    Wie gesagt: ich unterstütze ein DF-Team gerne bei der Beschaffung der 2000,- € Spendengelder, die man braucht, um überhaupt starten zu dürfen.... aber selber laufen??? Ich bin doch net wahnsinnig! :lol:


    barbara: mein einziger Lauf im Jahr wird der Run-For-Live werden. Ich mag das "Flupp-Flupp" im Kopf und nicht mit Tausenden von Menschen um die Wette rennen! :lachtot:

    Ich war heute nach knapp ner Woche auch mal wieder fleißig... Das super Wetter wollte ausgenutzt werden. :D
    Erstaunlicherweise lief es viel besser als gedacht. Und hat echt Spaß gemacht!

    Bei mir steht als nächstes erst mal der Kauf einer langen Hose an. Nachdem ich vor kurzem bei 2°C und Nebel das Gefühl hatte, meine Beine verwandeln sich in Eisbeine. :headbash:


    Achja, hier wäre mal ein Lauf für die Lauf-Fortgeschrittenen. Ich würde ein DF Team glatt mit ner Spende unterstützen. :D
    http://trailwalker.oxfam.de/Home

    Naja, so ganz erschließt sich mir der Sinn nicht.... TBs sollen mMn "weiterreisen". Gerne auch mal mit ner Aufgabe, wie zB "April 2013 in Toronto sein, damit der Owner ihn da mit heimnehmen kann". Da ich meine Hunde mag, würde ich sie nur ungern der Gefahr aussetzen, tagelang in nem Cache sitzen zu müssen.... Vor allem müssten das ja totale oversize Boxen sein.... :headbash: :p